Bongo Comics des Monats … Mai/Juni 2016 [Panini, Mai/Juni 2016]

… Mai/Juni

Ja, okay, ich bin heute wieder was später. Ist aber auch egal, solange ich es nicht wieder schleifen lasse und überhaupt noch am heutigen Tag online bringe. Heute gibt es dafür auch gleich zwei Monate. Den Mai und den Juli des Jahres 2016 und somit wäre ich auch nur noch ein jahr im Rückstand. Tja, so langsam aber sicher hole ich ja doch auf. Also, los geht’s …

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Bongo Comics des Monats … Mai/Juni 2015 [Panini, Mai/Juni 2015]

… Mai/Juni

Der Freitag naht und mit ihm ein neues Bongo Comics des Monats. Weil es im Mai nur eine Veröffentlichung gab, habe ich sie mit dem Juni zusammengelegt, was wiederum dazu führte, dass es nun drei Kurzreviews sind. Aber ich denke, dass es auch nicht so schlimm ist …

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Meine Comiclieferung für Mai/Juni 2014

Nach einem kleinen Hin und Her mit dem Paketanbieter Hermes und nicht ganz so glücklicher Zustellversuche habe ich heute meine aktuelle Lieferung von meinem Stammcomicshop aus dem nahegelegenen Hermes-Shop abgeholt …

Comiclieferung 06-07-14

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Bongo Comics des Monats … Mai/Juni 2013 [Panini, Mai/Juni 2013]

… Mai/Juni

Diesmal habe ich wegen zu wenig Materials die Monate Mai und Juni zusammengefasst. Der Grund ist ganz einfach der, dass im Mai nur Simpsons Comics Nummer 199 erschienen ist und ich dann auch noch die im Juni folgende Nummer 200 wegen des Jubiläums vorgezogen haben (siehe hier).

Simpsons Comics Nr. 199 [Panini, Mai 2013]

Die Springfielder Bibliothek rüstet auf digital um und will alle Bücher entsorgen. Aber Lisa kann das nicht einfach hinnehmen und schafft es alle Bücher zu bekommen und diese im Springfielder Altenheim unterzubringen. Für Abe ist das ein guter Moment, um seiner Familie Geschichten aus eben jenen Büchern näherzubringen. Allen voran sind diesmal ein paar Werke von Oscar Wilde an der Reihe …

Storytechnisch ist das, was Ian Boothby uns Lesern hier auftischt durchaus in Ordnung. Dennoch scheint es mir noch immer, dass dem Herrn die Ideen ausgehen. Immer öfter bedient er sich anderer Werke, um sie zu „simpsonifizieren“. Okay auch das will gekonnt sein, und dies macht Boothby auch ganz gut, aber mir persönlich wären „neue“ Stories mit viel Witz und Charme lieber. So bleibt leider außer ein paar netten Anspielungen und „Verwurstungen“ nicht viel übrig.
Gleiches gilt für das Artwork von John Costanza. Technisch in Ordnung vermisse ich wieder den eigenen Stil, einen besseren Wiedererkennungswert der einzelnen Künstler und Zeichner. Hier sollte Bongo, allen voran Bill Morrisson und Matt Groening, seinen Künstlern ein wenig mehr Freiraum einräumen. Denn wie man an den Horrorsonderheften sehen kann, sind so sehr schöne Geschichten und Zeichnungen möglich.

FAZIT:

Ganz unterhaltsam, aber auf Dauer leider auch ermüdend. Ian Boothby baut storytechnisch ab und das immer wiederkehrende 08/15-Artwork nervt auch ein bisschen. Dennoch haben die Simpsons einen großen Anreiz auf mich und ich werde treu bleiben. Zumindest, bis es so schlimm wird, dass ich mich nicht mehr unterhalten fühle. Denn wenn ich ehrlich bin, erwarte ich nicht viel mehr von einem Simpsons-Comic. Wenn es dann aber doch mehr bietet, bin ich angenehm überrascht.

