Bongo Comics des Monats … Februar 2014 [Panini, Februar 2014]

… Februar

Wie am Freitag versprochen, geht es heute mit dem Februar 2014 weiter. Somit wäre ich jetzt nur noch genau zwei Jahre im Rückstand und vielleicht schaffe ich es ja, diese bald aufzuholen. Mühe werde ich mir auf jeden Fall geben, und ich hoffe, dass ihr daran auch Gefallen findet. Falls nicht, könnt ihr es ja in die Kommentare schreiben. Wenn, dann natürlich auch …

Simpsons Comics Nr. 208 [Februar 2014]

Autor: Chuck Dixon
Zeichner: Rex Lindesy
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics (1993) 205
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,70 Euro

Smithers hat die Schnauze voll. Immer wird er von seinen Mitmenschen nur ausgenutzt. Bei einem Spaziergang wird er zu allem Überfluss auch noch vom Blitz getroffen. Doch damit ist jetzt Schluss. Er dreht den Spieß um und beginnt sein Leben neu zu ordnen. Dazu gehörte auch, die Neuorganisation des Kernkraftwerkes. Das wiederum zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, das Arostotle Amadopolis, der reichste Mann aus Shelbyville, auf Waylon Smithers aufmerksam wird, und ihn dazu bringt, Mr. Burns aus dem Kernkraftwerk zu schmeißen …

Eigentlich ist es schon ein kleines Wunder, dass Waylon Smithers sich nicht schon eher gewehrt hat. Doch selbst diese Wandlung kauft man dem eher ruhigen Menschen Waylon Smithers nicht wirklich ab. Auf keinen Fall würde er seine über alles geliebte Malibu Stacy Sammlung in den Müll werfen. Sicher es diente nur der Dramatisierung, sorgt aber leider auch dafür, dass die Figur des Smithers ein wenig Out-of-Character dargestellt wird. Autor Chuck Dixon gehört sicher zu den besseren Comicautoren und hat schon viele kleine und große Perlen verfasst. Hier jedoch zeigt er sich nicht gerade von seiner besten Seite, auch wenn er viele gelungene Anspielungen einbaut. Über die eher müde Story kann er damit leider nicht hinwegtäuschen.
Die Zeichnungen sind, wie bei fast allen Simpsons Comics (die Halloweenausgaben einmal ausgenommen) technisch gelungen aber ohne jegliche Eigenständigkeit. Wie viele meiner Blogleser wissen, wünsch eich mir da durchaus ein wenig an Abwechslung und gerne auch mal ein wenig Experimentierfreude. Doch die kreativen Köpfe bei Bongo scheinen da wohl nicht genug Freiheiten zu haben, da die Comics vor allem die TV-Serie unterstützen sollen, was im Grunde auch nicht schlecht ist.

Wie auch schon beim letzten Mal eine kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Als richtiger Simpsonsfan kann man nicht viel falsch machen und bekommt dazu noch sehr gute redaktionelle Beiträge, wie in diesem Fall auch den sehr ausführlichen und liebevollen Nachruf zu Mrs. Krabappels Originalstimme Marcia Wallace.

Bart Simpson Nr. 79 [Februar 2014]

Autor: Arie Kaplan, Max Davison
Zeichner: Nina Matsumoto, John Delaney
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics Presents Bart Simpson 79
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,70 Euro

Die beste Schülerin der Grundschule Springfield ist Lisa. Nur bei einer Sache kann sie selbst durch intensives Lernen nichts erreichen. Im Streichespielen. Doch dank ihres Bruders erzielt sie nach kurzer Zeit auch hier Erfolge, jedoch zum Leidwesen ihrer schulischen Ergebnisse …
In der zweiten Geschichte nehmen sich Bart, Lisa und Milhouse dem Übernatürlichen an, indem sie ein Ouija-Brett befragen. Während Lisa und Bart nicht wirklich an Geister glauben, ist Milhouse wie immer sehr schreckhaft. Doch plötzlich ereignen sich merkwürdige Zwischenfälle im Simpsonshaus, die sogar den beiden Simpsonskindern Angst einjagen …

Beide Geschichten, die Erste von Arie Kaplan und die Zweite von Max Davison, haben durchaus ihren Reiz. Dennoch fehlt in beiden Fällen der zündende Funke. So machen die Storys zwar durchaus Spaß, doch es gibt weitaus bessere Geschichten. Dies liegt erneut daran, dass es für meinen Geschmack auch zu wenig Elemente gibt, die die Simpsons so erfolgreich gemacht haben. Kaum gesellschaftliche Kritik und Anspielungen auf Popkulturelles sucht man hier leider vergebens.
Optisch bleibt alles, wie bisher. Keine eigenständigen Stile, nur hier und da ein paar leichte Modifikationen die einen eigenen Stil vortäuschen. Ansonsten bleibt es beim 08/15-Einheitsbrei, der grundsätzlich nicht schlecht ist und auch zeichnertechnisch in Ordnung, aber auf Dauer doch recht eintönig.

Zum Zeitvertreib zwischendurch und als waschechter Simpsonsfan ist das Heft durchaus in Ordnung. Dennoch darf man selbst als eingefleischter Fan nicht zu viel erwarten. Abgesehen davon ist das Heft auch noch recht schnell durchgelesen, da redaktionelle Infos hier recht wenig vorhanden sind, und der Nachruf zu Marcia Wallace in der gleichen Form bereits im Simpsons Comics Verwendung findet.

Erneut sind beide Hefte reine Unterhaltung, und wenn ich ehrlich bin, erwartet man von den Simpsons Comicserien auch nicht so viel mehr. Doch wenn selbst das nicht richtig erfüllt wird, ist es schon ein wenig enttäuschend. Zumal die Simpsons für mehr bekannt sind.

Ein Kommentar zu “Bongo Comics des Monats … Februar 2014 [Panini, Februar 2014]

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