Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 10) [Nickelodeon]

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Nach der gestrigen Der ultimative Spider-Man Review zu den Folgen sieben und acht, folgt heute die Review zur zehnten Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles, bevor morgen dann die elfte Folge ausgestrahlt wird …

Raphael rastet wegen Mikeys kleiner Scherze aus.

Raphael rastet wegen Mikeys kleiner Scherze aus.

Episode 10: Panik in der Kanalisation
(Panic in the Sewers (FKA Mojo Rising))

Shredder hat beim letzten Abenteuer der Turtles einen ganz schönen Eindruck hinterlassen. Doch nicht etwa bei den vier Schildkrötenbrüdern, sondern eher bei deren Meister Splinter. Also lässt dieser seine Schüler von nun an pausenlos trainieren, damit sie den Hauch einer Chance gegen Shredder und seine beiden neuen Lakaien haben. Denn nicht nur Shredder selber ist eine Gefahr, sondern auch die neuen Inkarnationen von Bradford und Xever, die nach der Begegnung mit dem Mutagen inzwischen mutiert sind. Bradford hat sich dank seinem Hund zu einem Riesenhund weiterentwickelt und Xever hat Bekanntschaft mit Fischen machen müssen, was ihm seine aktuelle Form beschert hat. Zu allem Überfluss plant Shredder auch noch mit Hilfe eines Tanklasters, voll mit Chlorschwefelsäure, die Turtles aus der Reserve zu locken. Doch die Turtles haben nicht nur fleißig trainiert, sondern auch wenig herumgebastelt und können nun mit einigen technischen Gimmicks aufwarten …

Splinter hat Albträume mit Shredder, und Angst um seine Turtles.

Splinter hat Albträume mit Shredder, und Angst um seine Turtles.

Diesmal geht es sprichwörtlich „so richtig ab“. Die Geschichte ist dramatisch, spannend und lustig und alles in genau dem richtigen Verhältnis zueinander. Die Turtles machen innerhalb dieser Folge einen weiteren Entwicklungsschritt nach vorne. Dadurch nähern sie sich ihren Comicvorbildern mitsamt deren Eigenschaften immer mehr an. Vor allem Michelangelos Streiche und sein, zugegebenermaßen manchmal nerviger, Humor und Donatellos Technikaffinität und die Bastelei werden für die Handlung immer wichtiger. Die Vehikel und Gadgets, welche Donatello für die Turtles entwirft, tragen immer mehr zu den Kampf- und Ermittlungsmöglichkeiten des Teams bei. Seien es die Rauchbomben aus der letzten Episode oder der in dieser Folge erstmalig verwendete Turtles-Buggy, alles gewinnt an Bedeutung. Dadurch ermöglichen sich die Turtles neue Kampfmanöver, und auch die Action kommt dabei nicht zu kurz. Im Gegenteil. Die rasante Verfolgungsjagd mit dem, sich in vier kleinere Vehikel aufteilenden Buggy, stellt für mich eines der Highlights der Episode dar.

Bradford in seiner neuen und sehr gefährlichen Form.

Bradford in seiner neuen und sehr gefährlichen Form.

Stilistisch bleibt sich die Serie weiterhin treu. Die neuen Charaktere, wie die Mutationen von Bradford und Xever, fügen sich sehr gelungen in das Gesamtbild ein. Jedoch gibt es nach wie vor einen ganz großen Kritikpunkt an der Serie. Die Stadt ist, und das, obwohl es sich um New York, eine der größten und belebtesten Metropolen handelt, fast wie ausgestorben. Man sieht keine Zivilisten, wenn sie nicht gerade zur Handlung gehören und auch der Straßenverkehr beschränkt sich auf die handlungsrelevanten Vehikel. Sicherlich ist Turtles keine Serie, bei der man einen gewissen Grad an Realismus erwartet, aber eine so große Stadt, vollkommen ohne Einwohner? Dies ist schon sehr unglaubwürdig. Das gab es in der Animationsserie aus den achtziger Jahren nicht und auch die sieben Staffeln umfassende Serie von 2003 bis 2009, von denen es nur zwei Staffeln nach Deutschland schafften, hatten eine belebtere Innenstadt zu bieten.

Donnies neue Erfindung, in der Theorie...

Donnies neue Erfindung, in der Theorie …

FAZIT:

Ich bin einfach ein großer Turtles-Fan und auch diese Episode gefällt mir wieder ausgesprochen gut. Hier stimmt diesmal fast einfach alles. Der Humor, die Spannung, die Handlung, die Neuerungen in Form von Figuren, technischen Spielereien … kurzum, wenn die Stadt noch lebendiger wäre, dann wäre ich rundum glücklich. Doch ich muss auch sagen, dass man mit dem Stil der Serie warm werden muss. Er ist nach wie vor außergewöhnlich und spaltet auch die Fans in zwei Lager. Wenn man sich aber einmal auf die Handlung und den Humor einlässt und alles einmal versucht mit einem neutralen Auge zu betrachten, dann fällt es einem sehr schwer, sich der Serie weiterhin zu verschließen.

... und in der Praxis.

… und in der Praxis.

Wer sich noch erinnern kann, der weiß, dass ich in der letzten Review eine kleine Frage gestellt habe. Antworten kamen leider keine. Entweder wusste es niemand, oder keiner hat sich getraut. So oder so ist hier, die Lösung:

Das Wolf Motel ist natürlich eine Anspielung auf das Studio Fred Wolf Films, bei dem die erste Turtles Animationsserie erschien.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Nickelodeon

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