Bongo Comics des Monats … August 2018 [Panini, August 2018]

… August

Mit diesem Review endet zumindest „Die spektakuläre Super-Saga“ von Bartman, wobei auch das Ende der Simpsons Comics nicht mehr weit ist. Derzeit überlege ich, ob ich die Bongo-Comics des Monats vielleicht diesen Monat zu Ende führe, und wenn ja, wie. So viel steht ja derzeit nicht mehr aus, wobei eine der möglichen vier Ausgaben, eine US-Ausgabe ist und außerhalb der Reihe erscheinen müsste. Aber ich habe ja noch einiges an ungelesenen Futurama Comics und ein paar ungelesene Bongo Classics habe ich auch noch liegen. Und wenn ich Lust und Laune habe, kann ich ja alle Ausgaben, die noch nicht auf dem Blog vertreten sind, im Rahmen der Classics noch vorstellen. Das hängt aber auch davon ab, ob ihr das wollt. Schreibt es mir einfach per Mail, Kontaktformular oder hier als Kommentar …

Simpsons Comics Nr. 246 [August 2018]

Autor: Ian Boothby
Zeichner: Rex Lindsey
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 243
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Er ist zurück. Hank Scorpio kommt nach Springfield, um seinen alten und einzigen Freund Homer Simpson zu besuchen. Doch wie so oft, bei einem bösen und verrückten Genie, gibt es nicht nur einen Grund für sein handeln. Hank will Springfield erobern und zuerst scheint es ja auch ganz gut zu funktionieren. Springfield scheint glücklich, zufrieden und perfekt zu sein, bis Bart und Lisa entdecken, dass Hank noch lange nicht am Ziel ist …

Ian Boothby sitzt erneut am Autorentisch und wieder setzt er seine „Fähigkeit“ ein, Geschichten zu schreiben, die voller Anspielungen stecken. Leider ist über die Jahre seine Fähigkeit dabei auch gute Geschichten zu verfassen abhandengekommen. Konnte er früher noch gute und unterhaltsame Storys schreiben und nebenbei popkulturelle Anspielungen einstreuen, ist es heute eher umgekehrt, wenn überhaupt. Eine Anspielung reiht sich an die nächste und die Handlung bleibt oftmals auf der Strecke. Wobei Anspielungen hier übertrieben ist, denn das meiste in diesem Heft erinnert an James Bond und ja, ich meine viele Bonds, viele verschiedene Bonds.
Für die Zeichnungen ist Rex Lindsey verantwortlich, wie auch für die dreiteilige Bartman-Saga. Die Zeichnungen sind gewohnt gut, fangen den typischen Charme der Simpsons-TV Serie ein und orientieren sich dabei logischerweise auch genau an diesem Stil. Für die Comics jedoch hätte ich mir des Öfteren eigene Stile gewünscht, zumal die bei Bongo angestellten Zeichner durchaus über eigene Stile verfügen.

Mit Agentenfilmen ist das so eine Sache. Wenn sie gut sind, machen sie unheimlich viel Spaß und sind spannend. Aber wenn man den Fokus auf etwas Falsches legt, dann kann das Ganze heftig in die Hose gehen. Gut, so ganz in die Hose gegangen ist es zwar nicht, aber ein Erfolg sieht nunmal auch anders aus. So bleibt am Ende ein kurzweiliges Heft, mit sehr guter redaktioneller Betreuung und mäßig unterhaltsamen Comicanteil.

Bartman – Die spektakuläre Super-Saga Nr. 3 [August 2018]

Autor: Max Davison
Zeichner: Rex Lindsey
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons One-Shot Wonders: Bartman Spectacularly Super Secret Saga 3
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,50 Euro

Da ist er also, Numero Uno steht vor Bartman und Houseboy. Und obwohl Milhouse eigentlich immer den richtigen Hinweis gegeben hat, und Bartman es nicht glauben wollte, ist jetzt trotzdem nicht die richtige Zeit zum streiten. Nur leider kommen die beiden Helden zu spät und Springfield ist bereits seit 30 Minuten zerstört. Jetzt bleibt nur noch eine Reise durch die Zeit, um alles wieder in Ordnung zu bringen …

Das wäre es, das große Finale und irgendwie bleibt ein merkwürdiges Gefühl zurück. Ein Gefühl der Unzufriedenheit, der Unvollständigkeit, als wäre den Machern entweder der Platz, oder die abschließenden Ideen ausgegangen. Nicht, dass die Handlung an sich schlecht wäre, aber das Finale wirkt ein wenig enttäuschend und zu pathetisch. Ja klar, man merkt schon, dass hier viel geklaut, bzw. angelehnt wurde, und gewisse Dinge Anlehnungen an erfolgreiche Comics, Serien und Filme sind. Aber wenigstens war der Weg bis hierher ganz witzig.
Nach wie vor nicht so besonders sind die Zeichnungen, die gewohnt solide sind, aber denen trotzdem die Eigenständigkeit fehlt. Auch täte es der gesamten Saga gut, wenn man den Comicstil ein wenig an seine Vorlage, „Die Rückkehr des dunklen Ritters“ angelehnt hätte. Wobei es ja schon gereicht hätte, wenn man einen gewissen Superhelden-Comic-Stil gewählt hätte und sich weniger dem typischen Simpsons-Stil verschrieben hätte.

Das Finale ist zwar in gewissem Sinne schon ein Finale, wenn auch ein nicht wirklich zufriedenstellendes. Aber das ist ein großes Problem von vielen Parodien, die dennoch versuchen einigermaßen ernsthaft zu sein, bzw. nicht in den belanglosen Trash abzugleiten zu versuchen. Ähnlich wie schon bei der „Der Tod des Comic-Typs“-Trilogie, ist die Idee sehr gut, die Umsetzung in Ordnung und das Finale diskutabel. Aber bis hierhin hat es wirklich Spaß gemacht.

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