Spawnathon 3 – Spawn #3 [Infinity, Juli 1997]

Hattrick, würde man nun im Eishockey sagen. Aber, die WM ist vorbei, die Philly Flyers sind ausgeschieden, reden wir also nicht über Eishockey. Reden wir über Comics. Über Spawn Comics um genau zu sein. Denn mit eben jenen erzielen wir hier gerade unseren Hattrick. Ausgabe 3 steht vor der Tür und Spawn aka Al Simmons bekommt es mit einem mächtigen Schlägertüpen zu tun. Also, tauchen wir gleich ein in die Welt von

Spawn #3
(gelesen am 20.05.2012)
Auftritt Overt-Kill. Der kybernetische Auftragsgorilla der Mafia kommt auf Drängen „Draculas“ – lässiger Spitzname des größten Mafiatüpen New Yorks – ins Big Apple und soll Spawn mal so richtig die Leviten lesen. Was das heißt ist klar – und so gibt’s mächtig Kloppe. Leider kann man im Schlachtengetümmel das ein oder andere Mal ein wenig den Überblick verlieren, denn einige der Panel sind arg unübersichtlich gestaltet. Als Entschädigung gibt’s dafür dann aber das Schlusspanel, der gesamten Ausgabe, und das ist spitze und macht direkt Lust auf die nächste Ausgabe, Ausgabe 4.
Alles in allem aber fast schon belanglos, denn außer der Einführung Draculas gibt Ausgabe 3 nur Kloppe her. Aber, muss ja auch mal sein, nech.

Spawnathon 2 – Spawn #2 [Infinity, Juni 1997]

Machen wir doch direkt weiter mit unserem wunderschönen Spawnathon. Sollte jemand den Anfang verpasst haben – tztz -, nicht verzagen, wir haben erst angefangen – was man unschwer daran erkennen dürfte, dass wir erst bei Ausgabe 2 einer der ganz großen Comicserien, aus der Feder Todd McFarlanes, sind. Wer trotzdem von Anfang einsteigen will, der verzage nicht, sondern folge einfach diesem Link. <- Genau, dem da. Alle anderen, machen hier schon mal weiter. Viel Spaß:

Spawn #2
(gelesen am 20.05.2012)
Es geht spannend und unterhaltsam weiter mit Al „Spawn“ Simmons. Ein paar unschöne Längen entstehen durch den einen oder anderen Monolog zu viel, das hätte Todd McFarlane ruhig etwas kompakter angehen können. Den Wind aus dem Segel nimmt’s der Ausgabe jedoch nicht, die Atmosphäre und Spannung bleibt trotz dieser kleinen Längen durchwegs erhalten. Das Eingreifen des Teufels war überaus spaßig, vor allem sein äußerst… äh, freundschaftliches Verhalten gegenüber Violator – übrigens schon jetzt eine der unterhaltsamsten Nebenfiguren. Und eine größere Rolle in dem ganzen Reigen wird er mit Sicherheit auch noch spielen. Ich bin guter Dinge, dass wir demnächst noch mehr von ihm zu sehen bekommen. Gut so.

Spawnathon 1 – Spawn #1 [Infinity, Mai 1997]

Am 20.03.2012 erschien bei Panini Comics die große 100. Jubiläumsausgabe zu einer der ganz großen Comicserien: Spawn.

Spawn selbst ist mir zwar selbstredend ein Begriff, und auch die ein oder andere Ausgabe habe ich im Laufe der ablaufenden 90er in den Händen gehabt, doch wirklich mit Spawn beschäftigt oder gar zusammenhängende Ausgaben gelesen habe ich nie. Als ich jedoch durch Zufall am Kiosk über die 100. Ausgabe gestolpert bin – und diese schließlich auch mitgenommen habe – verspürte ich plötzlich den Drang Todd McFarlanes Opus Magnum von Anfang an, am Stück, zu Lesen und letztlich wieder bei der aktuellen Ausgabe anzukommen und dann – sollte ich das Interesse nicht verloren haben, was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht vorstellen kann – auch direkt dranzubleiben. Gedacht, getan, habe ich mir einen Großteil der Hefte bis zur aktuellen 100 zusammengekauft. Noch habe ich nicht alle, aber bis zur #50 kann ich durchgehend lesen und bis ich dort angekommen bin, werde ich auch den Rest noch zusammen bekommen haben – da bin ich guter Dinge. Nun dachte ich mir, wenn ich schon so eine Comicserie von Anfang an durchlese, dann kann ich mir auch ein paar Notizen dazu machen. Und warum soll ich diese Notizen nur für mich machen, wo ich sie doch in Mueli77’s Feiner Welt auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Ihr werdet also in Zukunft an meinen Gedanken zu Spawn teilhaben können, die ich euch in Form von Kurzreviews präsentiere. Pro Review gibt’s ca. 100 bis 200 Wörter zu Lesen, mehr sollen’s nicht sein – schließlich will es auch geübt sein sich kurzufassen, newa.

So, damit also genug der vielen Worte und hin zu den nicht mehr ganz so vielen Worten, denn er sei hiermit eröffnet, der große SPAWNATHON:

Spawn #1
(gelesen am 20.05.2012)
Bisher kannte ich nur ein paar Hefte und den Film. Daher ging ich an natürlich in der Erwartung an den Comic ran, eine ähnliche Exposition wie im Film zu bekommen – töricht, ich weiß. So wurde ich denn auch – durchaus positiv – überrascht, denn Spawn fing anders an als erwartet; mir gefällt die Idee mich als Leser genauso im Unklaren zu lassen wie Spawn… funktioniert sicherlich im Comic besser als im Film.  Da ich im Laufe der Zeit schon die ein oder andere Information zu Spawn aufgeschnappt habe – bleibt ja nicht aus, nech – ist allerdings nicht mehr alles so überraschend. Spannend bleibt’s aber trotzdem, schließlich wird es spannend sein zu erfahren, was wirklich alles hinter Al Simmons Rückkehr von den Toten steckt.