Meine Comiclieferung für Juni/Juli 2014

Diesmal lief alles etwas reibungsloser ab, als noch beim letzten Mal. Leider ist es finanziell wieder viel zu viel, aber manches regelt sich auch von alleine. So enthält ide aktuelle Lieferung unter anderem die Finalausgabe von Scarlet Spider. Aus meinem Abo genommen habe ich aus Kostengründen die beiden Serien Animal Man und Swamp Thing, sowie die weiteren Bände von Transmetropolitan. Leider, aber vielleicht bekomme ich Transmetropolitan später noch vollständig. Dafür reicht der Rest ja auch erstmal …

Comiclieferung 07-14

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Meine Comiclieferung für Mai/Juni 2014

Nach einem kleinen Hin und Her mit dem Paketanbieter Hermes und nicht ganz so glücklicher Zustellversuche habe ich heute meine aktuelle Lieferung von meinem Stammcomicshop aus dem nahegelegenen Hermes-Shop abgeholt …

Comiclieferung 06-07-14

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Gratis Comic Tag 2014 Reviews (3) – Panini (3): Infinity

gctWeiter geht es mit den Gratis Comic Tag-Reviews von Panini. Heute ist Marvels neuestes Event Infinity an der Reihe. Und wie es sich gehört möcjhte ich mich erneut bei den Jungs vom Comic Attack in Erfurt bedanken, weil sie mir die Ausgaben bereitgestellt haben. Danke Roy, Ed und Marcus, um mal drei von den tollen Mitarbeitern beim Namen zu nennen. Weiterlesen

Universe #5 [Infinity, Juli 2003]

Mit der heutigen Review beende ich die Miniserie um Jenkins kleinen Höllentrip, dessen Auswirkungen auf die Erde und um die Zukunft von Tom Judge…

Universe #5

Der Kampf ist hart und fordert nicht nur auf der Seite der Angreifer Verluste. Auch Tilly muss einen ihrer Leute verabschieden. Und so findet Tom auch heraus das Tilly wusste das er sterben würde. Sie wollte ihm noch einen schönen letzten Tag schenken. Die Schlacht ist zwar gewonnen, aber zurück bleibt eine geschundene Gruppe von Freunden die sich nun dem letzten endgültigen Kampf stellen müssen. Allen voran Tom.
Einige Zeit ist nun seit der Tragödie beim Picknick vergangen. Der frühere Satan Nicky findet sich in einer Nervenheilanstalt wieder, Mister Black hat sich durch seinen höllischen Börsencrash einen hochrangigen, wenn nicht sogar den besten Platz in der Hölle gesichert und nun muss er nur noch Tom dazu bringen seine letzte und endgültige Entscheidung über Vergebung oder nicht zu treffen. Doch egal wie sich Tom entscheidet, es bringt Black nur in den Besitz des Rapture, der automatisch in den Besitz der Gruppe fällt für die die Entscheidung fällt, und macht ihn so zum Herrscher über Himmel und Hölle, da er sich durch einen Trick auch die Heerscharen des Himmels zu seinen Untertanen gemacht hat.
Also egal ob sich Tom nun für den Himmel (Vergebung) oder die Hölle (Bestrafung) entscheidet, Mister Black kann nur siegen. Aber was wenn es ein Wesen gäbe das zu keiner der beiden Gruppen gehört und Tom ihn den Rapture überlassen würde…?
FAZIT:
Das Finale ist schon ein ganz schöner Hammer. Die Entscheidung die Tom trifft ist einfach sagenhaft und auch ein wenig traurig, da es sein endgültiges Schicksal ebenso besiegelt. Und dennoch schafft es Jenkins ein Türchen offen zu lassen für mögliche zukünftige Abenteuer von Tom Judge.
Insgesamt ist Universe zwar wieder nur ein fast typisches mystisches Machwerk welches den ewigen Kampf zwischen Himmel und Hölle darstellt, aber mir persönlich gefällt vor allem die spiegelbildliche Darstellung des ganzen. Alles was hier auf Erden passiert hat in der Hölle gleich- oder gegenwärtige Folgen.
Die Zeichnungen passen zum höllischen Gesamtbild, verlieren aber leider sehr stark bei der menschlichen Darstellung. Und so muss Universe sich leider eingestehen am Ende nur eine typische Miniserie zu sein, wie es sie inzwischen viel zu viele gibt. Ohne Besonderheiten und ohne wirklich schlecht zu sein. Popcornkino könnte man fast sagen.

