Linkin Park – The Hunting Party
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1 |
Keys to the Kingdom |
3:38 |
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2 |
All for Nothing (feat. Page Hamilton) |
3:33 |
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3 |
Guilty All the Same (feat. Rakim) |
5:56 |
Erste Single (7. März 2014) |
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4 |
The Summoning |
1:00 |
Interlude |
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5 |
War |
2:11 |
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6 |
Wastelands |
3:15 |
Promo-Single |
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7 |
Until It’s Gone |
3:53 |
Zweite Single (6. Mai 2014) |
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8 |
Rebellion (feat. Daron Malakian) |
3:44 |
Promo-Single |
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9 |
Mark the Graves |
5:05 |
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10 |
Drawbar (feat. Tom Morello) |
2:46 |
Instrumental |
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11 |
Final Masquerade |
3:37 |
Promo-Single |
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12 |
A Line in the Sand |
6:35 |
Gesamtspielzeit: Ungefähr 42 Minuten
(Quelle: Wikipedia)
1. Keys to the Kingdom
Der Opener dieses Albums startet direkt mit einem für Linkin Park Verhältnisse interessanten Shouting Part von Chester Bennington. Darauf folgt ein geniales Riffgewitter mit genialen Base Drums die sofort zum Mitwippen, Headbangen, rumzappeln oder was auch immer einladen. Der Song bringt klaren Gesang, und Rap Parts in Kombination mit sich, unterbrochen von Chester seinem Shouting Part. Zum Schluss nimmt dieser Song noch mal ordentlich an Fahrt auf, bevor er durch ein nettes „Thank you …“ zu Ende geht. Der Song ist aggressiv, geht nach vorne und macht trotzdem gute Laune. Ein genialer Opener, einer meiner Lieblingssongs auf dieser Platte.
2. All for Nothing (feat. Page Hamilton)
Dieser Song beginnt noch etwas rockig, wirkt aber bereits zu Beginn wesentlich sanfter als der Opener. Der Song hat Wucht, einiges an Rap Parts und im Refrain scheint es einige Punk Elemente zu geben. Der Refrain bleibt im Ohr. Auch wenn dieser Song rockt, er pustet einen nicht um, sondern weiß auf eine ganz eigene Art und Weise zu begeistern.
3. Guilty All the Same (feat. Rakim)
Dieser Song startet mit einem etwas längeren Intro. Das mag durchaus etwas gewöhnungsbedürftig sein, ist aber nicht weiter schlimm. Der Song baut sich nach und nach immer weiter auf und entwickelt sich zu einem wahren Kracher. Melodie und Refrain bleiben direkt im Gehörgang. Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass der Gesang von Chester und der Rap Part von Rakim getrennt für sich alleinstehend auftreten. Der Song rockt und geht nach vorne, mir gefällt er sehr gut.
4. The Summoning
Dieses Stück ist quasi nur eine Überleitung zum nächsten Lied.
Eigentlich nur ein verfremdetes Rauschen, nix besonderes. Linkin Park Wissen diese Art von Interludes jedoch des öfteren in ihren Live Shows gekonnt einzusetzen.
5. War
Mit nur 2.11 Minuten ist dieses Lied verhältnismäßig kurz. Dieses Stück liegt irgendwie zwischen purem New Yorker Hardcore und Punk Elementen. Das Tempo ist angezogen, Chester seine Shouts passen zu diesem Song und mittendrin dann dieser Refrain zum Mitgrölen: Waaaaaaaar …
6. Wastelands
Yeah dieses Lied rockt, massig Riffs verzieren den Song. Mike Shinoda rappt gekonnt, diesmal jedoch ein wenig aggressiv. Rap und Gesang geben sich hier die Klinke. Die Rhythmusfraktion wirkt wirsch bzw. ein wenig verschroben. Hier gibt es druckvollen Gesang von Chester, ein astreines Breakdown lockert den Song auf. Das Lied entwickelt sich zum Schluss, gibt noch mal richtig Gas. Rap, Gesang, Shouts, ruhigere Momente und steil nach vorne gehende rockige Elemente wechseln sich gekonnt ab.
