Review Kurzüberblick (24) [Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 9 & Spawn Nr. 114]

Da mache ich mal mit den nächsten Ausgaben der Serien „Spawn“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ weiter. So ganz aktuell bin ich deswegen zwar trotzdem noch nicht, aber im Vergleich zu anderen Serien doch schon recht nah. Also, los geht es …

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Review Kurzüberblick (23) [Spawn Nr. 112 & 113]

Nach dem letzten Teenage Mutant Ninja Turtles Doppelpack gibt es heute die doppelte Action Spawn inklusive der Jubiläumsnummer 250, dem großen Neubeginn und der Rückkehr eines alten Bekannten. Doch bevor ich wieder in der Einleitung zu viel verrate, lege ich lieber gleich los …

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Batman: The Dark Knight #1 [Panini, Juni 2012]

Es ist Mittwoch. Mitte der Woche und Mitte der Reviewstrecke zu den Relaunch-Heften. Heute wird es düster mit Batman: The Dark Knight…

Batman: The Dark Knight #1

Variant Cover A

Eigentlich sollte es ein wunderbarer Abend werden, als Bruce Wayne auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung auftaucht. Doch schon als er Besuch von einem Lieutnant Forbes erhält, der ihm einen Zusammenhang mit Batman vorwirft, droht der Abend ins negative zu kippen. Als er dann auch noch als Batman nach Arkham Asylum gerufen wird, weil dort ein Ausbruch droht, ist es mit der Ruhe vollends vorbei…
Auch Dick Grayson muss nach seiner Zeit als Batman endlich wieder zur Ruhe kommen. Indem er sich sein eigenes Loft mietet und wieder als Nightwing unterwegs ist, hofft er wieder sein eigenes Leben führen zu können. Doch ausgerechnet jetzt taucht Haleys Zirkus wieder in der Stadt auf. Der Ort an dem seine Schicksalhafte Laufbahn als Verbrechensbekämpfer an der Seite von Batman begann, als Tony Zucco den Draht durchtrennte und seine Eltern in den Tod stürzen lies…

FAZIT:

Variant Cover B

Bei „The Dark Knight“ ist es ähnlich wie bei „Superman“. Die Hauptstory interessiert mich kaum, und die Zweitgeschichte ist einfach nur toll. Nicht etwa das The Dark Knight schlecht ist. Es ist einfach nur zu gewöhnlich. Nichts besonderes. Und davon habe ich schon genug. Anders ist es bei Nightwing. Der Kampf mit seiner Vergangenheit, und seine Selbstfindung wirken sehr interessant und ich hoffe das sich daraus einige starke Momente ziehen lassen.
Dennoch werde ich dei Heftserie nicht weiter verfolgen und statt dessen lieber auf ein Nightwing-Trade hoffen.

Neben der regulären Ausgabe, gab es noch zwei Variantcover. Variantcover A (limitiert auf 1500 Exemplare) für 4,95€, war zuerst auf dem Comic-Salon in Erlangen erhältlich und das Variantcover B (limitiert auf 333 Exemplare) für ca. 30€ gab es in Online- und Comicshops.

  • Format: Heft
  • Umfang: 52 Seiten
  • Preis: 4,95€
  • Erscheint: monatlich
  • Beinhaltet: US-Batman: The Dark Knight & US-Nightwing

Universe #5 [Infinity, Juli 2003]

Mit der heutigen Review beende ich die Miniserie um Jenkins kleinen Höllentrip, dessen Auswirkungen auf die Erde und um die Zukunft von Tom Judge…