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“Universe” #2 [Infinity, Oktober 2002]
“Universe” #1 [Infinity, Juni 2002]

Kaufen kann man den Band wenn man Glück hat bei Ebay und in einschlägigen Comic Marktplätzen und Foren. Ganz so einfach ist da derzeit leider nicht ranzukommen.

Spawnathon 5½ – US-Spawn #10 [Image, Mai 1993]

Seit einigen Tagen macht ja HisFalkness (alias Noodles) nun schon seinen Spawnathon. Grundlage hierfür sind die deutschen Hefte von Infinity und dann später (bis dahin dauert es noch ein wenig) Panini. Doch die US-Nummer 10 wurde damals ausgelassen. Gründe dafür gab es einige. Zum einen hieß es dass Dave Sim einem weltweiten Nachdruck nicht zugestimmt hätte und zum anderen das Todd McFarlane diese Ausgabe ausserhalb der Continuity sieht und diese somit nicht relevant wäre. Was nun der wirkliche Grund war bleibt wohl den beiden vorbehalten. Inzwischen darf die Ausgabe auch wieder nachgedruckt werden (für die Collection zum Beispiel) und weil ein Spawnathon mit einem fehlenden Heft einfach nicht komplett wäre, schließe ich mit diesem Spawnathon 5½-Special die Lücke…

Spawn #10

Im ersten Teil der deutschen Nummer 5 (Us-Heft #9) wird Spawn am Ende durch Angelas Kampfstab wegteleportiert und niemand weiß wohin (zumindest der deutsche Leser damals nicht).

Spawn kommt wieder zu sich und kann sich nicht so recht orientieren. Er zweifelt an sich und seiner Existenz, zweifelt daran wer er ist. Ob er Spawn ist oder nicht. Er findet sich zuerst in einer Gasse wieder nur um dann nach einem kurzen Teleport vor einem großen Tor zu stehen. Doch das alleine ist noch nicht wunderlich genug. Dahinter erwarten ihn Gefangene, die an die Wand gefesselt sind und deren Köpfe verhüllt sind. Und eine Gefängniszelle aus denen bekannte Arme herausragen.

Doch warum sind sie gefangen? Als Spawn seine Kräfte einsetzt um sie zu befreien zeigen diese jedoch keinerlei Wirkung. Stattdessen soll Spawn nun deren Kräfte in sich aufnehmen. Und plötzlich ertönt eine hoffnungsvolle Stimme die Spawn ebenfalls ihre Kräfte anbietet. Und auch als er die Kräfte in sich aufnimmt und alles in einer gewaltigen Explosion wieder freilässt, zeigt dies keine Wirkung.

Plötzlich taucht der Violator auf (oder nicht?) und wiegt Reichtum gegen das Leben auf, und wirft Spawn ein schallendes „Du hast versagt“ entgegen. Doch irgendetwas stimmt nicht. Violator ist sonst nicht weiblich und tägt auch kein Kleid aus Dollarbanknoten?! Spawn ist verwirrt.

Und auf einmal ist Violator (oder auch nicht) wieder verschwunden und Span steht wieder vor der Reihe maskierter und gefangener Männer. Doch plötzlich erfüllt ein Wort den Raum. „Doomsday“. Und wieder sitzt eine bekannte Person hinter Gittern. Seine Stimme ist ruhig, ohne jegliche Emotionen. Und dann ist alles ruhig…

Nicht nur das alles ruhig ist, auch dir Farbe ist plötzlich verschwunden und Spawn steht einem kleinen rauchenden Schweinchen namens Cerebus gegenüber das Spawn klarmacht das er nichts machen kann um die armen Seelen zu retten. Auf die Frage wer denn die Armen seien antwortet Cerebus bloss: „Sie sind Superhelden. Wie du!“

