Bruce und Clark gegen den teuflischen Kent-Hai …
Viel Spaß damit!
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Sehr lange hat es gedauert, bis es von der JL8 ein Update gab und noch viel länger, bis ihr diese hier auf dem Blog auf Deutsch lesen dürft. Ich entschuldige mich, aber mein Laptop, mit dem ich bisher alles erledigt habe und der mir seit Ende 2020 treue Dienste geleistet hat, hat Ende September den Geist aufgegeben, oder anders gesagt sein Mainboard. Nun ist er seitdem in Reparatur und als sich Anfang Dezember abzeichnete, dass es länger dauert, habe ich mir einen neuen Tower-Komplett-Gaming-PC zugelegt und dank diesem kann ich euch nun hoffentlich einigermaßen regelmäßig neue JL8-Storys präsentieren, wie immer exklusiv in deutscher Sprache hier auf meinem Blog!
Es geht weiter mit Bruce und Clark, die gemeinsam mit Clarkes Vater „Shark Attack“ spielen wollen. Nur müssen erst einmal die Spielregeln geklärt werden.
Viel Spaß damit!
WeiterlesenAb sofort findet ihr mein zweites Comic-Haul-Video für 2025 mit der letzten Lieferung, auch wenn die schon Anfang Juli erfolgte, auf Youtube online. Mit dabei meine üblichen Abos, ein paar Specials, Goodies und ein Gratis-Comic-Tag-Komplettsatz. Danke an meinen Comiclieferanten!
WeiterlesenJusant ist ein ruhiges, kurzweiliges Spiel der Entwickler von Life is Strange. Mit einer groben Spielzeit von 5 – 8 Stunden schafft Dontnod Entertainment ein kleines Meisterwerk der äußerst ruhigen Töne. Ein einsamer Hauptcharakter, Ballast in seinem Rucksack und ein schier endlos scheinender Berg mitten in der Einsamkeit der flachen Ebene. Was uns wohl am Ende des Berges erwarten mag? Finden wir es heraus und klettern mühselig hinauf …
Viel Spaß mit Jusant 😉
WeiterlesenSchon seit einiger Zeit treffen sich Dominik, alias MysteriouslyBuddha und meine Wenigkeit, relativ unregelmäßig online, um über Comics zu quatschen. Das ganze haben wir dann Comic-Duett getauft, und inzwischen sind wir bereits bei 16 Ausgaben, das nur mal so als Zusammenfassung.
In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns dem aktuellen DC Event des Jahres, „Absolute Power“, dem Start der Simpsons Comics Deluxe Nachdruckreihe, dem 75. Horrorschocker Magazin, das letzte Jubiläumsheft vor der Nummer 100 und die komplette „Second Coming“-Reihe vom Dantes Verlag.
Zum Abschluss gibt es noch Infos für den Comic Park, der nächstes Wochenende stattfindet.
Relativ regelmäßig, meist weniger als mehr, treffen sich Dominik, auch als mein Blogkollege MysteriouslyBuddha bekannt, zu unserem Comic-Duett, um in Ruhe und Live via Twitch, über Comics sinnieren zu können. Auch diesmal ließen wir es uns daher nicht nehmen, jeder mit drei Comics ausgestattet, Bilderromane oder auch Graphic Novels, wie es neudeutsch so schön heißt, das Live-Streaming-Equipment aufgeheizt, vermutlich sogar heißer als die LEDs, die uns beide vortrefflich ausleuchten, und eventuelle Schattenseiten verdecken sollten, während wir philosophierend die neunte Kunst zelebrierten. Oder auch umgekehrt.

Inzwischen ist es fast schon eine Tradition, dass regelmäßig, alle zwei Jahre, ein neues Asterix-Abenteuer erscheint. Zumindest seit 2013, als Jean-Yves Ferri und Didier Conrad die Reihe übernommen haben. Als ich nun im Frühjahr erfahren habe, dass nicht erneut Ferri als Autor fungieren wird, habe ich zunächst etwas Sorge gehabt. Aber auch als ich erfuhr, das Fabrice „FabCaro“ Caro die Nachfolge von Ferri antritt, war ich nicht gänzlich beruhigt. Gut ich kenne einige Arbeiten von FabCaro, auch wenn nur dem Namen nach, weil alle bisherigen Werke, Comics, wie auch Romane und sogar der sehr erfolgreiche Film zu seinem Comic „Zaï Zaï Zaï Zaï“ bisher nicht in Deutschland erschienen sind. Nun schwankte die Meinung zu den letzten Abenteuern zwischen euphorisch und enttäuschend und die Wahl einen Autor zu benennen, der außerhalb Frankreichs eigentlich kaum eine Reputation hat, würde dem sicherlich nicht zuträglich sein. Wie gut, oder schlecht, ist also der NEUE Asterix?

