Gratis Comic Tag 2019-Review (29): Creepy Past

In den letzten Jahren hatte Dani Books beim Gratis Comic Tag immer wieder einige Überraschungstitel am Start, die mich dazu veranlasst hatten eine Bestellung auszulösen. Letztes Jahr waren es beispielsweise die „Nektons“, auch wenn der Band durch diverse Rückschläge dann leider erst vor kurzem veröffentlicht wurde. Daher waren die Erwartungen in diesem jahr entsprechend hoch, auch weil ich den Zeichner dieser Ausgabe im Mai beim Comicpark in Erfurt live getroffen und mir eine Daffodil in meinen Band habe zeichnen lassen …

Creepy Past [Mai 2019]

Autor: Bruno Enna, Giovanni Di Gregorio Zeichner: Giovanni Rigano Format: Heft Umfang: 68 Seiten Inhalt: Creepy Past, Volume One: Nacosto nel buio Verlag: Dani Books Preis: 0,00 Euro

Qiro ist ein typischer Teenager. Fast. Denn er leidet unter merkwürdigen Alpträumen. Um seine Probleme zu lösen findet sich Qiro nun im REM-Institut wieder, wo neben ihm noch andere Jugendliche mit verschiedensten Schlafproblemen Hilfe suchen. Doch außer Qiro, der ein mystisches Geheimnis mit sich trägt, gibt es noch Ester, die ebenfalls ein paar Dinge zu verheimlichen scheint …

Träume sind das Tor zu einem anderen Universum. Nun, zumindest befördern sie uns fast jede Nacht an die verschiedensten Orte. Orte die wir tagsüber besucht haben, Orte an die wir niemals kommen würden, Orte die vielleicht überhaupt nichts existieren und Orte die so fantastisch sind, dass sie aus verschiedenen Fiktionswerken, wie Filmen, Serien und Büchern, stammen könnten. Eine dieser Welten betritt Qiro in dieser Ausgabe und er trifft auf ein Wesen, welches das Böse über diese Welt bringen könnte. Ihm zur Seite steht nach einigen Startschwierigkeiten die junge Ester. Beide scheint irgendetwas zu verbinden. Und dieses Geheimnis, sowie die scheinbaren Traumwelten und -wesen, bilden den Kern von Creepy Past. Im Grunde ist diese Idee auch recht interessant, aber irgendwie kommt das Ganze bisher nicht so recht in Fahrt. Die Zeichnungen sind daran aber nicht Schuld. Ähnlich wie schon bei Daffodil ist der Zeichenstil sehr dynamisch. Giovanni Rigano hat fast schon einen typisch italienischen Stil, wenn es so etwas überhaupt gibt. Aber diese Dynamik hat mir damals schon bei Daffodil gefallen. Einzig das kindliche Aussehen vieler Figuren wirkt anfangs verwirrend, wenn man bedenkt, dass nicht alle unbedingt Teenager sind. Und dann gibt es ältere Figuren die vorrangig durch typische Elemente, wie einem Bart als „Alt“ deklariert werden. Kurzum, Giovanni Rigano bedient sich bei der Charakterisierung der Figuren einiger altbekannter Klischees.

Optisch durchaus ansprechend ist die Geschichte trotz der Länge noch nicht so richtig packend. Zumindest mich schafft die Geschichte nicht in ihren Bann zu ziehen. Eher lässt es mich ein wenig fragend zurück, aber nicht soweit, dass ich die Reihe unbedingt weiterverfolgen muss. Aber vielleicht schaue ich bei Gelegenheit mal in den kompletten Band hinein und entscheide mich dann doch anders.

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