Danach geht es weiter. Die Farbe kehrt zurück und Spawn trifft jemanden den er eigentlich so nie kennenlernen sollte. In einem Haus, welches sein Haus sein soll, trifft er auf seine Tochter, die ihn auch noch lauthals mit den Worten „Dadda“ und „DaDa“ empfängt. Und das Glück ist noch nicht beendet. Denn nicht nur das seine Tochter ihm um den Hals fällt und umarmt, auch seine Frau erwartet ihn bereits sehnsüchtig…
Und dann geht es weiter im zweiten Teil von Heft Nummer 5 (US-Spawn #11) in dem Spawn etwas unsanft geweckt wird und sich schlussendlich wieder in seiner Alley inmitten seiner „Freunde“ wiederfindet…
FAZIT:
Das also zu der damals ausgelassenen US-Nummer 10. Wie man merkt ist das ganz ziemlich abgedreht und für die Kontinuität von Spawn absolut unwichtig. Aber es macht Spaß. Ziemlich viel sogar. Vor allem weil hier nicht nur die beiden großen Konkurrenten aufs Korn genommen werden (aber hauptsächlich) sondern einfach ein wenig mit dem Status der eigenen Comicfiguren gespielt wird. Wenn einem Künstler eine Figur selber gehört hat das natürlich ganz andere Auswirkungen auf die Geschichten (und den Geldbeutel des Erfinders) als eine Figur die einem Verlag gehört. Gerade auf diesen Punkt kommt auch das Heft zu sprechen als Cerebus Spawn sein nobles Heim präsentiert mit ein paar lapidaren Äusserungen bezüglich seines Erfinders.
Also alles in allem ein witziges Heft ohne eine wirkliche Notwendigkeit aber mit tollem Unterhaltungsbonus.

Spawnathon 3 – Spawn #3 [Infinity, Juli 1997]

Hattrick, würde man nun im Eishockey sagen. Aber, die WM ist vorbei, die Philly Flyers sind ausgeschieden, reden wir also nicht über Eishockey. Reden wir über Comics. Über Spawn Comics um genau zu sein. Denn mit eben jenen erzielen wir hier gerade unseren Hattrick. Ausgabe 3 steht vor der Tür und Spawn aka Al Simmons bekommt es mit einem mächtigen Schlägertüpen zu tun. Also, tauchen wir gleich ein in die Welt von

Spawn #3
(gelesen am 20.05.2012)
Auftritt Overt-Kill. Der kybernetische Auftragsgorilla der Mafia kommt auf Drängen „Draculas“ – lässiger Spitzname des größten Mafiatüpen New Yorks – ins Big Apple und soll Spawn mal so richtig die Leviten lesen. Was das heißt ist klar – und so gibt’s mächtig Kloppe. Leider kann man im Schlachtengetümmel das ein oder andere Mal ein wenig den Überblick verlieren, denn einige der Panel sind arg unübersichtlich gestaltet. Als Entschädigung gibt’s dafür dann aber das Schlusspanel, der gesamten Ausgabe, und das ist spitze und macht direkt Lust auf die nächste Ausgabe, Ausgabe 4.
Alles in allem aber fast schon belanglos, denn außer der Einführung Draculas gibt Ausgabe 3 nur Kloppe her. Aber, muss ja auch mal sein, nech.

Spawnathon 2 – Spawn #2 [Infinity, Juni 1997]

Machen wir doch direkt weiter mit unserem wunderschönen Spawnathon. Sollte jemand den Anfang verpasst haben – tztz -, nicht verzagen, wir haben erst angefangen – was man unschwer daran erkennen dürfte, dass wir erst bei Ausgabe 2 einer der ganz großen Comicserien, aus der Feder Todd McFarlanes, sind. Wer trotzdem von Anfang einsteigen will, der verzage nicht, sondern folge einfach diesem Link. <- Genau, dem da. Alle anderen, machen hier schon mal weiter. Viel Spaß:

