Mit dem 49 Heft endet Nick Spencers Spider -Man Saga und ein aufregendes neues Kapitel startet in die Beyond-Ära. In 12 Heften erfährt der Leser alles über Spider-Mans Klon Ben Reilly. Peter Parker lag einige Zeit im Krankenhaus und Ben Reilly hat als Spider-Man Klon im Auftrag der Beyond Corporation die Verbrecher der Stadt bekämpft. Doch welches dunkle Geheimnis die Beyond Corporation verbirgt und wie das tragische Schicksal um den Spider-Man Klon weitergeht, erfahrt ihr in diesen Heften. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Handlung ist konstant und bleibt durchgehend spannend und interessant. Dazu schön anzusehende „amerikanische Mainstream-Zeichnungen“ und cool inszenierte Action.
Das Finale sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen!

Spider-Man Beyond Ära
Die Beyond Corporation hat nicht nur ein Superheldenprogramm, sondern auch ein Superschurkenprogramm.
Ben Reilly alias Klon Spider-Man hat beschlossen, dagegen vorzugehen. Er bekommt unerwartete Hilfe und auch Peter Parker, der angeschlagene echte Spider-Man aus dem Krankenhaus, ist mit involviert.
Leider hat die Beyond Corporation an Ben Reillys Erinnerungen rumgepfuscht, sodass er nur noch bruchstückhafte Erinnerungen an seine Klon-Identität als Spider-Man hat. Neben den Schurken ist dies auch das Hauptthema in diesem Heft.
Wird es Ben Reilly gelingen, mit der Hilfe von Peter Parker seine Erinnerungen aufzufrischen?

Beyonds Geschäftsführerin Maxine Danger sind alle Mittel recht, um die Firma und das düstere Geheimnis zu wahren.
Mir persönlich hat die Beyond Storyline sehr gut gefallen. Die vielen Autoren und Zeichner haben sich wahrlich alle Mühe gegeben, den Leser bestens zu unterhalten. Die Zeichnungen verlieren sich nicht in wuseligen und actionlastigen Szenen und punkten mit einer kräftigen Farbgebung. Die Handlung erhält Tiefgang und als Leser kann ich mich dank der redaktionellen Worte schnell und verständlich in die Geschehnisse einfinden. Peter Parkers Tage im Krankenhaus lassen mich mitfiebern und Ben Reilly hat durch Beyonds Manipulationen und der Klon-Technologie einige Traumata zu verarbeiten, welche den Leser ebenfalls emotional tangieren. So schaffen es die Autoren und Zeichner, die wichtigsten Charaktere glaubwürdig und nachvollziehbar handeln zu lassen. Hinzu kommt Peter Parkers Flamme, Mary Jane Watson und Ben Reillys feste Freundin Janine, welche die emotionale Ebene in diesen Heften befeuern. Mit dem Vampir Morbius, den „Helden“ Misty Knight und Colleen Wing und der irren Queen Goblin gibt es ebenfalls interessante Ansätze der Handlung. So machen die Hefte einfach nur Spaß und garantieren eine gute Unterhaltung.
Ps: Kennt ihr noch Monica Rambeau alias Spectrum? Sie spielt mitunter eine bedeutsame Rolle …
Von mir gibt es also eine klare Spider-Man Empfehlung!
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