Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 7) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Die neue Episode ist wieder sehr zuverlässig am Sonntag um 10:30 Uhr über die deutschen Bildschirme geflimmert, und deshalb gibt es auch pünktlich wie immer die neue Review dazu.

In den letzten beiden Einleitungen waren die US-Sprecher an der Reihe und diesmal möchte ich mich gerne den deutschen Synchronstimmen der Helden widmen. Beginnen werde ich wie immer mit den vier grünen Hauptdarstellen.

Die vier Brüder, immer für einen Spaß zu haben.

Die vier Brüder, immer für einen Spaß zu haben.

Leonardos deutsche Stimme hört auf den Namen Tim Knauer. Knauer konnte vor allem als Synchronstimme von Neji Hyūga aus „Naruto“ überzeugen und aktuell ist er, neben seiner Rolle als Leonardo, als Nick in „New Girl“ zu hören. Julius Jellinek spricht den cleveren Donatello. Am bekanntesten dürfte Jellinek jedoch in seiner Rolle als Simba im Disneyfilm „Der König der Löwen“ sein. Doch auch dem freundlichen Geist Casper hat er bereits 1995 und 1997 seine Stimme geliehen. Derzeit kann man ihn außer in der Turtles Animationsserie noch als Nathan Young in der Erfolgsserie „Misfits“ hören. Raphael bekommt eine nicht minder bekannte Stimme spendiert. Sein Sprecher ist Nico Sablik, der erst vor kurzem in „Ultimate Spider-Man“ (als Spider-Man) und „Amazing Spider-Man“ (für Andrew Garfield) sein Talent beweisen durfte. Doch seinen Durchbruch hatte der junge Mann phillipinischer Abstammung als die Stimme von Harry Potter. Michelangelos Stimme ist leider noch nicht so bekannt, wenn man mal von seiner Rolle als Rock Lee aus „Naruto“ absieht. Das heißt aber nicht, das Tim Kreuer nichts zu tun hätte. Denn neben kleineren Schauspielauftritten und Synchronrollen macht er auch Musik, und zwar als Schlagzeuger.
Der Meister der vier Schildkröten, Splinter, wird von Ingo Albrecht gesprochen. Dieser konnte schon als Stimme von Laurence Fishburne und Dwayne „The Rock“ Johnson überzeugen. Auch als Blade hat er in der gleichnamigen 12-teiligen Serie für Kirk „Sticky Fingaz“ Jones Erfahrungen sammeln dürfen, was das Sprechen einer Serienhauptfigur betrifft. Als letztes darf die junge Dame, welche April O’Neill vertont „zu Wort“ kommen. Annina Braunmiller ist ihr Name und vielen wird sie als Bella Swan aus den „Twilight“-Verfilmungen bekannt sein. Doch auch als Jess Parker in „Primeval“ konnte Annina bereits Serienluft schnuppern.

Kampfplanung eines Turtles.

Kampfplanung eines Turtles.

So viel für heute zu den deutschen Stimmen der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. Das nächste Mal folgen dann die Schurken und ihre Stimmen. Aber erstmal viel Spaß mit der Review zur inzwischen siebten Folge …

Episode 7: Ein echter Menschenaffe
(Monkeybrain)

Donnie hat lange getüftelt und alle Möglichkeiten eingebaut.

Donnie hat lange getüftelt und alle Möglichkeiten eingebaut.

April entdeckt, dass außer ihrem Vater, noch weitere Wissenschaftler von den Kraang entführt wurden. Als sich Meldung um einen weiteren verschwundenen Wissenschaftler verbreitet, macht sie sich zusammen mit Donatello auf die Suche nach Antworten, in der Hoffnung, so ihren Vater wiederzufinden. Donatello nutzt diese Chance, um seiner angebeteten April näher zu kommen, in der Hoffnung, so ihre Liebe gewinnen zu können. Dafür hat er extra einen Multi-Allzweck-Plan ausgearbeitet, der jede nur erdenkliche Antwort von April abdeckt. Gemeinsam ziehen sie los und entdecken schnell einige Infos im Labor des Verschwundenen. Doch statt des Wissenschaftlers finden die beiden nur einen verängstigten Affen, der Donatello ziemlich zusetzt. Leonardo, Raphael und Michelangelo finden dies naturgemäß ziemlich witzig, aber schlussendlich entschließen sie sich dennoch ihrem Bruder zu helfen. Was sich aber dann offenbart, hätten die vier Brüder und auch April, so nicht erwartet …

Donnie im Kapmf mit dem Affen.

