Gratis Comic Tag 2019-Review (22): Lucky Luke

Nach dem kleinen Durcheinander, welches ich euch gestern offenbart habe, geht es heute mit Lucky Luke weiter und das wäre auch schon das letzte Heft, welches in der Reihenfolge ein wenig von seiner Position verrutscht ist. Ab morgen geht es mit Michael Feldmanns „Seneca Akte 2 – Tod in Genf weiter. Der diesjährige Gratis Comic Tag-Beitrag ist aber kein reguläres Lucky Luke-Abenteuer, sondern das zweite von inzwischen drei Hommage-Alben, bei denen verschiedene Künstler den Poor Lonesome Cowboy neu interpretieren …

Lucky Luke – Jolly Jumper antwortet nicht [Mai 2019]

Autor: Guillaume Bouzard
Zeichner: Guillaume Bouzard
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Lucky Luke: Jolly Jumper ne répond plus
Verlag: Egmont Ehapa Media GmbH
Preis: 0,00 Euro

Lucky Luke ist verzweifelt. Sein Pferd Jolly Jumper redet nicht mehr mit ihm. Doch das alleine reicht noch nicht, um den Cowboy der schneller schießt als sein Schatten, verzweifeln zu lassen. Nun soll er auch noch die Dalton-Brüder begleiten, weil irgendjemand deren Mutter entführt hat und alle vier Daltons inklusive deren letzter Beute bei einem vereinbarten Treffpunkt zum Austausch zwingen möchte. Und Lucky Luke ist der Einzige, der die vier Brüder einigermaßen unter Kontrolle hat …

Bisher hatte es Lucky Luke nicht leicht bei mir. Trotz mehrerer Versuche bin ich einfach nicht warm geworden mit seinen Comic-Abenteuern. Die Filme, egal welche Version, ob Real- oder Animationsfilm, haben dagegen schon mehr Freude bereitet. Leider ist es auch bei dieser Hommage nicht sehr viel anders. Zwar sprüht diese Hommage vor kleinen Seitenhieben über die Figur des Einsamen Helden, vor allem seiner immer gleichen Kleidung, dem langsameren Schatten und dem Rauchen, aber manches wirkt einfach zu aufgesetzt. Es gibt zwar immer wieder weite Teile, wo es auch ganz witzig wird, aber meist sind das Szenarien, die kein essentieller teil der Handlung sind. Da mit Guillaume Bouzard Autor und Zeichner ein und dieselbe Person sind, liegt auch alles in den Händen einer Person. Wechselnde Zeichner sind für einen vorrangig US-Superheldenleser nichts außergewöhnliches und dennoch ist es ein merkwürdiges Gefühl, Lucky Luke in einem anderen Stil zu sehen. Doch ich habe mich schnell daran gewöhnt und schon bald ist der Stil nicht mehr wirklich anders. In großen Teilen passt der Zeichenstil sogar zu der eher humorvollen Hommage, die gerade bei den Figuren oftmals karikativ wirkt.

Auch wenn diese Hommage ein Stück weit besser bei mir ankommt, als die eigentlichen Abenteuer, reicht es mir persönlich nicht aus, um die Serie weiterzuverfolgen. Die einzige Ausnahme, die ich noch machen würde, wäre Mawils Adaption von Lucky Luke, die seit kurzem erhältlich ist. Ansonsten komme ich bisher auch gut ohne den Cowboy aus.

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