Universe #5

Der Kampf ist hart und fordert nicht nur auf der Seite der Angreifer Verluste. Auch Tilly muss einen ihrer Leute verabschieden. Und so findet Tom auch heraus das Tilly wusste das er sterben würde. Sie wollte ihm noch einen schönen letzten Tag schenken. Die Schlacht ist zwar gewonnen, aber zurück bleibt eine geschundene Gruppe von Freunden die sich nun dem letzten endgültigen Kampf stellen müssen. Allen voran Tom.
Einige Zeit ist nun seit der Tragödie beim Picknick vergangen. Der frühere Satan Nicky findet sich in einer Nervenheilanstalt wieder, Mister Black hat sich durch seinen höllischen Börsencrash einen hochrangigen, wenn nicht sogar den besten Platz in der Hölle gesichert und nun muss er nur noch Tom dazu bringen seine letzte und endgültige Entscheidung über Vergebung oder nicht zu treffen. Doch egal wie sich Tom entscheidet, es bringt Black nur in den Besitz des Rapture, der automatisch in den Besitz der Gruppe fällt für die die Entscheidung fällt, und macht ihn so zum Herrscher über Himmel und Hölle, da er sich durch einen Trick auch die Heerscharen des Himmels zu seinen Untertanen gemacht hat.
Also egal ob sich Tom nun für den Himmel (Vergebung) oder die Hölle (Bestrafung) entscheidet, Mister Black kann nur siegen. Aber was wenn es ein Wesen gäbe das zu keiner der beiden Gruppen gehört und Tom ihn den Rapture überlassen würde…?
FAZIT:
Das Finale ist schon ein ganz schöner Hammer. Die Entscheidung die Tom trifft ist einfach sagenhaft und auch ein wenig traurig, da es sein endgültiges Schicksal ebenso besiegelt. Und dennoch schafft es Jenkins ein Türchen offen zu lassen für mögliche zukünftige Abenteuer von Tom Judge.
Insgesamt ist Universe zwar wieder nur ein fast typisches mystisches Machwerk welches den ewigen Kampf zwischen Himmel und Hölle darstellt, aber mir persönlich gefällt vor allem die spiegelbildliche Darstellung des ganzen. Alles was hier auf Erden passiert hat in der Hölle gleich- oder gegenwärtige Folgen.
Die Zeichnungen passen zum höllischen Gesamtbild, verlieren aber leider sehr stark bei der menschlichen Darstellung. Und so muss Universe sich leider eingestehen am Ende nur eine typische Miniserie zu sein, wie es sie inzwischen viel zu viele gibt. Ohne Besonderheiten und ohne wirklich schlecht zu sein. Popcornkino könnte man fast sagen.

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Kaufen kann man den Band wenn man Glück hat bei Ebay und in einschlägigen Comic Marktplätzen und Foren. Ganz so einfach ist da derzeit leider nicht ranzukommen.

Universe #4 [Infinity, April 2003]

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit der vierten und vorletzten Ausgaben von Paul Jenkins‘ und Clayton Crains Höllentrip „Universe“ weiter. Nur noch eine Ausgabe trennt uns dann vom großen Finale…

Universe #4

Langsam aber sicher wird es ernst für Tom als Mister Black ein paar Dämonen mit wirklich schlagkräftigen Höllenwaffen austattet um die höllische Wirtschaft zum Erliegen zubringen. Denn auch die Hölle funktioniert nur wenn gewisse Werte existieren mit denen gehandelt werden kann. Im höllischen Sinne sind es zwar Seelen, aber wenn die teuflisch heisse Börse zusammenbricht ist auch in der Unterwelt nichts mehr so wie es wahr. Doch Tom hat noch ein paar andere Probleme. So wird er inzwischen dauerhaft von Engeln beobachtet. Darum will Tilly mit ihm und ihrer Mannschaft ein schönes Picknick in unberührter Natur erleben als plötzlich das Chaos losbricht…
FAZIT:

Man merkt das sich die Geschichte dem Ende neigt. Handlunsgstränge werden zusammengezogen und die Hintergrundhandlung vorangetrieben. Leider leidet unter dieser merklichen Hetze ein wenig das Gesamtbild das sich bisher aufgebaut hat. Dabei enstehen einige Handlungs- und Logiklöcher. Relevanzen werden aufgeboten die bisher vollkommen unerwähnt blieben und Figuren verschwinden einfach, obwohl sie bisher sehr wichtig zu sein schienen.
Entweder ist dies ein gewollter und sehr geschickter Schachzug von Jenkins, oder aber er musste so handeln weil er wusste das der Serie kein langes Leben beschienen ist.
Mal sehen was das Finale in Band 5 mit sich bringt…

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Universe #3 [Infinity, Februar 2003]

Nach etwas längerer Zeit geht es heute wieder mit dem dritten Band von Universe weiter. Paul Jenkins Trip in die Hölle oder dessen was er sich darunter vorstellt. Und nachdem gestern Crain bei Carnage – Familienfehde seine aktuellen Fähigkeiten zeigen konnte werfen wir hier einen kleinen Blick zurück…

