Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (68) – Staffel 3, Folge 16 [Nickelodeon]

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Wie am Mittwoch versprochen liefere ich das aktuelle Teenage Mutant Ninja Turtles-Episodenreview heute nach. Seht es mir bitte noch ein wenig nach, wenn es hier auf dem Blog noch nicht so rund läuft wie noch vor drei Monaten. Langsam versuche ich ins normale Leben zurückzufinden, aber das geschieht wirklich nur allmählich und bringt auch sonst noch ein paar Veränderungen mit, die auch weniger Zeit für meine Hobbys bedeuten. Dennoch werde ich versuchen, hier auf dem Blog regelmäßigen Content online zu stellen. Nicht mehr so oft wie noch vor einem viertel Jahr, aber dennoch in gewissen Abständen. Und so richtig einstampfen möchte ich den Blog ja dann doch nicht. Dafür habe ich zum einen bereits zu viel Zeit investiert, und zum anderen macht es immer noch Spaß. Doch nun erst einmal das heutige Episodenreview:

Kampf der Mutanimals“
(Clash of the Mutanimals
)

Noch immer versucht Shredder, ein Gedankenkontrollserum für Karai herstellen zu lassen. Doch diesmal geraten die Mighty Mutanimals bei der Rohstoffbeschaffung zwischen die Fronten und dabei werden Slash und Tyler Rockwell gefangen genommen. Zwischenzeitlich ist auch Baxter Stockman erfolgreich gewesen und hat für Shredder das geforderte Gedankenkontrollserum hergestellt, was auch sogleich an den beiden Gefangenen ausprobiert wird. Doch die Turtles können nicht einfach so zusehen, wie ihre Freunde benutzt werden und tappen dabei selbst in eine Falle, an dessen Ende sie ebenfalls kontrolliert werden. Wer kann jetzt noch verhindern, dass sich die Brüder und Freunde gegenseitig umbringen …?

Es ist wie schon bei der vorletzten Folge. Die Geschichte selbst ist nicht wirklich spannend und innovativ schon gleich gar nicht. Das Einzige, was mir wirklich gut gefällt, ist Michelangelos anfängliche Aussage, dass die Folgen von Crognard (und auch den vorherigen Zeichentrickserien), die sich die vier Brüder immer ansehen, irgendwie genauso sind, wie die Abenteuer, welche die Turtles erleben. Und damit hätte ich so ziemlich alle positiven Aspekte der Folge (aus inhaltlicher Sicht) aufgezählt.
Bleiben somit wieder nur die versteckten Anspielungen, von denen es erneut nicht wieder besonders viele gab. Angefangen beim Titel, der eine Hommage an Filmklassiker „Clash of the Titans“ (dt. „Kampf der Titanen“) ist, wäre noch Crognards „Lehre“ am Ende seiner eigenen Serie erwähneswert, die eine Anspielung an die klugen Ratschläge aus „He-Man und die Masters of the Universe“ sind. Die Idee mit den Gedanken kontrollierenden Würmern ist möglicherweise aus dem zweiten Star Trek-Film „Der Zorn des Khan“ entlehnt, könnte aber auch aus diversen Star Wars-Episoden der Serie „Star Wars: The Clone Wars“ stammen. Da aber „Star Trek II. Der Zorn des Khan“ eher da war, rechne ich persönlich es diesem Meisterwerk an.

Was die Optik angeht, könnte ich meine übliche Kritik anbringen, die ich seit der ersten Staffel wiederhole. Menschenleere Stadt (außer es ist für die Handlung notwendig) und zu dunkles Setting, sind dabei noch die Dinge, die am ehesten ins Auge fallen. Doch dieses Mal gibt es sogar einen groben Fehler innerhalb der Folge. Und zwar gibt es da ein Problem mit der Küche. Laut dem aktuellen Plan aus dem Turtles Hauptquartier befindet sich diese oben links auf dem Plan. Abgesehen davon, dass genau dort die U-Bahn-Schienen lang führen, wird nach dem Kampf von Slash und Splinter, wo dieser genau in jene Ecke geschleudert wird, zwar ein Eingang gezeigt, aber dieser zeigt nur eine leere Wand und keine Küche. Also entweder ist der Raum hier plötzlich leer, oder die Küche befindet sich doch ganz woanders. Sicher ist das nichts Aufsehen erregendes und wird wohl kaum jemandem auffallen. Merkwürdig ist es in meinen Augen dennoch.

Unterm Strich bleibt erneut eine durchwachsene Episode mit wenig nennenswertem Inhalt, bei der es auch optisch kaum etwas zu entdecken oder bewundern gibt. Irgendwo spüre ich persönlich schon eine Ermüdung, freue mich aber dennoch über ordentliche Unterhaltung. Doch wenn man die ersten Staffeln und auch einige Episoden der dritten Staffel betrachtet, dann ist es schon schwierig, das Niveau, welches die Macher hier stellenweise vorgelegt haben, auf Dauer zu halten. Auf jeden Fall kann man inzwischen die Folgen alleine an den Autoren und Regisseuren unterscheiden. Zumindest dann, wenn die Unterschiede so auffällig sind, wie es hier der Fall ist.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2015 Nickelodeon

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