Auf rund 32 Seiten hat der Leser für 4.90€ ein rundum gelungenen schwarz-weiß Comic vor sich liegen.
Das Heft baut bis zum ersten richtigen Zombie eine subtile Spannung auf, die sich darauf bis zum Ende des Heftes hält. Die subtile Spannung explodiert nicht, jedoch will der Leser umgehend erfahren, wie es wohl weiter gehen wird in den nächsten Heften. Mit Portland Underground hat Plem Plem Productions einen wahrlich gelungenen Import Titel im Programm, der sich sowohl auf zeichnerischer wie auch auf inhaltlicher Ebene nicht zu verstecken hat.
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Portland Underground Nr. 1 [Plem Plem Productions, November 2014]
Neu, neuer, am neuesten. Das wäre dann wohl Portland Underground von den Jungs von Plem Plem Productions. Und Poortland Underground ist vieles, vor allem aber das Erste und das Letzte. Das Letzte, um gleich einmal die Wogen wieder zu glätten, in der Reihenfolge der Veröffentlichungen bis heute. Und das Erste, weil es zum ersten Mal kein reiner deutscher Comic ist, den Plem Plem da auf den deutschen Markt wirft und erst recht nix von den WHOA/Changer/Sanchez-Machern. Vielmehr ist Portland Underground der erste „Lizenz“-Comic, soweit man das hier sagen kann.


