Die Opalwälder #3 & #4 [Kult Editionen, 2007]

Dominik_AVA„Die Opalwälder“ wird immer besser. Um ehrlich zu sein, gefällt mir „Die Opalwälder“ sogar richtig gut!

Ich habe bereits über die ersten beiden Bände berichtet, nun möchte ich meine weiteren Eindrücke der Reihe den Lesern nicht vorenthalten.

Auf der ersten und der letzten Seite der beiden Alben befindet sich wie zuvor auch, jeweils eine detaillierte Landkarte. Der Vierte Band beinhaltet dieselbe Landkarte am Anfang und am Ende, jedoch ist sie dieses Mal anders gestaltet worden. In einem beinahe einheitlich sandfarbenen Ton wirkt die Landkarte von Opal etwas vergilbter und geheimnisvoller, als noch zuvor.

Ebenfalls neu ist, dass beide Bände nun die wichtigsten Charaktere vorstellen sowie eine kurze Zusammenfassung der Handlung dem Leser an die Hand geben. Mir persönlich gefällt das sehr gut und der Leser hat es dadurch wesentlich leichter, die einzelnen Charaktere zuzuordnen.

Pflüger und Gurnauths

Pflüger und Gurnauths

Die Aufmachung der Bände ist weiterhin wie zuvor (Hardcover, 29,9 cm. Mal 32,6cm.).
Ebenfalls sind in beiden Bänden die Zeichnungen auf demselben hohen Niveau.
Die Zeichnungen von Pellet und die Farbgestaltung von Goussale harmonieren auch dieses mal hervorragend. Wieder sind Flora und Fauna, Städte und Dörfer, Wasser, Tiere, Menschen, uns unbekannte Kreaturen etc. äußerst kreativ und detailgenau dargestellt. Hintergründe sind fein ausgearbeitet, Charaktere und Tiere tragen eindrucksvolle Kleidung. Die Farbgebung ist wieder äußerst kräftig gehalten, was mir sehr gut gefällt.

Eine kurze Einleitung

Die Titanen des Lichts waren mächtige Wesen, sanft und friedlebend. Vor Generationen hatten sie die Magie der Steine entdeckt, und sie wurden von ihrer eigenen Priesterschaft vertrieben. Cohars jedoch blieb ihnen treu und half ihnen zur Flucht in ein geheimes Versteck, wo sie noch heute leben.

Cohars Nachkomme Darko muss nun die Weissagung erfüllen und zu den Titanen gehen, denn nur sie können die Welt vom Joch des angeblichen Lichts befreien.

Darko lebte in Ordan in einem Dorf, wo er bei seinem Vater das Handwerk des Brillenmachers lernte. Doch die Priester erkennen in ihm den jungen aus der Weissagung, und er muss fliehen. Die Paladine des Lichts verfolgen ihn, aber Darko geht mutig und unverzagt seinen Weg.

Die Opalwälder # 3: Die grüne Narbe

Während es in den ersten beiden Bänden jeweils schwerpunktmäßig um das „Armband des Cohars“ bzw. das „Zauberbuch“ ging, ist es im dritten Band nicht unbedingt eindeutig vom Titel abzuleiten, worum es wohl gehen mag.

Die schöne Tara hat sich der Gruppe bestehend aus Darko, Urfolg, Sleilo und Ghörg angeschlossen.

Gemeinsam kommen sie in die Stadt Klotzbruck wo sich die unterschiedlichen Rassen auf den Märkten vermischen.

Bereits zu Beginn der Geschichte kann der Leser sich anhand der sehr schönen detailgenauen Zeichnungen erfreuen. Klotzbuckel mitsamt all den verschiedenen Rassen und Personen wird äußerst gelungen und vielfältig dargestellt. Die Protagonisten feilschen auf den Märkten und kleiden sich neu ein. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz. Es ist weiterhin sehr schön anzusehen, wie sich die hübsche Tara ihre Kleider aussucht …

Die ersten Seiten vermitteln ein harmonisches Gesamtbild, welches erst durch eine Gruppe neuer Charaktere „gestört“ wird.

Ghörg ist da!

Ghörg ist da!

Etwas später stellt sich Loink Fu der Truppe vor. Dieser ist ein sogenannter Gurnauth und lebt in Symbiose mit einem Pflüger.

Ein Pflüger ist in etwa eine riesige Schildkröte, die langsam durch das Land zieht und alles auf ihrem Weg platt macht.

Nicht nur eine Räuberbande, nein auch die Priester des Lichts hängen sich an die Fersen von Darko und seiner Truppe.
Werden Darko und seine Freunde entkommen können?

Erst am Ende dieses dritten Bandes wurde mir klar, was der Titel „Die grüne Narbe“ bedeutet. Selbst nach der Lektüre dieses Bandes könnte man durchaus noch mal drüber nachdenken, ob man mit seinen Gedanken richtig gelegen hat.

Der Humor nimmt in diesem Band zu, es macht wirklich Spaß der Gruppe zu folgen und gemeinsam Abenteuer zu bestehen. Dabei ist es beinahe gar nicht so wichtig, dass man eigentlich „nur“ auf der Flucht vor den Räubern und der Priesterschaft ist. Dieses Szenario wird dem Leser äußerst schmackhaft, durchaus auch spannend, sympathisch, humorvoll, und vor allem sehr schön detailliert gezeichnet näher gebracht. Allein schon Ghörg ist eine Figur für sich.

Du hast das Armband berührt und meinen Namen gesagt! Und dafür hast du mich aus der Badewanne geholt? Ich musste mich rasend schnell anziehen!“

Die Charaktere wachsen mir bereits jetzt schon ans“ Herz“. Ich möchte Wissen, wie es mit ihnen weitergeht und welche Abenteuer sie noch erleben werden! Alle Mitglieder der Truppe sind auf ihre Weise mir sympathisch! Nebenbei ist Tara in ihrer Kleidung auch noch hübsch anzusehen, und der junge Darko scheint auf sie zu stehen …

Ein Kommentar zu “Die Opalwälder #3 & #4 [Kult Editionen, 2007]

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