Spider-Man & The Avengers (63) [Spider-Man Nr. 14 & Avengers Nr. 14]

Tja, auch heute bin ich wieder ein wenig später als sonst, was nur daran liegt, dass ich heute meinen freien Tag dazu genutzt habe, mir mal wieder etwas gutes zu tun. Lange schlafen, nachdem meine Kinder in die Schule sind, gemütlich frühstücken und zwei Folgen aus der zweiten Staffel von Iron Fist schauen und danach das neue Spider-Man-Game auf der Playstation 4 zocken. Ein richtiger Faulenzertag also. Und deswegen bin ich nun etwas später dran mit den heutigen Reviews. Aber sowas muss halt auch mal sein …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 14 [September 2017]

Autor: Christos Gage, Dan Slott
Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Jim Cheung
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Amazing Spider-Man (2015) 22 & The Clone Conspiracy (2016) 4
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Peter ist entsetzt über die Entdeckung, dass sein totgeglaubter Klon Ben Reilly hinter den neuen Plänen des Schakals und New U steckt. Und so kommt es erneut auf einem Dach zur direkten Konfrontation der Beiden. Obwohl Bens Gründe durchaus ehrenhaft sind, will sich Peter damit nicht abspeisen lassen. Unterdessen versuchen Doctor Octopus und andere den noch immer andauernden Zellverfall der Klone irgendwie aufzuhalten und entdecken einen Aspekt, der bisher unbeachtet blieb …

Da haben Dan Slott und Christos Gage ja ganz schön für eine Überraschung gesorgt, indem sie kurzerhand Ben zum „Schurken“ gemacht haben. Wobei Schurke ja nicht wirklich stimmt. Dennoch wirkt die Entwicklung bisher etwas künstlich, auch weil es teilweise arg chaotisch scheint. Kann es sein, dass Slott und Gage sich zwischenzeitlich irgendwie verzettelt haben? Oder ist mir zwischenzeitlich etwas entgangen? Naja, egal. An Action mangelt es dem Arc auf jeden Fall nicht, die Handlung könnte etwas ausgereifter sein, da hat’s mir ein paar zu heftige Löcher. Gerade im Hinblick auf die Beziehung zwischen Anna Maria, Peter und Otto. Aber vielleicht ging es ja anderen Lesern genauso, oder aber da passiert noch etwas, dass alles erklären würde.
Zeichnerisch bleit alles beim Alten. Giuseppe Camuncoli macht seine Arbeit gewohnt gut und dies seit mehr als 6 Jahren und Jim Cheungs Artwork sieht einfach nur wunderbar aus. Aber beide sind ganz gute Zeichner und liefern rasante actionreiche und detaillierte Bilder ab. Camuncolis Stil, der sich auch gut mit Rückblicken vereinbaren lässt, und der inzwischen leider etwas kantiger geworden ist, was mir nicht immer gefällt, rangiert dabei aber nach wie vor noch immer ein Stück hinter dem sehr schönen Artwork Jim Cheung, der wie eine Mischung aus Stuart Immonen und David Marquez wirkt.

Der vierte Teil der Klon-Verschwörung bringt viele Überraschungen aber wirft auch neue Fragen auf, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Weder für die Protagonisten noch für den Leser. Dennoch bleibt reichlich Spannung erhalten, um auch die nächste Ausgabe lesen zu wollen. Zumindest für mich. Aber ein endgültiges Fazit zum neuen Teil der Klonsaga, werde ich wohl erst zum Abschluss des Ganzen, ziehen.

Avengers Nr. 14 [September 2017]

Autor: Mark Waid
Zeichner: Mike Del Mundo, Humberto Ramos
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Avengers (2017) 2 & Champions (2016) 2
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99

Nachdem Vision Kang als Baby entführt und versteckt hat, tauchen diverse Kangs aus verschiedenen Zeitlinien auf und töten die Avengers, als sie noch Babys waren. Doch dank Scarlet Centurion, einer weiteren Inkarnation Kangs, haben die Avengers in einem Limbo überlebt. Und Hercules, weil es von ihm keine Aufzeichnungen über seine Geburt gibt. Aber haben sie so eine Chance Kang noch irgendwie zu stoppen?
Die Champions müssen sich unterdessen erst einmal finden und dies kann man am besten, wenn man sich am Lagerfeuer etwas näherkommt. Während sich Ms. Marvel, Spider-Man, Nova und der neu hinzugestossene Cyclops gegenseitig ausfragen, haben Amadeus Cho, der derzeit als Hulk unterwegs ist und Visions Tochter Vivian, das mit dem näherkommen etwas anders ausgelegt …

Wie schafft es Mark Waid nur, so unterschiedlich zu schreiben? Während mich die Avengers derzeit relativ kalt lassen, faszinieren mich die Champions ungemein. Aber für beides ist ein und derselbe Autor verantwortlich. Sind es möglicherweise die Charaktere? Das eine Team ist älter, die anderen jünger?! Klassische Superhelden-Comicabenteuer versus Teenagerdrama mit Superhelden-Elementen. Oder liegt es vielleicht auch an den Zeichnungen?
Möglich wäre es zumindest, da mir Humberto Ramos um einiges mehr zusagt, als die „Gemälde“ von Mike Del Mundo. Dessen Artwork ist zwar sehr malerisch, wirkt aber zu oft zu bunt und überladen, wodurch eine optische Orientierung nicht wirklich vorhanden ist. Figuren, Vorder- und Hintergründe sind mit der gleichen Intensität gezeichnet und verschmelzen so zu einem bunten Einheitsbrei, der das Lesen schwer macht. Da bleibe ich ehrlich gesagt lieber bei Ramos …

Die Champions begeistern mich schon massiv und ich hoffe, dass Waid und Ramos die Qualität halten können. Allerdings würde ich mir auch wünschen, dass die Avengers einen Schritt vorwärts machen würden, zumindest optisch. Inhaltlich ist es eigentlich schon ganz in Ordnung.

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