Wie bereits erwähnt, hat FabCaro zwar innerhalb Frankreichs und ein klein wenig in Italien und den Niederlanden (genaugenommen wurden zwei seiner Werke, jeweils Eines, ins Italienische und Niederländische übersetzt, was bei aktuell, Asterix ausgenommen, 37 Comics (43 inkl. Mehrteiler) und 5 Romanen, keine allzu überragende Anzahl ist), durchaus einen gewissen Namen und Rang inne, aber außerhalb Frankreichs dennoch eher das unbeschriebene Blatt darstellt. Nun gut, das sind alles nur Zahlen und Fakten und sagen genaugenommen nichts über FabCaros Qualität als Autor aus. Und ja, auch als Yean-Ives Ferri und Didier Conrad das Ruder übernommen haben, lag eine gewisse Skepsis in der Luft, was bei einer so alteingessenen Serie, die vor allem so lange in den Händen der eigenen Schöpfer lag, wenngleich zum Schluss nur noch einer der geistigen Väter die Geschicke der listigen Gallier lenkte, nicht gerade verwunderlich ist.

Doch ebenso wie uns als Leser diese Entscheidung überraschte, so war auch Didier Conrad lange im Unklaren darüber, wie es nach Band 39 weitergehen sollte. Doch nachdem Ferri ankündigte eine Pause zu benötigen, weil er sich stattdessen eigenen Projekten widmen wollte, musste man seitens des Verlages und der Rechteinhaber weitere Möglichkeiten ausloten. Die Wahl fiel also auf Fabcaro, der mit bürgerlichem Namen Fabrice Caro heißt. Wie zu Beginn angesprochen, war Fabcaro eine ungewöhnliche Wahl, wie er selbst auch zugestehen musste. Asterix zu schreiben, ist für Fabcaro mit einem Ritterschlag gleichzusetzen. Immerhin ist er, wie viele andere seines Alters ebenfalls, mit den Abenteuern von Asterix, Obelix & Co. aufgewachsen. Jetzt selbst einmal deren Geschicke lenken zu dürfen, hat er sich selbst niemals träumen lassen.

Etwas anders war es für Didier Conrad, der Fabcaro selbst nicht persönlich kannte, weshalb sich die anfängliche Zusammenarbeit etwas anders gestaltete. Doch damit der Entstehungsprozess nicht allzu sehr in Mitleidernschaft gezogen wird, entschloss sich Conrad seine Entwürfe an den Herausgeber zu schicken, der dann wiederum die Brücke zu Fabcaro bildete. Erst kurz vor der Veröffentlichung haben sich Conrad und Fabcaro persönlich kennengelernt.
Aber egal, wie die Beziehung der Beiden aktuell ist, das Ergebnis ist ein neues Abenteuer, welches sich deutlich von den bisherigen Nachfolgebänden abhebt. Aber was genau macht „Den neuen Asterix“ aus? Wird er ebenso zwiespältig aufgenommen, wie die letzten Bände? Welche neuen Figuren werden dem Asterix-Universum hinzugefügt? Was für eine Art von Humor wird dieser Band beinhalten? Fragen über Fragen! Fragen, die ich teilweise mit diesem Review beantworten kann, und Fragen, die man sich als Leser selbst beantworten muss, nach der Lektüre des neuesten Abenteuers:

Die weisse Iris
[Egmont Ehapa Media, 26. Oktober 2023]
Den Legionären Cäsars fehlt es nach all den Jahren vergeblicher Eroberungsversuche, stagnierenden Fortschrittes und dem Widerstand dieses kleinen gallischen Dorfes nicht nur an Motivation, sondern auch an jeglichem verlorenen Lebensmut. Also beschließt Cäsar mithilfe seines obersten Medicus Visusversus neue Wege zu gehen. Positive Bestärkung! Und so lässt sich Visusversus nach Babaorum versetzen, um die dortigen Truppen neu zu motivieren, während er gleichzeitig versucht, als unschuldiger Besucher das Dorf der Gallier zu unterwandern und deren Zusammenhalt zu zerbrechen. Was sich recht einfach anhört, und zu Beginn auch bei einigen der Dorfbewohner durchaus gut funktioniert, führt jedoch schnell zu Misstrauen, vor allem bei Asterix und Miraculix, sowie Majestix, dessen Frau eines der ersten Opfer von Visusvesus ist. Nachdem diese nun mit Gutemine auf dem Weg nach Lutetia ist, um die Galliern als Beweis für seine Technik Cäsars auszuhändigen, müssen Asterix und seine Freunde nicht nur Gutemine finden und wieder zurück ins Dorf bringen, sondern auch gleichzeitig den zutiefst niedergeschlagenen Majestix, der nahe an einer Depression ist, aufmuntern …

