Bongo Classics #2 [Dino, Dezember 2002 / Panini, Oktober 2009 / Dino, November 2002]

#2

Hier ist auch schon die zweite Ausgabe der Bongo Classics. Diesmal mit einem kleinen Querschnitt aus den Simpsons Comics, Bart Simpson und Futurama Comics…

Bart Simpson #8

Zuerst bekommt Bart die Aufgabe über Dickens „Große Erwartungen“ eine Buchbesprechung zu schreiben, doch anstatt sich mit dem Werk zu befassen sucht er allerlei Möglichkeiten um sich darum zu drücken. Comicversionen, Zeichentrickadaptionen, Filmumsetzungen…, doch nichts ist das richtige. Aber wozu hat der fieseste kleine Junge der Welt, die klügste Schwester der Welt…?
Dann wird die Geburt und die erste Entführung von Kang und Kodos zum Besten gegeben. Und wenn die beiden als typischen Erdling nicht gerade Bobo ausgewählt hätten, wer weiß was dann aus der Erde geworden wäre…?!
Als nächstes wird aus Bart ein Amphibienmensch, weil er mal wieder in Professor Frinks Labor herumgespielt hat. Und so wird Bart schnell zum Gespött auf dem Schulhof und auch innerhalb der Familie. Doch dann wird er zum Held der Stadt…
Und zu guter letzt finden sich Bart und Milhouse nach einem Schulausflug in einer Kleinstadt wieder, welche direkt aus einem Mark Twain-Roman entsprungen sein könnte. Inklusive der zwei Jungs die eine Zaun streichen und allem was dazu gehört. Natürlich muss Bart den zwei Jungs dann sofort zeigen, wie Streiche heutzutage funktionieren und handelt nicht nur sich damit einen Riesenärger ein…

FAZIT:
Kurzweilig und unterhaltsam und eben typisch Simpsons. Auch dieses Heft macht da keine Ausnahme, bewegt sich aber auf nur durchschnittlichem Niveau. Auch die vermehrten Anspielungen auf große Autoren und Dichter machen die Geschichte nicht ruhmreicher. Schade ist es leider auch das die sehr schönen Vorzeichnungen von Dan De Carlo durch die Angleichung an den Simsponsstil viel von ihrem eigentlichen Charme eingebüsst haben. Da wäre es durchaus angebracht gewesen seine Vorzeichnungen unverändert zu inken und zu präsentieren. Immerhin eine bei den Horrorshow-Heften eine gängige Praxis, und auch Sergio Aragonéz hat mit seinem unverwechselbaren Stil einige herausstechende Simpsonsgeschichten abgeliefert.

eae76f6784a0dbd7768e3a2513a07348_normSimpsons Comics #156

Homer entdeckt, das man mit leckerem Honig echt viel Geld machen kann. Doch sobald mit etwas Geld zu machen ist, ruft das den reichsten Bürger Springfields, Charles Montgomers Burns, auf den Plan. Doch während der Honig der Simpsons mit Liebe, viel Arbeit und von echten Bienen hergestellt wird, ist Burns Honig, künstlich und in Massen produzierter Müll. Doch Burns gibt sich so leicht nicht zu schlagen. Er entführt die Bienen der Simpsons um sich ein Honigmonopol zu sichern.

FAZIT:
Das Homer eine gute Idee hat ist ungefähr so selten wie eine Eiszeit. Dennoch ist es nicht verwunderlich das viele seiner besseren Ideen mit seinem Lieblingshobby, dem Essen, zu tun haben. Sehr humorvoll und mit guten Zeichnungen, die leicht vom typischen Simpsons-Allerlei abweichen, kredenzen hier Autor Len Wein und Zeichner Phil Ortiz eine wunderbare, aber dennoch typische witzige Simpsonsstory.

