Howl von Mighty Oaks [Vertigo Berlin, Februar 2014]

Dominik_AVAAlso ich weiß auch nicht so recht, wie ich auf diese Band aufmerksam geworden bin. Ich habe bei Amazon gestöbert, habe zufällig das Cover dieses Albums gesehen, angeklickt, das erste Lied angehört, es gefiel mir auf Anhieb sehr gut, den Preis gesehen („damals“ noch 4.99 Euro, wenn ich mich recht erinnere, als MP3 Download) und dann ohne Umwege gekauft!

Was soll ich sagen, es läuft aktuell bei mir in der Dauerschleife, zuvor noch nie etwas über diese Band gehört, die Single „Brother“ könnte aber demnächst sicherlich vermehrt im Radio gespielt werden. Quasi ein Blindkauf mit Erfolg, wenn man so will!

Die drei Bandkollegen (Ian Hooper – Washington USA, Claudio Donzelli – Italien und Craig Saunders – England), stammen alle jeweils aus unterschiedlichen Ländern. Das musikalische Schicksalsgefüge führt sie in Berlin zusammen, um dort gemeinsam ihren musikalischen Ideen freien Lauf zu lassen. Mighty Oaks bedeutet übrigens übersetzt in etwa: Mächtige Eichen.

Mighty Oaks - Howl
Mighty Oaks – Howl

Diskografie:

2010: Driftwood Seat (EP)
2013: Just One Day (EP)
2014: Howl (Album)

Die folgenden Begrifflichkeiten beschreiben ihre Musik vielleicht am besten:

Mighty Oaks kombinieren Folk, Pop und Indie Musik zu einem sehr angenehmen Gesamtbild.

Die aktuelle Single „Brother“ kann durchaus stellvertretend für das gesamte Album gesehen werden.

Eine leicht verträumte, stets positive Grundstimmung, gepaart mit mehrstimmigen Gesang, Lebensfreude, Gitarren und Mandolinensätze wissen sich ohne Umwege direkt in den Gehörgang einzuschleichen. Nicht nur dass, sie kletten sich dort fest und verlangen nach mehr von Mighty Oaks …
Vorrausetzung ist natürlich wie immer bei Musik (Geschmäcker sind ja bekanntlicherweise unterschiedlich), dass man sich mit etwas ruhigerer, der Natur näher kommenden, nicht dancefloorartigen Musik, sprich eben Folk, Indie und Pop in Kombination, anfreunden kann.
Bei Amazon gibt es derweil beinahe 40 volle fünf Sterne für dieses Album im Schnitt. Allein dieser Umstand spricht sicherlich für sich, bei einem Debütalbum einer an sich noch nicht „großartig“ bekannten Band.
Wem Mumford & Sons, The Lumineers oder auch Family of the Year gefallen, der liegt mit dem Album Howl goldrichtig.

Ich möchte im Folgenden kurz und prägnant auf jedes einzelne Lied eingehen.

Hier die Songliste:

  1. Brother – 3.14 Minuten
  2. Seven Days – 3.05 Minuten
  3. Back to you – 3.11 Minuten
  4. When I dream, I see – 3.17 Minuten
  5. Just one day – 3.20 Minuten
  6. Shells – 3.59 Minuten
  7. You saved my soul – 3.37 Minuten
  8. The golden road – 3.18 Minuten
  9. Captain’s Hill – 3.04 Minuten
  10. Courtyard in Berlin – 2.59 Minuten
  11. Horse – 4.00 Minuten
  12. Howl – 3.12 Minuten

Gesamtspielzeit: 38.56 Minuten

  1. Brother: Dieses Lied gefällt mir sehr gut aufgrund der lockeren leicht beschwinglichen Atmosphäre. Würde ich ein Roadtrip starten, das Lied wäre dabei. Definitiv eine gelungene erste Singleauskopplung.
  2. Seven Days: Schöne Stimme des Sängers, leicht beschwinglich, zum Träumen verweilen und genießen. Gefällt mir ebenfalls sehr gut.
  3. Back to you: Dieser Song beginnt recht ruhig, bringt aber etwas Treibendes mit sich.
  4. When I dram, I see: Ich weiß gar nicht so genau, wieso, aber der Song erinnert, mich irgendwie an Ed Sheeran – I see fire. Dieses Lied ist eins meiner Lieblingslieder.
  5. Just one day: Ein weiterer Song, der leicht und beschwinglich klingt. Dieses Lied verbreitet durchgehend ein positives Gefühl.
  6. Shells: Ein ruhiger „leicht“ getragener/erhabener Song.
  7. You saved my soul: Zu Beginn ruhig und zum Schluss stampfende Klänge, ähnlich wie bei Mumford & Sons.
  8. The golden road: Dieser Song ist etwas sperriger und geht vielleicht nicht direkt ins Ohr, dennoch ein schönes Stück.
  9. Captain’s Hill: Ein weiteres ruhiges Stück, welches mir gut gefällt. Ein Ohrwurm könnte durchaus entstehen.
  10. Courtyard in Berlin: Mein absolutes Lieblingslied auf dieser Scheibe! Zum chillen, verweilen, entspannen relaxen, nachdenken, einfach schön.
  11. Horse: Dies ist ein flotterer Song, der nach vorne geht.
  12. Howl: Zum Schluss noch mal ein ruhiges leicht getragenes Stück, welches mir ebenfalls gut gefällt.

Alles in allem, gibt es auf dieser Scheibe keine nennenswerten Ausfälle, ganz im Gegenteil sind zwar nicht alle Songs richtige Hits, aber beinahe jedes Lied ist überdurchschnittlich gut gelungen. Das Schöne dabei ist, diese Band wird man an ihrer Art und Weise, Stimme und Klang, sicherlich wiedererkennen. Sie landen definitiv nicht im Einheitsbrei der musikalischen Musikrichtung. Mit der Single Brother werden Mighty Oaks sicherlich noch in Zukunft für Aufmerksamkeit sorgen, nicht nur im Radio! Gebt der Band eine Chance, sie haben es definitiv verdient!

Die Band

Die drei Bandkollegen Ian Hooper – Washington USA, Claudio Donzelli – Italien und Craig Saunders – England

Copyright aller verwendeten Bilder © 2014 Mighty Oaks, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

Bei Amazon zu erwerben als:

Howl (Jewel Case)
Howl (Limited Edition)
Howl (MP3 Download)
Howl (inkl. MP3-Code) [Vinyl LP]

Weitere Infos gibt es unter anderem auf der Homepage von Mighty Oaks.

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