Was an diesem neuen Abenteuer sofort auffällt ist, dass es deutlich mehr Text enthält, als die letzten Abenteuer. Ob dies jedoch dem Umstand geschuldet ist, dass Visusversus mit seiner Methode vor allem verbal agiert, oder dies vielleicht FabCaros Art des Erzählens ist, wird sich vermutlich erst beim nächsten Abenteuer zeigen, an dem FabCaro als Autor fungiert. Ich persönlich zum Beispiel habe große Probleme mit Menschen, die vor allem mit Zitaten und Phrasen um sich werfen, weshalb mir Visusversus sofort unsympathisch ist. Auch seine Phrasendrescherei geht mir bereits nach wenigen Seiten auf die Nerven, andererseits finde ich es auch sehr faszinierend zu sehen, wie die Menschen auf seine Art der Manipulation reagieren. Insgesamt finden sich allerlei psychologische Spielereien und Anspielungen in diesem Band wieder. Neben Visusversus und seiner „Manipulationsmethode“, als auch der Depression von Majestix, die Reaktionen der Dorfbewohner und Legionäre zeigen, dass sich Fabcaro mit der Psyche von Menschen offenbar sehr gut auskennt und dies hier auf sehr spannende Weise einbindet. Gerade Änderungen, wenn auch nur kurzzeitig, wie zum Beispiel der lange währende Disput zwischen Automatix und Verleihnix wegen der Frische der angebotenen Meerestiere ist sehr humorvoll, weil dieser einen anderen Lösungsansatz bietet, als es bisher der Fall war. Solche Kleinigkeiten finden sich überall im Band und laden zum mehrmaligen Lesen ein, da nicht immer alles sofort ersichtlich oder verständlich ist.
Auch zeichnerisch gibt es viel Neues und Anderes. So muss Conrad dem mehr an Text oft Tribu zollen, sodass in vielen Panels nur wenige bis gar keine Hintergründe zu entdecken sind. Zwar kam dies in den letzten Ausgaben Uderzos auch immer wieder zum Einsatz, hier vermutlich eher wegen des Arbeitsaufwandes, aber dennoch ist es deutlich sichtbar. Dafür sind in den anderen Panels die Hintergründe umso aufsehen erregender und laden dazu ein, sich auf die Suche nach weiteren Details zu machen. Hinzu kommt, dass sich Conrad inzwischen offenbar relativ sicher fühlt. Dies sieht man daran, dass er sichtlich experimentierfreudiger wird, was die Posen und Blickwinkel angeht, sowie die Art und Weise, wie Conrad mit der Panelgestaltung umgeht, gerade dann, wenn es um die Verteilung verschiedener Größen von Panels geht, ohne dabei die grundsätzliche Struktur des 4 Zeilen-Layouts zu umgehen.
Zu Beginn des Albums dachte ich noch, dass meine Bedenken durchaus gerechtfertigt gewesen sind, aber je weiter das Abenteuer voranschritt, um so mehr wurde mir klar, dass es genau die Art von Frische war, die Asterix jetzt brauchte. Die Einflüsse FabCaros sind minimalistisch, aber deutlich genug, um sie wahrzunehmen und seine Art der Erzählung, die Art und Weise seiner Charakterisierung, rufen bei mir ein gewisses Wohlgefühl hervor. Allerdings schwebt über dem gesamten Band auch eine gewisse „Hommage“ an frühere Abenteuer wie „Der Seher“, „Kampf der Häuptlinge“ oder auch „Streit um Asterix“, was eventuell daran liegt, dass dies eben jene Abenteuer sind, welche FabCaro besonders am Herzen liegen.
Zudem gibt es noch einiges, was sicher nur in der deutschen Fassung so enthalten ist. Denn für Übersetzer Klaus Jöken war es keine gewohnte Arbeit, was nicht nur an dem mehr an Text liegt, im Übrigen wird von bis zu 25 % mehr Text als ein Durchschnittsabenteuer gemunkelt, sondern auch erzählerischen Eigenheiten FabCaros. Daher finde ich es schon sehr amüsant, wenn Troubadix auf der Dorfbühne abgewandelte Klassiker von De Höhner, Herbert Grönemeyer oder Nana Mouskouri singt. So richtig besonders wird es, bei dem lange indizierten Hit der Ärzte, welcher dann wohl auch der Grund ist, weshalb Troubadix von der Bühne „zitiert“ wird.
Insgesamt überrascht mich „Der neue Asterix“ durchaus positiv. Das „Positive Denken“, welches den Band durchzieht und hier eher als „Waffe/Taktik“ dient, zeigt, dass man mit fast allem Menschen in irgendeiner Form lenken und manipulieren kann.
Was mir persönlich jedoch nach wie vor fehlt, ist der Einsatz von popkulturellen Persönlichkeiten, wie es in fast jedem Goscinny-Abum gang und gäbe war. Ein Politiker hier, ein Schauspieler da, ein Autor, ein Musiker, wie auch immer. Es gab immer jemanden zu entdecken und dieses kleine Rätselraten vermisse ich schon sehr.
Dennoch bleibt unterm Strich ein sehr unterhaltsames, kurzweilig vergnügsames und in vielen Punkten leicht verbessertes Abenteuer übrig, welches ich nicht nur Asterix-Fans empfehlen kann.
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Die bisherigen Review-Specials:
Manchmal braucht es bloß die richtige Ablenkung, damit es einem besser geht. Aber ob „Shark Attack“ die richtige Wahl ist? Was denkt ihr?
Viel Spaß damit!
Heute gibt es Teil 2, des vierten Kapitels, der 270. Episode von Yale Stewarts Mini-JLA, der JL8. Wie wird es Bruce nun weiter ergehen?
Viel Spaß damit!