Dominiks Reisetagebuch (1): Reiseimpressionen aus Israel und Jordanien, Oktober 2013.

Dominik_AVAHallo zusammen, vielleicht erscheint es dem ein oder anderen für diesen Blog etwas ungewöhnlich, dennoch möchte ich meine Reiseerfahrungen auf diesem Blog mit euch teilen.

Vom 21.10.2013 bis zum 30.10.2013 habe ich an einer Gruppenreise durch Israel und Jordanien teilgenommen.

Meine Reiseroute

Meine Reiseroute

Im Folgenden möchte ich in Form eines Gedichtes, diese Reiseerfahrungen dem geneigten Leser näher bringen:

2013, 21.-30.10. Jordanien & Israel

Im Oktober des Jahres zwanzig und dreizehn,
da wollten wir von Jordanien was seh´n,
auch Israel hat uns interessiert,
das hat uns in beide Länder geführt.
Zunächst wir flogen zum Airport Amman
kamen dort am Abend an;
im Hotel gab`s noch ein Essen –
Bier oder Wein? – das durft´ man vergessen!
Nach Madaba ging`s Dienstag Morgen,
das Wetter machte keine Sorgen,
die Landkarte dort in Mosaik
blickt auf tausendvierhundert Jahre zurück,
sie zeigt Palästina und was nebendran;
zum Mount Nebo fuhren wir dann:
wie einst Moses wir spähten ins Heilige Land,
erfuhren, was hier früher rumstand.

In Jerash

In Jerash

In Jerash man zeigt´ uns binnen drei Stunden,
was aus der Antike hier wurde gefunden:
Tore für Hadrian, zum Süden, nach Nord,
ein Hippodrom für`n Pferdesport,
Theater, Tempel, Säulen in Massen,
und man muss es den Römern lassen:
ihr Stilgefühl war exzellent,
ja, wir staunten ohne End`!
Zurück nach Amman fuhr`n wir zum Essen,
Koffer früh packen, hieß es indessen,
denn schon halb acht ging`s Mittwoch los;
von Amman selbst sah`n wir dann bloß:
das antike Theater, die Zitadelle,
fuhr´n danach ganz blitzeschnelle
ins Jordantal zum Grenzübergang,
rangierten den Bus knapp vier Stunden lang,
bis Israel uns ließ ins Land,
wo auch schon ewig ein Bus für uns stand,
mit dem ging weiter uns´re Fahrt,
gen Nazareth wir wurden gekarrt.

In Petra (Jordanien)

In Petra (Jordanien)

„Dani“ nannt´ sich der neue Führer,
„Frankenstein“ – so hieß er früher –
obwohl ja alle Lachreiz bekamen,
erlaubt´ er kein Lachen bei diesem Namen;
um seine Glatze zu verstecken,
tat er seinen Kopf bedecken
mit ´nem Südwester im Schlapphut-Stil;
angeredet hat er uns viel –
auch wenn seinen Hut verblüfft wir angafften –
mit „Leute!“ oder „Herrschaften!“,
Unterwegs er lehrt uns hebräisch zu singen,
„Shalom alechem“ tat es erklingen.
Gerade noch vor Sonn`untergang
zu besicht´gen es gelang
die Verkündigungskirche in Nazareth,
die dort seit den sechziger Jahren steht.
Der Kibbuz „Ashdod Yaacov Yichud“,
der erwies sich als richtig gut:
das Abendbuffet war nichts für Feinschmecker,
doch deftig war´s und wirklich lecker,
die Zimmer auch sehr angenehm –
rundum war alles sehr bequem.
Donnerstags wurd´ uns der Kibbuz erklärt,
der Führer dort sein Geld war wert:
mit viel Elan und feinem Witz
und auch manchem Geistesblitz
erläutert´ er des Entstehens Geschichte,
gab über einst und jetzt Berichte.