Bart Simpson Nr. 73 [Panini, Juni 2013]

Als Bart bei einem Schulvortrag von Professor Frink mit zwei merkwürdigen Substanzen in Berührung kommt, entwickelt sich ein unbändiger Hass aller Springfielder auf den Jungen. Ursache sind wohl die beiden Chemikalien, welche sich über den kleinen Frechdachs ergossen haben. Aber wie kann er dem wütenden Mob entkommen …?
In Maggies Welt zeigt Homer erneut, dass er doch einer der besten Väter ist, als er für seine jüngste Tochter eigentlich nur ein neues Paket Windeln besorgen soll …
Außerdem zeigt sich, dass Abkürzungen nicht immer der kürzeste Weg sind. Dies muss Bart schmerzhaft feststellen, als er mit Lisa ein Wettrennen zum Aztec Kino macht, wo der neue Itchy & Scratchy Kinofilm startet.
Und zu guter Letzt lernt Lisa doch noch etwas von Bart. Nachdem Lisa in ihrem neuesten „Mais-terwerk“, einem Mais-Labyrinth, gefangen ist, zeigt ihr Bart, den direkten Weg nach draußen und macht ihr klar, dass manchmal der direkte Weg der Beste ist.

Inhaltlich wird viel Abwechslung geboten. Einzelabenteuer, Schicksale und einiges lehrreiches. Da gibt es kaum etwas zu meckern. Zwar ist, wie bei den Simpsons-Comics gewohnt, kein wirklicher Tiefgang vorhanden, aber unterhaltsam ist es allemal. Auch visuell gibt es ein klein wenig Abwechslung. Während die Zeichnungen von Hilary Barta (Story 3) und Carol Lay (Story 4) noch ziemlich austauschbar sind, überzeugt mich persönlich das Artwork von John Delaney (Story 1), der zwar trotzdem nah an dem gewohnten Design der Simpsons ist, aber dennoch einen Hauch eigenen Style mit einbringt. Über Geschichte Nummer Zwei, Maggies Welt, brauche ich nicht mehr viel zu sagen, da hier erneut Sergio Aragones als Zeichner fungiert. Und dieser bringt sowieso immer seinen eigenen Stil mit. Egal was er macht.

FAZIT:

Abwechslungsreiche. Sowohl inhaltlich als auch für das Auge. Nicht wirklich perfekt, aber dennoch mit einem gewissen Reiz, weiß mich diese Ausgabe weitaus mehr zu überzeugen, als die Hauptserie. So kann es gerne weitergehen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 6 [Panini, Juni 2013]

Eigentlich wollte Homer Marge nur ein wenig ärgern, indem er sie davon überzeugt unbedingt ein Tattoo haben zu wollen. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist neben der Tatsache, dass Marge bereitwillig zusagt, die immensen Schmerzen, die ihm bevorstehen. Also versucht er nun alles Mögliche, um an dem bevorstehenden Torturen für dieses Tattoo herumzukommen.
Kent Brockman wird von Snake ausgeraubt und alles seines Stolzes zusätzlich beraubt. Doch Lisa schafft es, den Anchorman der Channel Six News wieder aufzubauen. Doch das Ergebnis will ihr dann nicht mehr so sehr gefallen.
Radioactive Man hat Fans. Das ist nichts wirklich Neues. Doch, dass diese jetzt auch die Superhelden spielen, und damit sogar erfolgreicher und beliebter sind als das Original schon. Das kann Radioactive Man nicht auf sich sitzen lassen und versucht seine Nachahmer von den Gefahren zu überzeugen, die ihnen drohen …
Bei einem Rundgang durch die Duff Bier-Fabrik kommt es zu einem Unglück, bei dem Homer und Barney innerhalb der Fabrik eingeschlossen wären. Dass dies für die beiden kein wirkliches Unglück ist, kann man sich vorstellen. Doch dann tauchen zwei Ganoven von Fat Tony auf, die das Rezept für das neue Duff New stehlen wollen. Homer und Barney müssen dies jetzt verhindern.

