Spider-Man & The Avengers (51) [Spider-Man Nr. 2 & Avengers Nr. 2]

Es geht weiter mit den Reviews zu den aktuell laufenden Heftserien der Avengers und von Spider-Man. Immerhin habe ich nun nur noch knapp eineinhalb Jahre Rückstand. Wenn ich es schaffe weiterhin so kontinuierlich zu reviewen, dann wäre ich mathematisch gesehen gegen Ende des Jahres aktuell, wenn ich die Events regelmäßig mit einbaue zumindest. Da bleibt eigentlich nur die Frage, ob ich das auch schaffe? Naja, bis dahin ist noch etwas Zeit und heute sind erst einmal die jeweils zweiten Ausgaben an der Reihe …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 2 [September 2016]

Autor: Dan Slott
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Amazing Spider-Man (2015) 2-3
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Zodiac hat es nach wie vor auf die Technologien von Parker Industries abgesehen und sie haben noch immer Peters eigene Webware. Zwar hat er diese verschlüsselt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis Zodiacs Wissenschaftler das geknackt haben. So richtig kompliziert wird es dann nch einmal, als Peter bekannt gibt, dass seine Firma das Baxter Building erworben hat und es als Bürogebäude nutzt. Das ruft einen ziemlich verärgerten Johnny Storm auf den Plan …

Dan Slott baut Peters Imperium weiter aus und auch die Spidey-Action kommt dabei nicht zu kurz. Ein wenig vermisse ich aber schon das typische „Parker-Glück“ da derzeit alles ziemlich gut für Peter läuft. Sehr schön ist es, dass Slott wieder an alte Bande anknüpft und sich auf frühere Elemente beruft. Neben der Freundschaft zu Johnny Storm, und dem hoffentlich daraus resultierenden Team Up in der nächsten Ausgabe, wäre da noch Harry Osborn, der als Geschäftsführer des Baxter Buildings auftritt und nichts mehr von Peters Geheimidentität weiß. So ergeben sich viele neue Möglichkeiten, die für Altleser dennoch bekannt erscheinen.
Ja, und dann wären da noch Camuncolis Zeichnungen, die wieder einmal perfekt passen, wenngleich ich es inzwischen etwas zu dunkel finde. Doch dafür ist ja vorrangig Marte Gracia verantwortlich, wobei ich es schon merkwürdig finde, dass sämtliche Ereignisse inzwischen Abends oder in der Nacht stattfinden. Aber vielleicht ist das auch nu vorübergehend.

Insgesamt macht auch die aktuelle Serie wieder viel Spaß, vor allem weil sie bekannt Elemente mit neuen Ideen vermischt. Slott zeigt, dass er nicht einfach nur der Autor einer erfolgreichen Comicserie ist, sondern selbst ein Fanboy, jemand dem die Figuren etwas bedeuten. Der sie liebt und Geschichten mit ihnen erzählen will, so wie er sie selbst gerne lesen würde. Und dies spürt man immer wieder.

Avengers Nr. 2 [September 2016]

Autor: Mark Waid
Zeichner: Adam Kubert
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: All-New All-Different Avengers (2016) 2-3
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Der Chitauri, der auf den Namen Warbringer hört, hat noch eine Rechnung mit den Menschen offen. Und die will er jetzt begleichen. Nur leider tauchen in genau dem Moment die ersten Helden auf. Während Iron Man, Captain America und Spider-Man gerade einen Angriff überstanden haben, sind es nun die neue Ms. Marvel, Nova und Vision, die den restlichen Helden wieder aufhelfen. Als neues „Nicht“-Avengers-Team stellen sie sich nun einem Feind, an dem eines der neuen Mitglieder nicht ganz unschuldig ist …

Autor Mark Waid zieht die Zügel straff an und führt das neue Team recht schnell zusammen. Nach wie vor gefällt mir die bunte Mischung aus Althelden und jungen „Anfängern“, wobei das so nicht ganz stimmt. Nova ist schon länger dabei, Miles als Spider-Man ebenfalls, wenn auch bisher in einem anderen Universum, und wenn man es ganz genau nimmt, ist Kamala Khan, alias Ms. Marvel noch die jüngste im Bunde, was das Heldenleben betrifft. Aber auch der neue gefühlsärmere und stark rationale Vision hat einen gewissen Reiz und ruft Erinnerungen an Mr. Spock wach.
Und dann wären da noch die außergewöhnlich guten Zeichnungen von Adam Kubert, dem Bruder von Andy Kubert und Sohn von Joe Kubert, der all sein Talent in seine Zeichnungen legt. Es ist jedesmal aufs Neue eine Freude zu sehen, wie er mit Blickwinkeln spielt, die Panels anordnet, das Storytelling fast schon neu definiert und ganz bewusst die Geschwindigkeit des Lesers dominiert. An Kuberts Zeichnungen ist überhaupt nichts Durchschnitt. Sein Artwork ist höchstes Niveau, und auch wenn sein Zeichenstil selbst nicht immer sofort erkennbar ist, so ist es seine Art zu Erzählen auf jeden Fall. Gut, auch bei ihm gibt es ein paar Momente, wo es nicht ganz perfekt ist. Spider-Man, gerade sein Gesicht, bzw. Kopf mit Maske, wirken gelegentlich unfreiwillig komisch. Aber das ist auch schon Kritik auf sehr hohem Niveau.

Ich bin gespannt, wie Waid und Kubert das neue Avengers-Team am Laufen halten. Gerade die sozialen Spannungen durch den Alters- und Erfahrungsunterschied bergen einiges an Potenzial. Und das Alt und Jung nicht immer harmonieren kennt sicher der eine oder andere aus eigener Erfahrung. Aber da kündigt sich ja auf dem Cover er nächsten Ausgabe in der Vorschau auch schon die erste Komplikation an …

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