Baden im Toten Meer

Baden im Toten Meer

Zum See Genezareth bracht´ uns der Bus,
wir wandelten auf ihm nicht zu Fuß, *)
mit ´m Kahn wir drehten eine Runde,
für „nur“ zehn Euro für eine Stunde;
den Fisch, den die Besatzung fing ein,
warf eine Tierfreundin wieder hinein:
der Fisch wird ihr das ewig danken,
doch manche fluchten in Gedanken:
sie hätten gern den Fisch geknipst,
dies Vergnügen wurd´ ihnen stibitzt!
Zu ´nem Berg ging´s weiter, und zwar zu diesem,
wo Jesus hat manch einen selig gepriesen;
die Kirche dort liegt in ´nem Hain,
wo vieles blüht im Sonnenschein;
Tabgha findet sich gleich nebendran,
von diesem Orte nimmt man an,
dass Jesus dort Fische und Brote vermehrt,
denn ein altes Mosaik wird dort verehrt,
auf dem dies Wunder wird symbolisiert.
Die Tour darauf nach Kapernaum führt;
pittoreske Reste ´ner Synagoge da steh´n,
Ruinen von Petrus` Haus sind zu seh´n.
Da die Zeit noch reichte ganz bequem
auf der „Reise nach Jerusalem“,
gab´s unterwegs noch einen Halt,
dort, wo einst Trompeten erschallt,
zerstörten durch Schallwellen Jerichos Mauern;
der Bus-Stop sollt` doch nicht zu lange dauern –
am Berg der Versuchung wir fotografierten
die Gondeln, die zum Kloster rauf führten;
Dominik, unser Benjamin, ritt kurz Kamel,
dann kam zur Weiterfahrt der Befehl.
Spät Dani durch Jerusalems Altstadt führte,
was uns dabei am stärksten berührte,
war die Klagemauer mit Betern in Massen,
deren Aufzug, Gehabe – für uns kaum zu fassen.

The Town of Jesus

The Town of Jesus

In diesem seltsamen Gedränge
gab´s Ultra-Orthodoxe die Menge,
mit sonderbar Hüten und schwarzen Talaren
marschierten stets eiligst sie durch die Scharen.
Die „Menora“ wir freitags bewunderten,
die gab´s schon vor vielen Jahrhunderten,
die Römer ha´m sie einstmals verschleppt
und sie vermutlich in Stücke zerdepp´t –
vor der Knesseth steht nun die von heuer,
die war gewiss besonders teuer,
doch hier soll der Politik Erleuchtung sie schenken,
da darf man an die Kosten nicht denken!
Das Stadtmodell bestaunten wir dann,
den „Schrein des Buches“ gleich nebenan,
fuhr´n zum Museum des Holocaust,
wo es wohl jedem Menschen graust.
Zu Mittag war Bethlehem das  Ziel,
natürlich gab´s Touristen zu viel,
die alle die Grotte wollten betrachte´,
wo Maria Klein-Jesus zur Welt einst brachte;
wie bei der Grenze am Jordanfluss
fand hier das Warten auch keinen Schluss,
so ´n Ziel doch gibt´s kein zweites Mal,
darum Geduld sich hier empfahl.

Ein Esel auf dem Berg in Petra

Ein Esel auf dem Berg in Petra

Der Samstag brachte großes Gedränge,
bereits am Ölberg drangvolle Enge,
doch nicht nur von Bussen und von Touristen,
auch von Toten in steinernen Kisten,
alles gibt´s da oben reichlich,
der Ausblick, der ist unvergleichlich!
Auf ´ner Straße, die sehr steil und schmal,
marschierten wir nach unten ins Tal
bis zum berühmten Gethsemane-Garten,
trotz des Gedränges war hier nicht zu warten.
Durch´s Ledertor kamen wir in die Stadt,
dorthin, wo einst der Kreuzweg fand statt;
auch hier es herrschte ein Riesengedränge,
Andenkenkitsch gab es in Menge;
am ärgsten die Dornenkronen sind,
die in vielen Shops man find´,
in Größen von „S“ bis „XL“ angeboten,
kaufen die hier echte Idioten!
Des Getümmels Maximum,
in dem kann niemand fallen um,
wird in der Grabeskirche erreicht –
jedes Gedenken fällt da nicht leicht.
Am Heil´gen Grab warteten Hunderte,
deren Geduld man bewunderte;
man muss diese Kirche wirklich seh´n,
großartig ist sie, in Vielfalt schön!
Zur Klagemauer ging´s noch´n mal,
dabei war sehr günstig in jedem Fall,
dass Fotos zu knipsen war heuer verboten,
denn anderenfalls hätten wir Idioten
alles nochmals fotografiert.
Schließlich noch der Weg uns führt
zu dem weltberühmten Saal,
wo Jesus gefeiert das „Letzt´ Abendmahl“.
Sonntags fuhr´n wir ans Tote Meer
und zwar zuerst zum Kosmetiker –
aus dem, was sie schöpfen aus Salzwasserlachen,
sie wahre Wundermittel machen,
angeblich verjüngen die jedermann!
Als Nächstes war dann Qumran dran
und zwar nur für´n Fotohalt.
Zur Festung Massada kamen wir bald,
mit der Seilbahn gondelten wir nach oben,
und man muss Herodes loben:
die Aussicht ist ja wirklich prächtig,
der Festung Reste sind noch mächtig!
Der versalz´ne See und sein Gestade
luden dann ein zum seltsamen Bade, (Reim v. Schiller)
Schwimmen kann man das nicht nennen,
man lernt das Treiben in Salzbrühe kennen,
danach fühlt man sich ölig an,
doch wegduschen man sehr leicht es kann.