Sommer Sause? Wieso eigentlich Sommer Sause? Inhaltlich haben die Geschichten mit dem Sommer so gut wie gar nichts zu tun. Den gesamten Inhalt hätte man genauso gut in den normalen Monatsserien unterbringen können. Von einem „Sonderheft“ welches dieses Sommerheft ja auch irgendwie sein möchte, erwarte ich eigentlich ein wenig mehr, als nur Durchschnittskost. Und dies betrifft nicht nur die Storys. Auch zeichnerisch kann das Heft nicht aus der breiten Masse der gelben Veröffentlichungen herausstechen. Der gesamte Inhalt ist zu austauschbar und kommt über eine kurzweilige Unterhaltung nicht hinaus. Mit soviel Belanglosigkeit ganze 60 Seiten zu füllen, ist da fast schon eine Kunst.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist irgendwie eine große Enttäuschung. Nichts, aber auch wirklich gar nichts kann längerfristig überzeugen. Ich glaube nicht einmal, dass ich die Ausgabe ein zweites Mal lesen würde. Dazu waren die Geschichten zu vorhersehbar und mittelmäßig. Wenn wenigstens das Artwork gestimmt hätte, aber Carol Lay, James Lloyd, Tone Rodriguez und John Costanza schwimmen in einem Becken der 08/15-Durchschnittlichkeit. Schade drum. Für die nächste Sonderausgabe (Winter Wirbel) würde ich mir etwas mehr Themenbezug und Eigenständigkeit wünschen.

Ralph Wiggum Nr. 1 [Panini, Juni 2013]

Was alles passieren kann, wenn man nur einmal kurz nach draußen geht, um die Post hereinzuholen, zeigt Ralph auf anschauliche Weise. Sogar so extrem, dass die Feuerwehr an die Tür der Wiggums klopfen muss …
In Ralphs Raum zeigt sich, dass die Fantasie eines Kindes grenzenlos sein kann, aber bei anderen des öfteren zu Unglauben führt.
Aber auch die Zukunft stellt für Ralph Gefahr dar. Sofort scheint er sich zurechtzufinden und bringt immer wieder ein bisschen Spaß und Freude in das Leben seiner Mitmenschen.
Und auch beim Kostüm „schneidern“ ist der kleine Ralph ein echter Künstler. Und dies sehr zum Unmut seiner Klassenkameraden. Allen voran Lisa Simpson.
Dass Ralph aber auch ein Vorbild sein kann, zeigt sich in der letzten Geschichte. Egal was man dem kleinen, naiven Jungen auch anzutun versucht. Am Ende scheint er immer irgendwie als Sieger dazustehen …

Ralph zu einer Hauptfigur in einem eigenen Comic zu machen, ist schon ziemlich mutig von Bongo. Auch wenn dies „nur“ der Auftakt zu einer neuen One Shot-Reihe darstellt und Ralph durchaus eine interessante, allen voran aber liebevolle, Figur im Simpsons-Universum ist, verblüfft es dennoch ein wenig. Aber ich muss zugeben, dass mir die Zusammenstellung der Geschichten gefällt. Leichtfüßig und mit dem Charme des kleinen Jungen, der scheinbar niemals etwas dazulernt. Im Gegenteil. Irgendwie bleibt seine Entwicklung stehen oder geht sogar rückwärts. Aber irgendwie macht ihn auch genau das sympathisch.
Wie auch bei Bart Simpson gibt es in diesem One Shot kurze Geschichten, die von der Aufmachung an Maggies Welt erinnern. Dies liegt vor allem an dem ähnlichen Namen „Ralphs Raum“ und dem Künstler Sergio Aragones, der diese umsetzt. Und wo wir auch gleich beim Artwork sind, gibt es erneut zwei Geschichten, die visuell gesehen nur Durchschnitt sind. Hierfür sind James Lloyd und erneut Carol Lay verantwortlich. Die Story, welche mich zeichnerisch, neben Aragones, am meisten überzeugt, stammt vom Künstler Mike Kazaleh. Sein Artwork ist ein wenig skizzenhaft und kindlich und passt daher perfekt zu Ralphie.

FAZIT:

Ein gelungener Start zu einer hoffentlich noch länger laufenden Serie. Die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. Springfielder, die sonst eher Nebendarsteller sind und im Schatten der gelben Familie stehen, ein wenig in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wenn dann auch noch die Zeichner ein klein wenig Freiraum bekommen, steht einem potenziellen Hit nichts mehr entgegen. Es sei denn, die Leser wissen diese Freiheiten nicht zu schätzen. Ich für meinen Teil kann dieses Heft nur empfehlen.

