Auch diese Woche gibt es ein weiteres Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview. Mit immer größeren Schritten nähern wir uns dem Finale der dritten Staffel und irgendwie ist davon, noch nichts zu spüren. Schon die letzte Folge war nur leidlich unterhaltsam und die Erwartungen an diese Episode waren dementsprechend niedrig angesetzt …
„Die Rückkehr des Creep“
(The Creeping Doom)
Donatello experimentiert gerade mit einem der Gedankenkontrollwürmer, welchen die Turtles in ihrem letzten Abenteuer aus Shredders Hauptquartier entwendet haben, als Michelangelo mal wieder nichts als Dummheiten im Kopf hat. Dabei gerät ein wenig von einer experimentellen Substanz auf Donatellos Hand, was zur Folge hat, dass sich sein Verhalten dem von Michelangelo annähert. Aber ausgerechnet jetzt taucht ein alter Feind wieder auf. Der Creep aus den Wäldern von Northampton und er hat, dank der alten Kralle von Snakefake, neue Kräfte! Während Donatello immer dümmer wird, macht der neu erstarkte Creep, zusammen mit einem Klon von Snakefake, den er aus der gestohlenen Kralle erschaffen hat, New York unsicher. Doch Michelangelo hat ein „fonografisches“ (laut eigener Aussage) Gedächtnis und versucht ein Gegenmittel herzustellen, um Donatello seine Intelligenz zurückzugeben. Nur funktioniert dies nicht wie gewünscht, und Donatello scheint noch dümmer zu werden. In der Zwischnzeit hat sich ein weiteres Monster aus der Symbiose von Creep und Snakefakes Sohn entwickelt. Creepfake!!!
Nach dem Mega-Shredder in der letzten Episode taucht mit dem aus dem Creep und der Kralle von Snakefake entstandenen Creepfake nun ein zweiter Mutant auf, der selbst nur aus Mutanten besteht. Und ganz nebenbei ist Creepfake der bereits dritte Mutant in der Serie auf Pflanzenbasis. Außer, man würde Snakefakes Klon, oder „Sohn“ als eigenständiges Wesen mitzählen, da er anders als sein „Vater“ nicht spricht, dann wären es schon vier. Sehr gelungen ist auch die kleine unmerkliche Hommage an Batman, da Donnie seit Kurzem beginnt, ähnlich wie Batman in seiner Bathöhle, Erinnerungsstücke und Trophäen zu sammeln.
Bisher sind es ein Kraang-Kommunikator, ein Kraang-Gedankenkontrollgerät, ein Kopf von einem Foot-Bot und der eines Kraang-Droiden, der Creep im Glas, die Klaue von Snakefake, einen Stachel von Slash und das Obturaculum Somniorum (das Traumbuch). Außerdem gibt es wieder eine ganze Menge an Anspielungen zu entdecken, wobei einige bekannter und auffälliger, als andere sind. Michelangelo zum Beispiel erwähnt zweimal eine Filmserie mit dem Namen „Das Ding aus dem Sumpf“. Abgesehen davon, dass es einen solchen Film wirklich gibt, wird hier auch von einem zweiten und einem achten Teil gesprochen, wobei gerade solche Horrorperlen wie „Nightmare on Elm Street“ oder „Halloween“ auf die Schippe genommen werden. Dies macht sich auch in gelegentlichen typischen Geräuschen bemerkbar, die immer wieder kurz im Hintergrund zu hören sind.
Aber auch auf direkte Filme wird Bezug genommen. So gibt es einen kurzen Ausspruch von Donatello in seiner eher „benebelten“ Phase, wo er lauthals schreit „Ich schmelze, ich schmelze“ und so aus den Filmen „Der Zauberer von Oz“ (1939) und „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) zitiert, wobei der Film Roger Rabbit wiederum auch nur Bezug auf den Zauberer von Oz nahm. Am Schluss gibt Donnie dann seine beste Arnold Schwarzenegger-Imitiation zum besten mit dem Spruch „Hasta la Vista, Baby“ und zitiert damit aus „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“. Und selbst vor Stephen King machen die Kreativen nicht halt und präsentieren Michelangelo auf einem umgebauten Skateboard, als „Rasenmähermann“ aus Stepehn Kings Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“. Das große Finale, in dem Creepfake zu Schleim verarbeitet wird, erinnert zusätzlich an die Szene mit dem Marshmallow-Mann, am Ende des ersten „Ghostbusters“-Kinofilmes. Optisch gibt es neben einer diesmal etwas belebteren Stadt, und das nicht nur zwecks der dargestellten Bedrohung auch noch einen erneuten Auftritt von Donatellos Stealth-Bike, das mich immer wieder an den Tumblr aus Nolans Batman erinnert. Das Design von Creepfake hingegen passt, wenn man seine „Grundzutaten“ als Basis nimmt, sehr gut und wirkt stellenweise auch ein wenig bedrohlich.
Alles in allem ist dies, auch wegen der vielen Anspielungen im Filmbereich, für mich wieder eine sehr gelungene Folge, die viel Spaß gemacht hat. So kann es, auch wenn erneut nicht viel zur Hintergrundhandlung beigetragen wurde, ruhig weitergehen. Zumindest bis zum Finale, da sollte es dann hoffentlich wieder gehörig krachen.
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