Petra - Die Schatzkammer

Petra – Die Schatzkammer

Bei Akaba war die Grenze erreicht,
diesmal lief es schnell und leicht;
Mohamed schon auf uns wartete,
bald der neue Bus mit uns startete.
In Wadi Musa stand unser Hotel,
das erreichten wir nicht so schnell,
hurtig dagegen ging´s indessen
im Hotel mit ´m Abendessen.
Montags war Petra-Wandertag,
wandern konnte, wer es mag,
manche ha´m ´ne Kutsche genommen,
zum Pharao-Schatzhaus sind alle gekommen.
Der Weg durch die Schlucht ist ohnegleichen,
und wenn am Ende die Felswände weichen:
das Schatzhaus zeigt sich in ganzer Pracht,
und wenn dann vom Himmel die Sonne lacht,
ist der Höhepunkt der Reise erreicht,
das Weitere erscheint dann leicht seicht,
doch auch´s Wadi Rum ist interessant,
und dafür ist es ja bekannt,
an zerfetzten Bergen ist es reich,
doch mit Petra kein Vergleich!
Die Jeeps, die dort uns rumkutschierten,
gehörten zu den ausrangierten,
dennoch rasten sie noch wie bescheuert,
und man wurd´ fast rausgeschleudert.
Als Mittagessen gab es „Zarb“,
für das zuvor ein Hammel starb,
das Mahl wird unter der Erde gegart,
nach Amman ging weiter uns´re Fahrt,
Dort blieben wir noch über Nacht,
frühmorgens sind wir aufgewacht,
haben zügig unsern Flieger erreicht,
und der Abschied fiel uns nicht leicht.

Die Wadi Rum Wüste

Die Wadi Rum Wüste

*) Anhang: „Wie man über das Wasser wandelt“
Zwei evangelische Geistliche angeln an einem Wasserlauf, der eine am linken, der andere am rechten Ufer: Ein vorbeispazierender katholischer Pfarrer beobachtet, wie nach Angelbissen zunächst der eine, dann der andere evangelische Pfarrer über das Wasser wandeln, um jeweils dem anderen zu helfen. Nach einem erneuten Biss am anderen Ufer bietet er sich an, seinerseits zu helfen. Nach zwei Schritten in den Wasserlauf versinkt er; darauf bemerkt der eine der Evangelischen: „Den rechten Glauben hatte er wohl, aber wo die Steine im Wasser liegen, das hat er leider nicht gewusst!“

Jerusalem

Jerusalem

Dank an Führer und Fahrer
Dass die Reise perfekt verlief,
dass so gut wie nichts ging schief,
das haben Führer und Fahrer erreicht,
deshalb fällt uns auch leicht,
zu sagen: „Unser Dank ist herzlich,
und der Abschied wird uns schmerzlich!“
Mohamed besond´rer Dank gebührt,
er hat vorzüglich uns geführt,
und mit ihm als Leader
reiste jeder gerne wieder,
und mit ihm als Guide
reiste jeder gerne weit.
Was ´ne Kollekte erbracht hat im Bus,
das übergeben wir jetzt zum Schluss.

Die Aussicht vom Berg Masada

Die Aussicht vom Berg Masada

Verfasser: Ein Mitreisender,
auf der Fahrt von Wadi Rum nach Amman am 29.10.2013

Aufzeichnungen aus Jerusalem (Guy Delisle) [Reprodukt, März 2012]

Ich möchte euch erneut im  Rahmen meiner Beschäftigungen mit dem Land Israel ein grandioses Comic-Werk vorstellen. „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ ist eindeutig dem Comic-Genre zuzuordnen, möchte aber weitaus mehr sein, als bloß hübsch erzählt und gezeichnet. Dieser (journalistische) Comic-Bericht gibt dem Leser die Möglichkeit, eine viel präzisere  Sicht auf die Umstände in und um Israel zu bekommen. Mit „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ beweist Guy Delisle erneut nach seinen bisherigen großartigen Reportagen („Shenzhen“, „Pjöngjang“ und „Aufzeichnungen aus Birma“), dass im Medium des Comics die drängende Gegenwart  sowie vor allem auch politische Themen, bearbeitet werden können und auch sollten.

Aufzeichnungen aus Jerusalem

Im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen reist die frankokanadische Ärztin Nadège mit ihrem Mann und zwei Kindern für ein Jahr nach Jerusalem, wo sie im Gasastreifen in einer Station für Nachsorge, Betreuung, Kinderheilkunde und psychologische Beratung arbeiten wird. Ihr Mann Guy betreut tagsüber die Kinder und kümmert sich um den Haushalt. Jegliche freie Zeit nutzt er aus, um Land und Leute kennen zu lernen.  Guy Delisle beobachtet in gewohnt lakonisch-humorvoller Manier den Alltag in Jerusalem. Ein sehr persönliches Bild eines Landes entsteht, welches wie kein zweites von jahrzehntelangen blutigen Konflikten geprägt ist.