7. Until It’s Gone
Dieser Song beginnt mit elektronischen Elementen, enthält gefühlvollen Gesang von Chester, entwickelt sich aber zu einer druckvollen Rocknummer. Im Refrain dominieren die rockigen Elemente, jedoch bleiben die elektronischen Mittel im gesamten Song vorhanden. Der Song ist auf jeden Fall radiotauglich! Mir gefällt auch dieser Song sehr gut.
8. Rebellion (feat. Daron Malakian)
Linkin Park und System Of A Down? Dieser Song ist zumindest zu Beginn geprägt von Alben wie zum Beispiel Mezmerize oder Toxicity. Das erkennt man am Rhythmus. Die Bridge im Song weiß zu gefallen, Chester seine Shouts sind ordentlich. Gesang und Refrain in Kombination mit dem hervorragenden Rhythmus prägen sich ein. Ein cooler Song!
9. Mark the Graves
Yeah dieses Lied lädt zum Moshen und Headbangen ein. Zunächst wirkt das einleitende Intro noch recht freundlich und dann nach einer kurzen Pause geht’s los. Der sanfte Gesang beginnt erst nach über einer Minute. Der Song bleibt durchgehend interessant, kommt aber irgendwie nicht so richtig auf den Punkt. Er ist bei Weitem nicht schlecht, jedoch zu den bisherigen Liedern anders aufgebaut, er wirkt in der Gesamtheit nicht fließend.
10. Drawbar (feat. Tom Morello)
Dieses Intro beginnt und endet mit Klavier. Es klingt beinahe richtig schön. Zwischendrin der Einsatz des Schlagzeuges, welches einen Marschrhythmus klingend vorantreibt. Mehr gibt es bei diesem Lied eigentlich nicht. Tom Morello (Rage Against The Machine) ist scheinbar mit von der Partie.
11. Final Masquerade
Dieses Lied ist eine dieser Linkin Park Halbbaladen, die einfach nur schön sind. Es ist ebenfalls radiotauglich und bleibt direkt beim Ersten hören im Gehörgang kleben. Gebt dem Lied nur einen Durchlauf und ihr könnt beinahe das gesamte Lied mitsingen. Vielleicht erinnert dieses Lied ein wenig an Valentine’s Day vom Minutes to Midnight Album.
12. A Line in the Sand
Der Song startet ruhig und angenehm. Gefühlvoller Gesang ohne wirkliche Rock Elemente. So wie das Lied beginnt, endet es auch. Mittendrin jedoch gibt es noch einmal die Chance, ordentlich zu rocken. Der Song baut sich langsam auf, entwickelt eine gewisse Geschwindigkeit, geht nach vorne und hat zwischendurch immer wieder ein paar ruhige Parts. Chester weiß auch hier gekonnt zu Shouten! Mir gefällt auch dieses Lied sehr gut.
Fazit:
Dieses Album hat mich von vorne bis hinten vollkommen überzeugen können. Was sich vielleicht auf dem Vorgänger (Living Things) eventuell nur angedeutet hat, bekommt der geneigte Hörer hier wahrhaftig serviert. Ordentlichen Rock verpackt im typischen Linkin Park Gewand. Linkin Park schaffen es eigentlich immer wieder ihre Lieder gekonnt unterschiedlich klingen zu lassen und sei es nur durch den Einsatz elektronischer Mittel. Sie Wissen sich zu entwickeln, sie wiederholen sich nicht so sehr wie viele andere Bands. Langeweile oder Eintönigkeit sucht man auf diesem Album vergebens. Vier Gastsänger sind bei dieser Platte mit am Start, das gefällt mir ebenfalls sehr gut. Für mich gibt es auf dieser Scheibe keinerlei Ausfälle! Was mich vielleicht ein wenig irritiert hat, ist Lied Nummer 10 (Drawbar). Mir ist nicht ganz schlüssig, welchen Part Tom Morello hier beiträgt.
Nicht umsonst ist diese Platte in den deutschen Album Charts noch ganz oben mit dabei!
Von mir eine klare Kaufempfehlung, egal ob Linkin Park Fan oder nicht, egal ob die alten Sachen besser sind oder nicht. Hey Linkin Park sind wieder da!
Copyright by Warner Bros. Records Inc., Juni 2014
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