Metahuman$ – Remastered Nr. 5 [Plem Plem Productions, Dezember 2017]

Letzte Woche war Tracht Man an der Reihe und diese Woche kommt die fünfte Ausgabe der Metahuman$ an die Reihe. Die Heftreihe, die laut eigenem Slogan „Remastered and Digitally Enhanced“ ist, und aus der auch der Einzelheld „Riot“ hervorging hat einen nicht ganz einfachen Plot, weshalb ich diesmal ein Experiment gewagt habe, doch dazu später mehr …

Metahuman$ – Remastered Nr. 5

Autor: Gerald Seufert
Zeichner: Marc Blinn
Format: Heft
Umfang: 28 Seiten
Verlag: Plem Plem Productions
Preis: 4,90 Euro

Das Ohr von Vincent Van Gogh streift bei seinem Eroberungszug weiter über die Erde und statt die Metahuman$ um Hilfe zu bitten sucht der Comissioner von Dodge City bei den bösesten Schurken Rat. Aber auch der Rat des allsehenden Auges ist bereits auf das Ohr aufmerksam geworden und hat Freddy Bad-Eye beschworen. Während die Schurken dem Comissioner ihre Vorschläge präsentieren langweilen sich die Metahuman$ fast zu Tode und Gunchick ärgert sich mit merkwürdigen Traumen herum.

Nimmt man sich jedes Heft einzeln vor, oder liest sie einzeln jeweils nach Erscheinen, fällt es schwer der Handlung zu folgen. Deshalb habe ich mir einfach mal alle bisherigen Hefte zur Hand genommen und die Handlung im Stück gelesen, nachdem ich beim Einzelheft etwas ratlos am Ende war. Die Ratlosigkeit ist zwar nicht wirklich verschwunden, aber ich konnte der Handlung etwas besser folgen. Und das ist das „Problem“ der Metahuman$. Mit inzwischen 5 Heften liegen 120 Seiten des ursprünglich 174 Seiten umfassenden Sammelbandes vor. Inhaltlich würden sich also noch etwa zwei bis drei Hefte anschließen, um die Handlung zu beenden, aber bisher scheint es nur so dahinzuplätschern. Allerdings muss ich zugeben, dass die Sammelbandveröffentlichung der Handlung eher zugutekommt, als die Heftveröffentlichung. Andererseits war der Sammelband nur in Schwarz/Weiß, während die Hefte mit neuer Kolo, eigenen und neu gestalteten Covern, und naja, was „digitally enhanced“ heißt konnte ich noch nicht so recht herausfinden.
Auch ob die Zeichnungen außer der Farbe eine andere Überarbeitung erfahren haben kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Was ich aber feststellen kann ist, dass die Zeichnungen nicht so ausgereift sind, wie es bei „Riot“ der Fall ist. Kleinere „Fehler“ und ähnliches stören zwar nicht wirklich zeige aber, dass Marc Blinn seit damals einiges dazugelernt hat. Und dann wären da die Cover, die irgendwie jedesmal ein Stück ikonischer wirken.

Ja, die Metahuman$ haben es nicht wirklich leicht. Die Hefte sind echt cool und die „Ergänzungen“ durchaus sehenswert, aber man benötigt schon mehrere Ausgaben, um der Handlung zu folgen. Oder den Sammelband bestellen, die gesamte Story lesen und sich an den schöneren Bildern der Hefte erfreuen. Ich werde auf jeden Fall die weiteren Hefte auch noch kaufen und dann noch einmal alle am Stück lesen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2017-2018 Plem Plem Productions und aller beteiligten Künstler

Shoplink:

„Metahuman$ – Remastered“ Nr. 5 bei Plem Plem Productions bestellen.

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