Donnie im Kapmf mit dem Affen.

Besonders positiv fällt in dieser Episode die Zusammengehörigkeit der vier Brüder auf. Denn obwohl eine Rivalität zwischen allen vier herrscht, zeigt sich besonders in der Szene nach der Affenattacke, was wahre Bruderliebe ist. Die Sorgsamkeit, das Mitgefühl und, ganz auffällig, die Schadenfreude. Jeder, der ebenfalls Geschwister hat, kennt es, wenn es einem wirklich dreckig geht und die Geschwister sich über das eigene Schicksal lustig machen. Das sind Momente, wo man seinen Geschwister wirklich gerne …
… den Hals umdrehen möchte. Aber auch so etwas gehört dazu und wird in dieser Episode sehr schön dargestellt.

Mikey kann kämpfen ohne nachzudenken.

Mikey kann kämpfen ohne nachzudenken.

Außerdem kann die Episode wieder mit einem hohen Slapstickfaktor punkten. Und das ohne die Folge zu sehr ins Lächerliche zu ziehen und dadurch unglaubwürdig zu machen. Dass nun auch April mit in die Riege der Schüler von Meister Splinter aufgenommen wird, bringt neue Möglichkeiten für die Charakterentwicklung von April. Weg von der hilflosen jungen Dame, hin zur toughen und selbstständigen Kämpferin. Dies, und da sehe ich das größere Problem, muss allerdings auch glaubwürdig inszeniert werden, damit gerade die Fans der klassischen Turtles nicht verschreckt werden. Zwar ist April in der ersten Comicserie und auch in den späteren Folgen der ersten Animationsserie kein hilfloses Opfer mehr, aber damals war sie auch wesentlich älter und selbstständiger.

Donatello hat leider noch ein paar Kampfdefizite.

Donatello hat leider noch ein paar Kampfdefizite.

FAZIT:

Die Turtles und auch deren Nebencharaktere entwickeln sich bisher glaubwürdig weiter und geben dadurch zusätzliche preis die Story fortzuführen. Was bisher leider noch fehlt, ist ein wirklicher roter Faden, der die Gesamtgeschichte voranbringt. Zwar gibt es das schon grob mit der Jagd auf die Kraang, aber so richtig zünden kann dieser Handlungsbogen bisher nicht. Da fehlt es bisher noch an den wirklich wichtigen Komponenten. Denn obwohl der alte bekannte Erzfeind der Turtles, Shredder, bereits einige Kurzauftritte hatte, zieht sich dessen Einführung bisher viel zu lange hin. Dadurch leidet insgesamt ein wenig der Erzählfluss, da sich Ereignisse aus dem Gedächtnis stehlen, die eigentlich durchaus wichtig sein könnten. Was diesen Punkt angeht, hoffe ich noch auf eine Besserung in den nächsten Folgen. Alles andere begeistert mich persönlich weiterhin sehr. Dadurch bleibt die Serie auch eine Empfehlung an alle, die früher schon positiven Kontakt mit den vier Kampfkröten hatten und eine Serie suchen, die einfach nur kurzweilig und spannend unterhält.

Donatellos Allzweckplan, um die Liebe von April zu gewinnen.

Donatellos Allzweckplan, um die Liebe von April zu gewinnen.

Hive-VerweisCopyright aller Bilder © 2011/2012 Nickelodeon

Ein Kommentar zu “Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 7) [Nickelodeon]

  1. War wieder toll die Folge. wobei mir das ganze wieder viel zu vorhersehbar war wie die folge hinwill mit dem „Du denkst zu viel beim kämpfen“. die Reaktion der anderen drei auf das scheitern von Donatello gegen den Affen war auch toll. und der nebenstrang wo Don versucht April für sich zu gewinnen find ich sowieso toll 😀

    aber wie du schon sagst der große Storybogen kommt viel zu kurz. Die Episoden an sich sind toll aber irgendwie wird das gesammte zu oft aus den Augen verloren. Es sind nun schon 7 Folgen verloren und sie sind in der Entführungsache von Aprils Frau nicht einen Schritt weiter. schade eigentlich

    Like

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..