2d1de0c6c64c2ba6ea3c22c61de238c3_normFuturama Comics #7

Eine typisch abgedrehte Futrama-Weihnachtsgeschichte findet in diesem Heft seinen Abdruck. Bender kommt durch seine Schulden bei der Roboter-Mafia in Kontakt mit dem Belzebot, der ihn bittet allen Menschen zu sagen das der Weihnachtsmann nicht mehr Böse sondern gut geworden ist, und sich alle am Times Square versammeln sollen. Dahinter steckt jedoch ein Komplott von Belzebot, dem Weihnachtsmann und dem Kopf von Nixon. Bender erfährt von dem Verrat an der Menschheit und versucht alles wieder in Ordnung zu bringen… Als kleinen „Nachschlag“ gibt es noch eine 2-seitige Hommage an den Klassiker „Der Blob“ in dem ein Alien-Blob, eben jenen Filmklassiker im Kino sieht. Aber er sieht ihn mit etwas anderen Augen als die restlichen Kinobesucher…

FAZIT:
Nix besonderes, aber auch nichts Falsches. Der ganz normale Futurama-Wahnsinn. Humorvoll, abgedreht und kurzweilig.

Bongo Comics des Monats… März 2012 [Panini, März 2012]

…März 2012

Ab sofort werde ich regelmäßig, aber mindestens einmal im Monat die Comics des US-Bongo-Verlages, welche in ihren deutschen Ausgaben bei Panini erscheinen in dieser Rubrik zusammenfassen. Dies hat zwei Gründe. Zum einen der Übersicht wegen, und zum anderen lässt sich bei diesen Fun-Comics leider nicht so viel darüber schreiben, aber dennoch genug um es gemeinsam zu einem Artikel zu verfassen…

Simpsons Comics #185

Sommerfeste sind irgendwie so gar nichts für den Comicbuchverkäufer und erst recht nicht wenn er nichts mehr zu trinken bekommt. Also sucht er sich ein ruhiges Plätzchen um seine Augen ein wenig zu entspannen. Dabei gerät er in die Welt von Bartchie und Jug-House. Bartchie bekommt Probleme weil er am gleichen Abend ein Date mit Sherri und auch Terri hat und Apop muss seinen Laden „Apops Schoko-Squishee-Bar“ räumen da er die Miete nicht mehr zahlen kann. Nun liegt es an Bartchie durch einen Bandcontest das Geld zusammen zu bekommen…

FAZIT:
Die Simpsons meets Archie Comics. So könnte man diese Ausgabe ganz treffend beschreiben. Denn mehr ist es einfach nicht. Es werden lediglich die typischen Simpsons-Charaktere in Archiefiguren transferiert und eine typische Archiegeschichte erzählt. Zwar sind die ganzen Gags durchaus unterhaltsam, wie auch die Erwähnung von Sonic, dessen Comics auch beim amerikanischen Archie-Verlag erschienen, und die Einbindung der Archie-Songs welche durch die Animationsserie bekannt wurden.
Zeichnerisch wurde die Geschichte von Stan Goldberg wenigstens gelungen präsentiert, aber von Ian Boothby bin ich als Autor einfach bessere Sachen gewohnt. Insgesamt ist diese Ausgabe leider nur mittelmäßig, dafür aber wenigstens kurzweilig.

Bart Simpson #60

Als Bart den Kwik-E-Mart verwüstet wird er von Apu zu Strafarbeiten verdonnert. Doch was Bart zuerst nicht ahnt, ist das ihm die Arbeit sogar Spaß macht. Zusammen mit Apu verbringt er sehr vergnügliche Tage und Stunden…
Danach zeigt sich Bart vons einer typischen großen böser Bruderseite, doch als Lisa dann das Zimmer verlässt und Bart mit Maggie alleine ist…
Zu guter letzt erzählt Homer einen Schwank aus seiner Kindheit und wie er versucht hat mit Barney in die Dreharbeiten eines neuen Zombiefilmes zu gelangen nichtsahnend das er damit viele Jahre später einen sehr bekannten Musiker beeinflussen würde…

FAZIT:
Drei durchaus kurzweilige und teilweise auch lehrreiche Geschichten werden in diesem Band präsentiert. Grafisch am herausstechendsten ist Sergio Aragones Zombiegeschichte, aber auch die anderen beiden wissen zu überzeugen. Den Leser erwarten kurzweilige und humorvolle Geschichten und die definitiv bessere Bongoausgabe in diesem Monat.