Bongo Comics des Monats … Oktober/November 2017 [Panini, Oktober/November 2017]

… Oktober/November

Nachdem das letzte Review ein Halloween-Special war, geht es heute mit den regulären Ausgaben der normalen Heftserie weiter. Derzeit erscheinen ja nicht allzu viele Simpsons Comics bei Panini, was aber unter anderem auch daran liegt, dass es in Übersee nicht wirklich viel gibt. Dennoch steht Anfang nächsten Jahres eine neue Ausgabe der One Hit Wonders, in diesem Fall Krusty, auf dem Plan und in Amerika laufen derzeit auch ein paar andere Sonderausgaben wie die „Bartman Saga“, die aber wie Futurama inzwischen leider nur digital erscheint. Daher ist es bisher unbekannt, ob Panini diese auch nach Deutschland bringt. Futurama werde ich in nicht allzu langer Zeit als US-Versionen hier auf dem Blog weiterführen, da die deutsche Reihe bereits eingestellt wurde. Vielleicht werde ich mit der „Bartman Saga“ ähnlich verfahren, sollte Panini dies nicht auf Deutsch veröffentlichen. Aber jetzt gibt es erst einmal die heutigen Bongo-Reviews …

Simpsons Comics Nr. 240 [Oktober 2017]

Autor: Bill Morrison, Deam Rankine, Michael Saikin
Zeichner: Mike Kazaleh, Dean Rankine, Phil Ortiz
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics (1993) 238
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Homers Leben ist langweilig geworden. Zumindest empfindet er das so. Doch da taucht plötzlich Otto bei Moe auf und verwickelt Homer in ein wahnwitziges Abenteuer, das ihm wieder frischen Lebensmut gibt. Oder vielleicht doch nicht …?
Die Qual der Wahl hat Homer, als er sich zwischen zwei Donuts entscheiden muss. Also lässt er seine Fantasie spielen und malt sich aus, was passieren würde, wenn er jeweils den einen oder den anderen Donut essen würde …
Außerdem wird erzählt, wie Scratchman und Itchin zum Scratch-Signal gekommen sind. Und das ist eben typisch Itchy und Scratchy …

An der ersten Geschichte ist Bongo-Mastermind Bill Morrison als Autor beteiligt und versucht erneut Homers Alter und seine Angst vor dem Altern zum Thema zu machen. Leider funktioniert dies nur bedingt und die Story plätschert leider nur banal vor sich hin. Auch die Gags sind nicht wirklich witzig, sondern flach und vorhersehbar. Ähnlich verhält es sich mit der dritten Story rund um die Donutentscheidung aus der Feder von Michael Saikin und Itchy und Scratchy sind bestenfalls ein Bonus, als ein ernst zu nehmender Beitrag.
Auch optisch bleibt es im Mittelmaß. Zwar fallen Mike Kazaleh und Dean Rankine durch ihren leicht geänderten Stil durchaus aus dem Rahmen, bilden aber insgesamt zu wenig Eigenständigkeit, da sich die Stile auch nur wiederholen und kein Stück weiterentwickeln.

Wieder einmal ist das Heft lediglich ein kurzer Moment der Unterhaltung, ohne wirklich aufzufallen. Und daher bleibt auch nicht wirklich etwas im Gedächtnis, nachdem man das Heft zur Seite gelegt hat. Aber wenn ich ehrlich bin, erwarte ich inzwischen auch nicht viel mehr davon.

Simpsons Comics Nr. 241 [November 2017]

Autor: J. Torres, Ian Boothby
Zeichner: John Delaney, Rex Lindsey
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics (1993) 235
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Weihnachten steht direkt vor der Tür und Homer hat mal wieder keine Geschenke für seine Familie, insbesondere für Bart. Doch wie immer hat Homer mehr Glück als Verstand und bekommt für Bart ein paar Eintrittskarten zu „Krusty on Ice“. Der aber ist überhaupt nicht erfreut darüber …
Und dann wäre da noch Miss Hoover, die aus unerfindlichen Gründen plötzlich als Superschurkin mit einer Eiskanone Springfield unsicher macht. Also muss Bartman wieder einmal für Sicherheit sorgen. Aber erst einmal muss er herausfinden, warum mehrere normale Springfielder Frauen plötzlich der Kriminalität fröhnen …

Banal, banal und nochmal banal. Auch für eine Weihnachts- oder auch Winterausgabe. Homers Verhalten ist typisch und vorhersehbar und irgendwie nicht mehr wirklich witzig. Das Bart trotz Krusty keine Freude am Eiskunstlauf hat ebenfalls, wobei Bart eigentlich fast alles von Krusty liebt. Und wie die Story verläuft, ist auch nicht wirklich überraschend. Ähnlich ist es leider auch mit Story Nummer 2, die eine Superheldenparodie sein möchte, es aber irgendwie nicht wirklich schafft. Es ist weder spannend, noch witzig, sondern einfach nur lahm. Und das meine ich mit vollem Ernst. Ian Boothby zeigt wieder einmal, dass seine beste Zeit vorbei zu sein scheint. Oder er hat einfach keine Lust mehr. Darüber kann und will ich nicht urteilen.
So banal und oberflächlich wie die Story selbst, sind auch die Zeichnungen. Weder John Delaney, noch Rex Lindsey schaffen es irgendwie aufzufallen und kopieren nur den typischen und bekannten Simpsons-Stil, der zwar den Fans und Gelegenheitslesern durchaus gefallen wird, weil der Wiedererkennungswert ja so hoch ist, aber als regelmäßiger Leser macht sich langsam Ermüdung breit.

Lesen, Bestanfalls Schmunzeln, einen Moment, oder wie in diesem Fall ca. 20 Minuten, entspannen, ohne groß nachzudenken, weil wirklich anstrengend sind die Gags und wenigen Anspielungen nicht, und das war es dann auch schon. Wenigstens bei den Redaktionsseiten kann man noch ein Schmökern und seinen Geist fordern. Tja, auf zum nächsten Heft. Auch wenn dass dann noch ein wenig dauern wird …

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