Bongo Comics des Monats… Juni 2012 [Panini, Juni 2012]

… Juni

Nach eine ganz schön langen Pause, gibt es diese Woche die volle Dosis Bongo Comics. Denn um ein klein wenig aufzuholen, wird diese Woche, eine „Bongo Comics des Monats“-Woche …

Simpsons Comics #188

Drei kurze Geschichten rund um das Thema Ballett erwarten den Leser.
In Geschichte Eins wird Ape Simpson auf einer Polizeiwache aufgegriffen und erzählt eine wirre Geschichte, welche vom Polizeizeichner Sergio zu Papier gebracht wird.
Bei der zweiten Geschichte müssen Homer und Clancy ein Ballett aufführen, um den entlaufenen Sideshow Bob wieder einzufangen. Als einziger Kunstliebhaber der Stadt wird er sicher auf diesen Plan hereinfallen.
Für die abschließende dritte Geschichte müssen Homer und Clancy erneut in die Ballettkleidung schlüpfen. Diesmal jedoch nur, weil das von der Schule organisierte Ballett mit Sideshow Bob als Regisseur zu scheitern droht, als die Hauptdarsteller Lisa Simpsons und Ralph Wiggum krank werden …

FAZIT:

Ein Cover, drei Geschichten. So lautete die Aufgabe. Denn als Erstes entstand diesmal das Cover, von niemand Geringerem als Sergio Aragones. Dieser sollte sich ein Motiv einfallen lassen und erhielt dafür null Vorgaben. Und mit diesem Cover ging man zu drei Autoren, die sich wiederum eine Story dazu ausdenken sollten. Das Ergebnis ist sehr gelungen, muss ich zugeben. Dreimal wurde das Cover interpretiert und alle drei Versionen können überzeugen.

Bart Simpson Nr. 63

Diese skurrile Sammlung an Geschichten beginnt mit einer Art Fortsetzung zu „Drei Freunde und ein Comicheft“ aus der zweiten Staffel der TV-Serie. Nur diesmal ist es kein Heft, sondern ein Modellauto von Radioactive Man und diesmal endet es wirklich klebrig.
Danach erteilt Rektor Skinner Bart eine Lektion in Graffiti, als er dessen „Kunstwerke“ einfach mit neuen Texten „erweitert“. Natürlich kann Bart da nicht tatenlos zusehen und ein Kleinkrieg zwischen den beiden beginnt …
Danach begeben sich die Simpsons in „Maggies Welt“ an den Strand um ein schönes Familienfoto zu schießen. nur Maggie möchte nicht, und sie hat auch einen Grund.
Als Letztes müssen alle Schüler der Grundschule von Springfield ein Referat verfassen. Auch Bart. Dumm nur, dass keiner Bart leiden kann, und so landet er schlussendlich bei Hans Maulwurf …

FAZIT:

Eine kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Highlights. Kein Totalausfall aber nur unterer Durchschnitt. Da gab es schon weitaus bessere Ausgaben. Selbst „Maggies Welt“, bisher immer ein Lichtblick, kann nicht vollends überzeugen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 5

Der Sommer ist da und mit ihm die Sommer-Sause. In Geschichte Eins wird erneut die Springfielder Bärenpatroullie auf den Plan gerufen, als bei der Fernsehsendung Stars tanzen mit Bären die tierischen Darsteller ausrasten …
Danach geht es den Dicken ans Fett. Genaugenommen darf Homer wegen seines Übergewichts nämlich nicht mit seiner Familie in den gemeinsamen Urlaub fliegen. Also beschließt er, kurzerhand eine Fluglinie für Fettleibige ins Leben zu rufen …
Zu guter Letzt droht den Simpsons Kids und deren Freunden das absolute Chaos. Durch einen Meteor soll es zum Verlust des gesamten Stromes kommen, was wiederum bedeutet, kein Fernsehen. Und ohne Fernsehen, kein Itchy & Scratchy. Also lernen sie eifrig alle Episoden auswendig …

FAZIT:

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von dieser Ausgabe halten soll. Das Ganze wirkt holprig und nicht wirklich durchdacht. Unausgegoren. Einfach nur schnell produziert. Das ist wirklich schade. Denn gerade die Story um Fahrenheit 451, hätte noch wesentlich mehr Potenzial geboten. So bleibt ein weit unterdurchschnittliches Heft, was keiner wirklich braucht.