Avengers 3: Infinity War [Marvel Studios/Walt Disney Pictures, April 2018]

Den Film habe ich mir in 3D im Kino angeschaut und ich muss ehrlich gestehen, ich bin schlichtweg begeistert und fasziniert gewesen von diesem Film. Nicht nur, weil hier sehr viele Superhelden gemeinsam gegen Thanos antreten, sondern auch wegen der coolen Aufmachung des Films an sich. Ich mag es einfach, zeitgenössische coole Sprüche der Helden zu hören, welche die Lachmuskeln strapazieren und nebenbei die Actionszenen zu bestaunen, denn diese haben es ebenfalls in sich. Hier wird nicht nach Schema F gekämpft, denn gerade diese Situationskomik im gesamten Film überzeugt ungemein. Das hat mir bereits schon sehr gut in Thor 3: Tag der Entscheidung gefallen. Wer Thor 3 gesehen hat, der kann sich ungefähr ein Bild davon machen, auf was man sich da einlässt. Ganz nebenbei lässt der Avengers Streifen die Kinokassen klingen ohne Ende, hier hat man es definitiv mit einem Schwergewicht der Superhelden zu tun. Vor 10 Jahren begann der Marvel Siegeszug mit Iron Man (später aufgekauft von Disney) und bis heute hat das Marvel Cinematic Universe (MCU) 18 Filme am Start. Das Beste ist, der Hype um die Superhelden nimmt kein Ende, es scheint gerade erst der Anfang für die nächsten 10 Jahre zu sein.

Thanos ist der Bösewicht

Thanos ist der Bösewicht (Foto: Marvel/Disney. All rights reserved.)

Titel: Avengers: Infinity War
Herstellungsland: USA 2018
Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Drehbuch: Christopher Markus, Stephen Feely
Darsteller: Robert Downey Jr. (Iron Man), Chris Hemsworth (Thor), Mark Ruffalo (Bruce Banner), Chris Evans Captain America), Benedict Cumberbatch (Doctor Strange), Scarlett Johansson (Black Widow), Elizabeth Olsen (Scarlet Witch), Tom Holland (Peter Parker), Josh Brolin (Thanos), Chris Pratt (Star Lord), Zoe Saldana (Gamora), Chadwick Boseman (Black Panther), Paul Bettany (Vision), Dave Bautista (Drax), Danai Gurira (Okoye), Letitia Wright (Shuri), Sebastian Stan (Bucky Barnes), Don Cheadle (War Machine), Anthony Mackie (Sam Wilson), Pom Klementieff (Mantis), Carrie Coon (Proxima Midnight), Karen Gillan (Nebula), Tom Hiddleston (Loki), Vin Diesel (Stimme von Groot), Bradley Cooper (Stimme von Rocket Raccoon)
Produktion: Marvel Studios, Walt Disney Pictures
Verleih: Disney
Länge: 149 Minuten
FSK: ab 12

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Find me guilty – Der Mafiaprozess

  • Titel: Find Me Guilty – Der Mafiaprozess
  • Originaltitel: FIND ME GUILTY
  • Inhalt: Mafiosi Jack DiNorsio soll vor Gericht gegen seine „Familie“ aussagen. Dafür wird ihm ein Deal angeboten um seiner derzeitige Haftstrafe von 30 Jahren, welche er für ein Drogenvergehen und ander Kleinigkeiten erhalten hat, zu verkürzen. Doch Jack geht nicht auf den Deal ein. Und nicht nur das. Vor Gericht verteidigt er sich sogar selber und erregt damit weit mehr Aufsehen als es sowohl der Anklage, als auch der Verteidigung lieb ist…
  • Genre: Drama, Komödie
  • Jahr: 2006
  • Darsteller: Vin Diesel, Alex Rocco, Frank Adonis, Frank Pietrangolare, Frankie Perrone, James Biberi, Jerry Grayson, Nicholas A. Puccio, Paul Borghese
  • Regie: Sidney Lumet
  • Copyright: Syndicate
  • Länge: 119 Minuten

FAZIT:
Vin Diesel in einer Paraderolle. So wie hier hat man diesen Mann wohl noch nie gesehen. Zumindest ich nicht. Entweder war Vin der coole Actionheld (Riddick, Fast & Furious) oder der auf Arnies Spuren wandelnde Komödiant (Babynator), aber als Italo-Amerikansicher Mafiosi so glaubwürdig herüberzukommen ist schon überraschend. Der Film ist über die gesamte Länge sehr unterhaltsam und spannend und auch sehr komisch. Diesels Figur DiNorcio nimmt sich selber nicht wirklich ernst und erreicht damit genau das Gegenteil bei der Jury.
Insgesamt sehr gelungener Film der auf einer wahren Begebenheit basiert.

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