„Wer verstehen will, wohin es geht,
darf nicht vergessen, woher er kommt.“
Mit Shobei endet der zweite Zyklus der Samurai Alben, der in Band fünf begonnenen Episode.
Endlich hat Takeo seinen Bruder Akio auf der bewohnten Insel ohne Namen finden können. Leider hat Akio sein Gedächtnis verloren. Auf der Insel findet derzeit ein Kampf auf Leben und Tod statt.
Takeo hat sich stellvertretend für die Einheimischen der Insel bereit erklärt, im Turnier gegen Shobei, ein auserwählter Kämpfer des Yakuza-Clan, anzutreten.
Nach nur zwei Runden steht es jedoch unentschieden und ein letzter tödlich ausgehender Kampf wird das Schicksal der Inselbewohner entscheiden. Politische Intrigen, eine brisante Flucht in einer Nacht und Nebel-Aktion, sowie eine rätselhafte Krankheit stiften Unruhe.
Samurai Nr. 6: Shobei
Dieser Band ist ein sehr angenehmer Band. Er liest sich leicht von der Hand, ist dabei durchgehend spannend aufgebaut und läutet das Ende des zweiten Zyklus ein.
Bereits die ersten Seiten vermitteln sehr deutlich, dass Takeo und Shobei einander zwei ebenbürtige Gegner sind und die Kämpfe äußerst spannend werden könnten.
So dreht sich in diesem Band ein Teil der Handlung um den spannenden Ausgang dieses Kampfes.
Ein weiterer wichtiger Teil der Handlung dreht sich um die Geschichte des Bruders von Takeo.
„Das Geheimnis unserer Herkunft. Es ist mir unbegreiflich“.
Die rätselhafte Krankheit sorgt für weitere spannende Handlungsstränge.
Aufgrund dessen, dass dieser Band sehr einfach gehalten ist für den Leser, relativ geradlinig den zweiten Zyklus beendet und letztendlich einfach Spaß macht, möchte man auch in Erfahrung bringen, was einem im dritten Zyklus erwarten könnte.
Die Zeichnungen sind im Vordergrund sowie auch im Hintergrund stets leicht ausgearbeitet (in Bezug auf die Details). Farblich kräftig, mal weiße Ränder am Tag und dunkle schwarze Ränder in Traum und Nachtszenen. Der gesamte Band enthält nicht zu viel Text, Zeichnungen und Text harmonieren sehr schön.
Mir persönlich sagen die Zeichnungen sehr zu.
Die Story hat mich ebenfalls positiv überrascht, gefällt sie mir sehr gut.
Das Ende deutet auf zweifache Art und Weise eine mögliche Fortführung der Handlung an.
Samurai ist eine interessante Reihe, welche ich definitiv weiter lesen werde. Die Zeichnungen, so habe ich das Gefühl, werden von Band zu Band ansprechender. Im direkten Vergleich zum ersten Band sind zeichnerische Unterschiede bemerkbar, gerade was die Detailgenauigkeit bzw. die allgemeine Schönheit der Zeichnungen betrifft.
Ich kann diese Reihe aus dem Kult Editionen Verlag jedem Freund asiatischer Samurai Geschichten nur wärmstens ans Herz legen 😉
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Review zu Samurai Band 1 – Das Herz des Propheten.
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