Universe #3

Manchmal muss man sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Das muss auch Tom feststellen als er erneut in die Hölle muss um dort jemanden zu finden der in den 80er Jahren beim schwarzen Börsenmontag den schnellsten Weg von einem Hochhaus gesucht hat. Doch so einfach ist dieser Jemand nicht zu finden, denn er befindet sich bei der gefürchtetsten Person der Hölle, dem Schaffner. Dieser bringt mit dem Zug alle in den siebten Kreis der Hölle, doch niemand kehrt von dort zurück. Bis auf den Schaffner und eben jener gesuchten Person.
Ausserdem muss Tom nach diesem Erlebnis von welchem er erfolgreich wieder „heimkehrt“ noch einmal in die Hölle. Doch diesmal aus persönlichen Gründen.
So hat er in seiner Zeit als Priester jemandem einen Rat gegeben von dem er dachte das dies die richtige Entscheidung wäre, aber das Ganze wurde eine Familientragödie als der Hilfesuchende seine Frau und seine beiden Kinder ermordete bevor er sich selbst das Leben nahm. Nun fristen die Vier in der Hölle ihr Dasein und Tom fühlt sich in der Pflicht wenigstens die Kinder und die Frau davon zu befreien…
FAZIT:
Toms Reisen in die Hölle sind wahrlich etwas besonderes. Düster, schräg und vollkommen chaotisch. Das macht Spaß und unterhält wirklich sehr gut. Die Story an sich zieht sich leider noch immer etwas. Man hat als Leser irgendwie keine Ahnung wo das Ganze hinführen soll. Auch Jenkins scheint das wohl nicht so wirklich klar zu sein, zumindest hat es inzwischen den Anschein. Auch Crains Zeichnungen werden irgendwie immer verkorkster. Zwar sehen die Dämonen sehr gut aus (wofür ja sein Stil irgendwie passen ist) aber die Menschen werden zu Abziehbildern von Dali.
Ich bin mal gespannt wohin die Nummer 4 der Reihe führt…

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Universe #2 [Infinity, Oktober 2002]

Heute mache ich mit der zweiten Ausgabe von Universe weiter, damit sich Tom endlich um seinen Gaststar kümmern kann…

Universe #2

Nach seinem Gespräch mit Nick findet sich Tom in der Hölle wieder. Dort soll er jemanden finden um ihm eine Nachricht zu überbringen. Bei dieser Person handelt es sich um niemand geringeren als Jackie Estacado, den Träger der Finsternis (auch bekannt als The Darkness). Auf dem Weg dorthin trifft Ton sowohl auf den bekannten Höllenhund Zerberus als auch auf den Fährman Charon der ihn über den Fluss Styx in den zweiten Kreis bringen soll.
Auch auf der Erde geschehen inzwischen wichtige Dinge. Ein sehr mächtiger Mann, Mister Black, schmiedet seine Pläne indem er Dämonen gegeneinander ausspielt, denen er seine Seele versprochen hat. Und auch er hat sehr starkes Interesse an Toms neuen Spielzeug, und so lässt er Tom und Tilly von seiner Kampftruppe aufsuchen um sich das Amulett zu sichern. Doch Tilly hat sich dank ihrer Fähigkwit in die Zukunft zu sehen, darauf vorbereitet…
FAZIT:
Jenkins Interpretation der Hölle als identisches Gegenstück zur Erde hat schon etwas wirklich atemberaubendes an sich. Auch Crains Zeichnungen passen fast perfekt zu dieser verzerrten und chaotischen „Unterwelt“. Die Geschichte an sich, besonders als Tom wieder aus der Hölle heraus ist, plätschert derzeit leider nur mäßig vor sich hin, so das dass Ganze ein wenig ins stocken gerät. Auch gibt es zu wenig wirkliche Überraschungen. Vieles ist zu vorhersehbar und ehrlich gesagt fast langweilig.
Ich hoffe doch das dies in der nächsten Ausgabe wieder ein wenig anzieht…

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Universe #1 [Infinity, Juni 2002]

Heute möchte ich euch eine Miniserie vorstellen die für viele vielleicht ein Geheimtipp ist, für andere einfach nur eine Comicserie und wieder anderen wird sie vielleicht überhaupt nicht gefallen. Ich persönlich hatte die Reihe bis zu einem zufälligen Entdecken, überhaupt nicht auf meinem Schirm und bin eher skeptisch ran gegangen…

Universe #1

Tom Judge ist ein gefallener Priester. Inzwischen sucht er sein Heil in Nutten, Alkohol und Drogen. Bis zu dem Moment wo er in einem kleinen Versteck neben seinem Kamin einen seltsamen Schlüsselanhänger findet. Dieser kleine und unscheinbare Anhänger birgt jedoch ein schreckliches Geheimnis, das sich auch sofort offenbart als Tom von einer seiner beiden Bettgespielinnen angegriffen wird, die es auf den Anhänger abgesehen hat. Es manifestiert sich ein mächtiger Dämon der alles um sich herum niederwalzt und in Schutt und Asche legt.
Nach dieser ersten Begegnung mit seinem neuen dunklen Ich taucht plötzlich Tilly auf, welche in die Zukunft sehen kann und schnappt sich den doch leicht überforderten jungen Mann. Sie versucht ihm zu erklären, das er dank des Anhängers nun zu einer sehr wichtigen Person im Ränkespiel der Hölle wird, und stellt ihm wenig später schon eine sehr wichtige Person vor, welche sich ihm als Nick vorstellt. Es ist Tom zwar nicht sofort klar, aber er plaudert in diesem Moment mit dem Teufel…
FAZIT:
Eigentlich ist mir Universe Band Nummer 1 eher durch einen Zufall in die Hände gefallen. Als ich dann aber gesehen habe wer da den Autorenstift geschwungen hat, wurde ich neugierig. Nun gibt es zwar von Paul Jenkins gutes und schlechtes Material („Die Offenbarung“ zusammen mit Ramos fand ich sehr gut) und deshalb dachte ich mir „Schau doch mal ob du die 5 Bände komplett bekommst.“
Gesagt, getan und nach dem lesen des ersten Bandes nicht wirklich bereut. Jenkins baut eine durchaus interessante Story auf, die einem mit den dramatischen und teilweise sehr blutrünstigen Bildern von Clayton Crain dargebracht wird. Seine Dämonen und die Details sind schon atemberaubend, seine Menschen jedoch sind fast Augenkrebs. Schrecklich unproportioniert und perspektivisch immer irgendwie verschoben. Davon aber mal ab entwickelt sich eine schöne Fantasy-Horror-Mystery-Geschichte mit Biblischen und Mythologischen Anleihen.