Spawn #2
(gelesen am 20.05.2012)
Es geht spannend und unterhaltsam weiter mit Al „Spawn“ Simmons. Ein paar unschöne Längen entstehen durch den einen oder anderen Monolog zu viel, das hätte Todd McFarlane ruhig etwas kompakter angehen können. Den Wind aus dem Segel nimmt’s der Ausgabe jedoch nicht, die Atmosphäre und Spannung bleibt trotz dieser kleinen Längen durchwegs erhalten. Das Eingreifen des Teufels war überaus spaßig, vor allem sein äußerst… äh, freundschaftliches Verhalten gegenüber Violator – übrigens schon jetzt eine der unterhaltsamsten Nebenfiguren. Und eine größere Rolle in dem ganzen Reigen wird er mit Sicherheit auch noch spielen. Ich bin guter Dinge, dass wir demnächst noch mehr von ihm zu sehen bekommen. Gut so.

Universe #4 [Infinity, April 2003]

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit der vierten und vorletzten Ausgaben von Paul Jenkins‘ und Clayton Crains Höllentrip „Universe“ weiter. Nur noch eine Ausgabe trennt uns dann vom großen Finale…

Universe #4

Langsam aber sicher wird es ernst für Tom als Mister Black ein paar Dämonen mit wirklich schlagkräftigen Höllenwaffen austattet um die höllische Wirtschaft zum Erliegen zubringen. Denn auch die Hölle funktioniert nur wenn gewisse Werte existieren mit denen gehandelt werden kann. Im höllischen Sinne sind es zwar Seelen, aber wenn die teuflisch heisse Börse zusammenbricht ist auch in der Unterwelt nichts mehr so wie es wahr. Doch Tom hat noch ein paar andere Probleme. So wird er inzwischen dauerhaft von Engeln beobachtet. Darum will Tilly mit ihm und ihrer Mannschaft ein schönes Picknick in unberührter Natur erleben als plötzlich das Chaos losbricht…
FAZIT:

Man merkt das sich die Geschichte dem Ende neigt. Handlunsgstränge werden zusammengezogen und die Hintergrundhandlung vorangetrieben. Leider leidet unter dieser merklichen Hetze ein wenig das Gesamtbild das sich bisher aufgebaut hat. Dabei enstehen einige Handlungs- und Logiklöcher. Relevanzen werden aufgeboten die bisher vollkommen unerwähnt blieben und Figuren verschwinden einfach, obwohl sie bisher sehr wichtig zu sein schienen.
Entweder ist dies ein gewollter und sehr geschickter Schachzug von Jenkins, oder aber er musste so handeln weil er wusste das der Serie kein langes Leben beschienen ist.
Mal sehen was das Finale in Band 5 mit sich bringt…

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“Universe” #3 [Infinity, Februar 2003]
“Universe” #2 [Infinity, Oktober 2002]
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Spawnathon 1 – Spawn #1 [Infinity, Mai 1997]

Am 20.03.2012 erschien bei Panini Comics die große 100. Jubiläumsausgabe zu einer der ganz großen Comicserien: Spawn.

Spawn selbst ist mir zwar selbstredend ein Begriff, und auch die ein oder andere Ausgabe habe ich im Laufe der ablaufenden 90er in den Händen gehabt, doch wirklich mit Spawn beschäftigt oder gar zusammenhängende Ausgaben gelesen habe ich nie. Als ich jedoch durch Zufall am Kiosk über die 100. Ausgabe gestolpert bin – und diese schließlich auch mitgenommen habe – verspürte ich plötzlich den Drang Todd McFarlanes Opus Magnum von Anfang an, am Stück, zu Lesen und letztlich wieder bei der aktuellen Ausgabe anzukommen und dann – sollte ich das Interesse nicht verloren haben, was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht vorstellen kann – auch direkt dranzubleiben. Gedacht, getan, habe ich mir einen Großteil der Hefte bis zur aktuellen 100 zusammengekauft. Noch habe ich nicht alle, aber bis zur #50 kann ich durchgehend lesen und bis ich dort angekommen bin, werde ich auch den Rest noch zusammen bekommen haben – da bin ich guter Dinge. Nun dachte ich mir, wenn ich schon so eine Comicserie von Anfang an durchlese, dann kann ich mir auch ein paar Notizen dazu machen. Und warum soll ich diese Notizen nur für mich machen, wo ich sie doch in Mueli77’s Feiner Welt auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Ihr werdet also in Zukunft an meinen Gedanken zu Spawn teilhaben können, die ich euch in Form von Kurzreviews präsentiere. Pro Review gibt’s ca. 100 bis 200 Wörter zu Lesen, mehr sollen’s nicht sein – schließlich will es auch geübt sein sich kurzufassen, newa.

