Universe #2 [Infinity, Oktober 2002]

Heute mache ich mit der zweiten Ausgabe von Universe weiter, damit sich Tom endlich um seinen Gaststar kümmern kann…

Universe #2

Nach seinem Gespräch mit Nick findet sich Tom in der Hölle wieder. Dort soll er jemanden finden um ihm eine Nachricht zu überbringen. Bei dieser Person handelt es sich um niemand geringeren als Jackie Estacado, den Träger der Finsternis (auch bekannt als The Darkness). Auf dem Weg dorthin trifft Ton sowohl auf den bekannten Höllenhund Zerberus als auch auf den Fährman Charon der ihn über den Fluss Styx in den zweiten Kreis bringen soll.
Auch auf der Erde geschehen inzwischen wichtige Dinge. Ein sehr mächtiger Mann, Mister Black, schmiedet seine Pläne indem er Dämonen gegeneinander ausspielt, denen er seine Seele versprochen hat. Und auch er hat sehr starkes Interesse an Toms neuen Spielzeug, und so lässt er Tom und Tilly von seiner Kampftruppe aufsuchen um sich das Amulett zu sichern. Doch Tilly hat sich dank ihrer Fähigkwit in die Zukunft zu sehen, darauf vorbereitet…
FAZIT:
Jenkins Interpretation der Hölle als identisches Gegenstück zur Erde hat schon etwas wirklich atemberaubendes an sich. Auch Crains Zeichnungen passen fast perfekt zu dieser verzerrten und chaotischen „Unterwelt“. Die Geschichte an sich, besonders als Tom wieder aus der Hölle heraus ist, plätschert derzeit leider nur mäßig vor sich hin, so das dass Ganze ein wenig ins stocken gerät. Auch gibt es zu wenig wirkliche Überraschungen. Vieles ist zu vorhersehbar und ehrlich gesagt fast langweilig.
Ich hoffe doch das dies in der nächsten Ausgabe wieder ein wenig anzieht…

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Heute möchte ich euch eine Miniserie vorstellen die für viele vielleicht ein Geheimtipp ist, für andere einfach nur eine Comicserie und wieder anderen wird sie vielleicht überhaupt nicht gefallen. Ich persönlich hatte die Reihe bis zu einem zufälligen Entdecken, überhaupt nicht auf meinem Schirm und bin eher skeptisch ran gegangen…

Universe #1

Tom Judge ist ein gefallener Priester. Inzwischen sucht er sein Heil in Nutten, Alkohol und Drogen. Bis zu dem Moment wo er in einem kleinen Versteck neben seinem Kamin einen seltsamen Schlüsselanhänger findet. Dieser kleine und unscheinbare Anhänger birgt jedoch ein schreckliches Geheimnis, das sich auch sofort offenbart als Tom von einer seiner beiden Bettgespielinnen angegriffen wird, die es auf den Anhänger abgesehen hat. Es manifestiert sich ein mächtiger Dämon der alles um sich herum niederwalzt und in Schutt und Asche legt.
Nach dieser ersten Begegnung mit seinem neuen dunklen Ich taucht plötzlich Tilly auf, welche in die Zukunft sehen kann und schnappt sich den doch leicht überforderten jungen Mann. Sie versucht ihm zu erklären, das er dank des Anhängers nun zu einer sehr wichtigen Person im Ränkespiel der Hölle wird, und stellt ihm wenig später schon eine sehr wichtige Person vor, welche sich ihm als Nick vorstellt. Es ist Tom zwar nicht sofort klar, aber er plaudert in diesem Moment mit dem Teufel…
FAZIT:
Eigentlich ist mir Universe Band Nummer 1 eher durch einen Zufall in die Hände gefallen. Als ich dann aber gesehen habe wer da den Autorenstift geschwungen hat, wurde ich neugierig. Nun gibt es zwar von Paul Jenkins gutes und schlechtes Material („Die Offenbarung“ zusammen mit Ramos fand ich sehr gut) und deshalb dachte ich mir „Schau doch mal ob du die 5 Bände komplett bekommst.“
Gesagt, getan und nach dem lesen des ersten Bandes nicht wirklich bereut. Jenkins baut eine durchaus interessante Story auf, die einem mit den dramatischen und teilweise sehr blutrünstigen Bildern von Clayton Crain dargebracht wird. Seine Dämonen und die Details sind schon atemberaubend, seine Menschen jedoch sind fast Augenkrebs. Schrecklich unproportioniert und perspektivisch immer irgendwie verschoben. Davon aber mal ab entwickelt sich eine schöne Fantasy-Horror-Mystery-Geschichte mit Biblischen und Mythologischen Anleihen.

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