The Legend of Zelda: Twilight Princess Nr. 7 [Tokyopop, April 2020]

In meiner Kindheit bin ich mit Link und Zelda aufgewachsen. Link ist und bleibt mein Held bis heute. So faszinieren mich die Spiele und auch die Manga Neuheiten rund um Zelda und ihre Geschichten enorm. Leider bin ich damals auf Playstation umgestiegen und habe viele Zelda Games nicht mehr gezockt. In gewisser Weise „bereue“ ich dies, doch zwei Konsolen habe ich mir bisher einfach noch nicht zulegen wollen. Ob ich jemals die Games nachzocken werde, das hoffe ich doch sehr.  The Legend of Zelda: Twilight Princess habe ich nicht mehr gespielt, doch diese Manga Reihe zählt für mich zu den bisher Besten Ausgaben. Das liegt ganz einfach daran, dass der Autor mehr als nur einen Band oder zwei für die Geschichte des Spiels zur Verfügung hat. So kann sich ein ruhiger Plot mit seinen spannenden Elementen entwickeln. Als Zelda Fan sollte man die anderen Manga zu den jeweiligen Spielen natürlich auch gelesen haben, doch The Legend of Zelda: Twilight Princess ist in dieser Hinsicht einfach etwas ganz Besonderes.

Ein Ausdruck von Entschlossenheit

Ein Ausdruck von Entschlossenheit

The Legend of Zelda: Twilight Princess Nr. 7

Autor/Zeichner: Akira Himekawa
Format: Manga
Umfang: 160 Seiten
Inhalt: Zelda no Densetsu: Twilight Princess (ゼルダの伝説 トワイライトプリンセス)
Verlag: Tokyopop Verlag
Preis: 7,50 Euro

Diese Mangareihe liest sich angenehm leicht von der Hand. Wie bereits erwähnt, kann sich der Autor mit der Geschichte zum Spiel sehr viel Zeit lassen, da die Manga Reihe nicht auf nur einen Band oder zwei beschränkt ist. Das ist meiner Meinung nach genau richtig so, denn die Charaktere kommen viel mehr zur Geltung und können beim Ausbau der Story intensiviert werden. So hat der Manga enorm viele Möglichkeiten, die Ruhe nach dem Sturm beim Lesen auch spürbar zu machen. Gerade zu Beginn dieser Ausgabe wird dies sehr deutlich, wenn Link in einer einsamen Hütte nach schweren Verletzungen erwacht und sich erst einmal orientieren muss. Wer ist die junge Dame, die ihm täglich Nahrung und Getränke bringt? Bis Link soweit genesen und bereit ist, die Hütte zu verlassen, vergehen knapp einhundert Seiten. So erfahren wir, wer Anika ist und was ihre Beweggründe sind. Diese Momente sind wirklich sehr emotional gestaltet. Beim Lesen spürt man die emotionalen Tränen auf den Seiten der Protagonisten förmlich. Das hat mich doch etwas überrascht, dass sich dieser Band so einer enormen Intensität hingeben kann. Link hat sich in dieser Zeit auch einigen Fragen des Schicksals zu stellen. Wo muss er sich als nächstes hinbegeben, was hat es alles mit dem Master Schwert auf sich? Dann wechselt der Manga die Perspektive. Link ist nun bereit aufzubrechen, doch nun lesen wir über Ganondorf und Prinzessin Zelda. Ganondorf sitzt mit Prinzessin Zelda an einem Tisch und trinkt Tee. Jetzt erfährt der Leser die Pläne und Zusammenhänge rund um das Böse.  Zelda, Link und Ganondorf (DAS TRIFORCE), sie sind alle miteinander verwoben und auf ewig verbunden. Währenddessen macht sich Link auf die Suche nach der Zitadelle der Zeit. Dort angekommen begegnet er dem Helden der Zeit. Dieser hat damals Ganondorf besiegt und Zelda drehte die Zeit um sieben Jahre zurück. Durch diesen Twist wurde damals Ganondorf hingerichtet, bevor er seine bösen Pläne umsetzen konnte. Doch Ganondorf bündelte alle Kräfte der Schattenwelt und ist nun mächtiger den je. So ist er zurückgekommen und giert nach allen drei Teilen des Triforce.

Zelda und Ganondorf im Gespräch

Zelda und Ganondorf im Gespräch

Kann Link Ganondorf besiegen? Wann diese Reihe ein Ende finden wird, ist noch offen, ursprünglich sind wohl acht Bände geplant gewesen. Im Original ist der achte Band im März 2020 erschienen. Die Zeichnungen gefallen mir persönlich sehr gut. Sie sind klar und deutlich strukturiert und Link wird hervorragend in Szene gesetzt. Thematisch gefällt mir einfach die intensive Aufarbeitung der Geschehnisse. Link ist in dieser Reihe absolut keine 08/15 Spielfigur, sondern bekommt eine persönliche Geschichte spendiert mit Tiefgang zu seinen emotionalen Gefühlswelten. Auch einige andere Charaktere in dieser Reihe werden tiefgründiger beleuchtet und sind fernab von blassen Charakteren. Da ich die Spielvorlage nicht kenne, kann ich nicht genau sagen, ob er (Autor) sich pedantisch an die Vorgaben hält. Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass der Autor und Zeichner sich die Geschichte zunutze macht und stellenweise frei interpretiert. Die Zeichnungen lassen die Spielwelt von Zelda lebendig wirken. Für mich ein kleines Highlight.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2020 Tokyopop / Shogakukan / Akira Himekawa

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