Review Kurzüberblick (8) (Spawn Nr. 104, Spawn Nr. 105, Spawn Nr. 106, Spawn Nr. 107)

Auch im heutigen gibt es ein paar Comics mehr, als üblich. Und zwar ganze vier Stück. Der Sinn dahinter ist es, meinen Lesestapel ein bisschen auszudünnen. Deshalb fasse ich heute auch 4 deutsche Spawn-Ausgaben zusammen …

Comic Review Kurzüberblick

Spawn Nr. 104 [Panini, April 2013]

Auf Jim wurde geschossen! Doch statt einer Tragödie gibt es ein erneutes Wunder. Denn Jim Downing steht einfach wieder auf. Keine Wunden, nichts an seinem Körper lässt Rückschlüsse auf das vergangene Attentat zu. Das könnte alles so schön sein, wenn nicht plötzlich der Clown auftauchen würde. Übel zugerichtet und mit dem Freak im Gepäck. Hinter diesem steckt Malebolgia, den Spawn eigentlich glaubte getötet zu haben. Doch in Wahrheit hat er sich nur versteckt und sinnt nun auf Rache …

Spawn Nr. 105 [Panini, Juli 2013]

Spawn und der Clown flüchten vor Malebolgia. Noch fehlt ein Stück zu seiner endgültigen Macht und der Clown hofft, indem er mit seinen Fähigkeiten durch die Schatten teleportiert, seinem ehemaligen Meister zu entkommen und sich einen Vorteil zu verschaffen. Derweil soll Spawn Malebolgia etwas aufhalten. Doch während des Kampfes gibt es eine Überraschung. Malebolgia glaubt Spawn in seiner Gewalt zu haben, da er in erschaffen hatte. Doch Jim trägt ein weiteres Geheimnis in sich …

Spawn Nr. 106 [Panini, Oktober 2013]

Noch immer hat Jim Downing keine Informationen über sein bisheriges Leben. Doch nach Attentat auf ihn lässt er sich nicht entmutigen. Erneut beruft er eine Pressekonferenz ein, um für seine Stiftung zu werben. Doch inzwischen scheint sich auch sein Verstand erinnern zu wollen. Immer wieder tauchen Fetzen auf, die aus seiner Vergangenheit zu stammen scheinen. Und Jim sammelt Informationen zu dem „Projekt“ das irgendwie mit ihm in Verbindung steht. Als wäre das aber noch nicht genug tauchen plötzlich Fanartikel zu Jim Downing auf, die er jedoch nicht lizenziert hat. Irgendjemand scheint mit seinem Namen das schnelle Geld machen zu wollen …

Spawn Nr. 107 [Panini, Januar 2014]

Jim Downing hat neue Informationen. Denn ein weiterer Patient, der offenbar ähnlich wie Jim auch Opfer einer verrückten Organisation geworden zu sein scheint, taucht bei ihm auf. Dieser hat aber nicht wie Jim heilende Fähigkeiten, sondern, kann sich in einen, für Spawn bekannten, Gegner verwandeln. So steht daher plötzlich Tremor vor ihm. Doch Jim kann dem Mann helfen und ihn von seinem Alter Ego erlösen. Nun machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Jims Vergangenheit und treffen dabei auf den „Agenten“. Dieser war offenbar an den Experimenten beteiligt. Doch wie viel weiß er wirklich?

Jon Goff und Todd McFarlane bauen Jims Rätsel um die Vergangenheit weiter aus. Und nicht nur das. Sie verweben es auch immer fester mit der Vergangenheit des vorherigen Spawn-Trägers Al Simmons. Denn von diesem wird nicht nur die Rückkehr angedeutet, auch alte Bekannte von Simmons, wie Jason Wynn, Tremor oder Terry Fitzgerald spielen offenbar nicht unwesentliche Rollen. Der Vorteil an diesem Storyaufbau ist, dass nicht nur neue Leser sehr gut einsteigen können. Zwar wird hier eine Brücke zu den Anfängen geschlagen, aber dies geschieht so geschickt, dass man als Neuling nichts merkt. Nur wer Spawn bereits seit den ersten Heften kennt, erkennt auch diese Zusammenhänge.
Auch zeichnerisch bleibt Spawn auf konstant hohem Niveau. Szymon Kudranski rückt sogar von seinen Photoshop-Kopien ab und versucht die Bilder eigenständiger zu gestalten. Manches wirkt sogar schon beängstigend fotorealistisch. Dies trifft nicht nur auf die Hintergründe, sondern auch auf die Menschen zu. Einzig mit den Gesichtern scheint Kudranski noch Probleme zu haben. Viele Gesichter wirken kühl und emotionslos. Hier hat Kudranski definitiv noch Nachholbedarf.

FAZIT:

Spawn bleibt spannend und grafisch beeindruckend. Es macht ein Riesenspaß Jims Geheimnisse zu erkunden, alte Bekannte wiederzusehen und tiefer in dieses Rätsel hineingezogen zu werden. Die Nummer 107 stellt auch zugleich das Ende der Spawn-Heftserie in Deutschland ein (ich habe darüber berichtet), dafür geht es mit der 108 als Sonderband nahtlos weiter.

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