So, damit also genug der vielen Worte und hin zu den nicht mehr ganz so vielen Worten, denn er sei hiermit eröffnet, der große SPAWNATHON:

Spawn #1
(gelesen am 20.05.2012)
Bisher kannte ich nur ein paar Hefte und den Film. Daher ging ich an natürlich in der Erwartung an den Comic ran, eine ähnliche Exposition wie im Film zu bekommen – töricht, ich weiß. So wurde ich denn auch – durchaus positiv – überrascht, denn Spawn fing anders an als erwartet; mir gefällt die Idee mich als Leser genauso im Unklaren zu lassen wie Spawn… funktioniert sicherlich im Comic besser als im Film.  Da ich im Laufe der Zeit schon die ein oder andere Information zu Spawn aufgeschnappt habe – bleibt ja nicht aus, nech – ist allerdings nicht mehr alles so überraschend. Spannend bleibt’s aber trotzdem, schließlich wird es spannend sein zu erfahren, was wirklich alles hinter Al Simmons Rückkehr von den Toten steckt.

Universe #3 [Infinity, Februar 2003]

Nach etwas längerer Zeit geht es heute wieder mit dem dritten Band von Universe weiter. Paul Jenkins Trip in die Hölle oder dessen was er sich darunter vorstellt. Und nachdem gestern Crain bei Carnage – Familienfehde seine aktuellen Fähigkeiten zeigen konnte werfen wir hier einen kleinen Blick zurück…

Universe #3

Manchmal muss man sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Das muss auch Tom feststellen als er erneut in die Hölle muss um dort jemanden zu finden der in den 80er Jahren beim schwarzen Börsenmontag den schnellsten Weg von einem Hochhaus gesucht hat. Doch so einfach ist dieser Jemand nicht zu finden, denn er befindet sich bei der gefürchtetsten Person der Hölle, dem Schaffner. Dieser bringt mit dem Zug alle in den siebten Kreis der Hölle, doch niemand kehrt von dort zurück. Bis auf den Schaffner und eben jener gesuchten Person.
Ausserdem muss Tom nach diesem Erlebnis von welchem er erfolgreich wieder „heimkehrt“ noch einmal in die Hölle. Doch diesmal aus persönlichen Gründen.
So hat er in seiner Zeit als Priester jemandem einen Rat gegeben von dem er dachte das dies die richtige Entscheidung wäre, aber das Ganze wurde eine Familientragödie als der Hilfesuchende seine Frau und seine beiden Kinder ermordete bevor er sich selbst das Leben nahm. Nun fristen die Vier in der Hölle ihr Dasein und Tom fühlt sich in der Pflicht wenigstens die Kinder und die Frau davon zu befreien…
FAZIT:
Toms Reisen in die Hölle sind wahrlich etwas besonderes. Düster, schräg und vollkommen chaotisch. Das macht Spaß und unterhält wirklich sehr gut. Die Story an sich zieht sich leider noch immer etwas. Man hat als Leser irgendwie keine Ahnung wo das Ganze hinführen soll. Auch Jenkins scheint das wohl nicht so wirklich klar zu sein, zumindest hat es inzwischen den Anschein. Auch Crains Zeichnungen werden irgendwie immer verkorkster. Zwar sehen die Dämonen sehr gut aus (wofür ja sein Stil irgendwie passen ist) aber die Menschen werden zu Abziehbildern von Dali.
Ich bin mal gespannt wohin die Nummer 4 der Reihe führt…

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