Bist du ein Jude?

Bist du ein Jude?

Selten wurden in einem Comic die politischen Verhältnisse in Israel so genau beschrieben. Dazu gehören nicht nur die Karten und Grafiken des Landes, auch illustrierte lexikalische Einträge, Worterklärungen, Schilderungen von Begegnungen und Begebenheiten bzw. allgemein die bekannten Sachverhalte zu erwähnen. So zum Beispiel, dass Israel die einzige Demokratie in der Region sei, allerdings die demokratischen Grundrechte nur seinen Staatsbürgern vorbehalten werde…

Der Leser erfährt auf eine ganz einfache Art und Weise eine ganze Menge über das Land Israel, die Israelis und die Palästinenser. Sehr schön sind die vielen Einzelheiten, die jeweils in kleinen Episoden eingefangenen Beobachtungen von Guy Delisle. So zum Beispiel die voll verhüllten muslimischen Frauen, die in den Supermärkten der jüdischen Siedler einkaufen gehen, oder die Siedler wiederum lassen ihre Autos in den billigen Werkstätten von Wadi AI – Joz reparieren, einem arabischen Viertel in Ost – Jerusalem. Sehr interessant ist allerdings, dass gerade dort als besondere Dienstleistung der Einbau von Kunststoff Fenstern zum Schutz gegen palästinensische Stein Werfer angeboten wird.

Checkpoints an der Klagemauer

Checkpoints an der Klagemauer

All diese feinen Beobachten lassen sich in keinem Nachrichtenbericht wiederfinden. Es sind persönliche Aufzeichnungen und Beobachtungen des Zeichners. Die vielen Absurditäten des Lebens zwischen Israel und dem Westjordanland sind der rote Faden dieses  334 dicken Comic Tagebuches.  Ironisch, lustig und zwischendurch auch erschreckend erfährt der Leser ohne Pathos aber mit poetischem Humor, wie Guy Delisle ein Jahr lang in Israel verbracht hat. Es geht nicht um eine Analyse von Israel oder gar eine Anklage den Palästinensern oder Israelis gegenüber, ganz im Gegenteil, die Beobachtungen des Zeichners, seine gemachten Erfahrungen stehen im Vordergrund.

Zeichnerisch lässt Guy all diese absurden Momente in ruhigen, reduzierten Schwarzweißzeichnungen aufscheinen. Hin und wieder gehen diese in Blau Töne über wenn es Nacht wird, andere Farben kommen zwar vor, aber selten.  Der Lesefluss dieses Bandes zieht sich meinem Empfinden nach nicht in die Länge, auch wenn dieser Band weitaus über 300 Seiten enthält. Durch die einzelnen Episoden und der einfachen Darstellungsweise lässt es sich sehr angenehm lesen.  Die einzelnen  Panels enthalten an sich niemals zu viel Text. Einige Episoden kommen sogar  fast gänzlich ohne Text aus.

Dieses Buch hat mir persönlich einen sehr guten Einblick in die Verhaltensweisen der Israelis und Palästinenser geben können. Es liest sich durchgehend  interessant, beinhaltet doch fast jede Episode einen interessanten (fragwürdigen) oder auch lustigen  Aspekt. Die politischen Wirren werden dem Leser umso erschreckender begreiflich dargestellt, wenn Bomben fallen, geschossen wird oder Menschen sterben.  Und alles dies geschieht in teilweise unmittelbarer Nähe des Zeichners. Dadurch entsteht beim Leser eine Art beklemmendes Gefühl. Ein erstaunlich differenziertes Bild bekommt der Leser nach dieser Lektüre des Landes Israels, in dem man sich wohl als Ausländer ohne Ansprechpartner oder Reiseführer wohl kaum zurechtfinden würde.

Ein Schwimmbad auch für Frauen..

Ein Schwimmbad auch für Frauen..

Dominik_AVAFAZIT:

Mit den Augen von Guy Delisle sieht man das Nahost – Problem nicht neu, aber um einiges schärfer und differenzierter.
Comic Reportagen sind derzeit ja im Kommen. Wer noch nie eine Comic-Reportage gelesen hat und sich darauf einlassen möchte, macht mit diesem Comic Buch überhaupt nichts falsch. Und all die  Leute unter uns, die bereits Erfahrungen mit Comic Reportagen oder auch Berichten gemacht haben, euch kann ich nur sagen, liest dieses Buch. Es ist wahrlich eines der besten Comic-Reportagen über Israel, absolut lohnenswert!

Diesen Comic könnt ihr bei Amazon oder in jedem gut sortierten Comic Laden ordern.

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