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Die Offenbarung (Carlsen, April 2006)

Manchmal gibt es Comics auf die wird man von allen Seiten hingewiesen und sozusagen mit der Nase darauf gestossen, und dann gibt es solche die eher ein Geheimtipp sind und sich langsam einen ausgewählten Leserkreis offenbaren. Offenbaren ist in diesem Fall sogar die perfekte Wortwahl, denn es geht um die 6-teilige Minsiserie „Revelations“ von Paul Jenkins und Humberto Ramos welche in den USA vom August 2005 bis Januar 2006 bei Dark Horse Comics erschienen ist. Die Miniserie lief sogar erfolgreich genug um bereits im Juli 2006 als Paperback nachgedruckt zu werden. Doch bevor die USA das Werk in gesammelter Form präsentiert bekam, spendierte der Carlsen Verlag Deutschland ein sehr schön aufgemachtes Hardcover…

Die Offenbarung

Charlie Northern ist Detective bei Scotland Yard und ein Katholik der nicht mehr an das glaubt was einen Katholiken sonst ausmacht. Sein Glaube ist erschüttert und ausgerechnet er soll jetzt einen mysteriösen Mord im Vatikan aufklären. Kardinal William Richleau ist ermordet worden. Doch es ist kein einfacher Mord. Der Kardinal wurde mehrere Meter aus einem Fenster direkt auf einen Stahlzaun gestossen und aufgespießt. Nun muss Detective Northern nicht nur herausfinden wer der Mörder ist, sondern kommt dabei auch einer seltsamen Verschwörung auf die Spur, die weit über das menschliche Verständnis alles was existiert hinausgeht. Dabei bekommt Charlie auch Unterstützung von Lucille Pelliccia, auch Lucy genannt, die für den Vatikan als Buchhalterin das Desaster mit der Barclay Bank ins Reine bringen soll. Dadurch hat sie sehr tiefen Einblick in das Wesen und Handeln des Vatikans, und kann Charlie so mit Informationen unterstützen die ihm bei seinen Ermittlungen hilfreich sein könnten.
Doch was Charlie noch nicht ahnt, ist wie mächtig der Vatikan wirklich ist. Oder besser gesagt einige seiner Repräsentanten. Und so kommt Charlie schnell hinter ein paar Geheimnisse und auch näher an Lucy heran…
FAZIT:
„Die Offenbarung“ ist ein herrlicher Mysterythriller bei dem ein verbitterter und auch irgendwie innerlich gebrochener und enttäuschte Detective gegen eine Institution ermittelt der er früher blindlinks gefolgt ist. Paul Jenkins schafft es mit seiner Darstellung von Charlie einen Charakter zu präsentieren den man einerseits mag und andererseits auch wieder verabscheut. Nicht immer sind seine Handlungen nachvollziehbar, auch oder gerade weil sie emotional erfolgen. Genauso gelungen wie Jenkins Grundstory ist die visuelle Umsetzung, oder besser gesagt Präsentation, von Humberto Ramos. Anfangs wirken Ramos Zeichnungen, bzw. sein Stil noch ein wenig ungewohnt, aber schon sehr schnell stellt sich eine passende und wirkungsvolle Symbiose ein, die durch gekonnt platzierte Slapstickeinlagen auflockert.
Auch wenn das Ende für mich persönlich ein wenig enttäuschend war, so ist jedoch der Weg dorthin Spannung und Adrenalin pur. Schon alleine deshalb ist dieses kleine Highlight etwas ganz besonderes und eine fast uneingeschränkte Leseempfehlung für alle die mal etwas anderes als die typische Superheldenkost ausprobieren möchten.

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