Weiter geht es heute bereits mit der 15. Episode der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles-Animationsserie.
Kategorie IDW
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 13) [Nickelodeon]
Nachdem das letzte Mal die Folge 14 ausgestrahlt wurde und ich in den Kommentaren zur Review freundlicherweise darauf hingewiesen wurde, dass die Ausstrahlung sich eventuell an der Produktionsreihenfolge orientiert, folgt hier die Episodenreview zur offiziellen 13. Folge …
Episode 13: Der Rattenkönig
(I, Monster (FKA Rat Trap))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 14) [Nickelodeon]
Wie schon letzte Woche, gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur aktuell gelaufenen Teenage Mutant Ninja Turtles Episode vom Sonntag …
Episode 14: Ein neues Mädchen ist in der Stadt
(New Girl in Town)
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 12) [Nickelodeon]
Es ist Mittwoch und so gibt es auch heute wieder eine neue Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview…
Episode 12: Das Ding aus der Tiefe
(It Came From the Depths (FKA Leatherhead))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 11) [Nickelodeon]
Auch am Osterwochenende hat es sich Nickelodeon nicht nehmen lassen die neueste Folge der Teenage Mutant Ninja Turtles auszustrahlen. Und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, diese heute zu reviewen …
Episode 11: Mouser-Attacke
(Mousers Attack! (FKA Mouserthon))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 10) [Nickelodeon]
Nach der gestrigen Der ultimative Spider-Man Review zu den Folgen sieben und acht, folgt heute die Review zur zehnten Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles, bevor morgen dann die elfte Folge ausgestrahlt wird …
Episode 10: Panik in der Kanalisation
(Panic in the Sewers (FKA Mojo Rising))
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 9) [Nickelodeon]
Heute geht es nach fast einem Viertel Jahr mit den Reviews zu der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie weiter …
Episode 9: Die Herausforderung
(The Gauntlet (FKA Enter Shredder))
Road Rage [Panini, September 2012]
Heute präsentiere ich euch eine Geschichte in zwei Versionen. Dennoch wird es nicht dasselbe sein. Und das nicht nur, weil es zwei verschiedene Autoren gibt …
Road Rage
Vince und Race, Vater und Sohn. Beide gehören der Bikergruppe The Tribe an und ihr Verhältnis zueinander ist alles andere als herzlich. Eher eisig. Während einer Fahrt, an deren Ende sie sich Geld wieder holen wollen, um das sie sich betrogen fühlen, kreuzt die Motorradgang den Weg eines Truckers. Anfangs scheint alles noch ein Zufall zu sein. Das Treffen an der Tankstelle und auch das Überholmanöver auf der Landstraße. Doch als der Truck kurz darauf beginnt die ersten Biker gnadenlos von ihren Maschinen zu holen und ihre Körper sehr unsanft auf der Straße zu verteilen, beginnt eine halsbrecherische Jagd um Leben und Tod, an dessen Ende es nur einen Sieger geben kann …
Ein Mann auf einer Geschäftsreise. Er hat es eilig. Plötzlich findet er sich hinter einem schleichenden Tanklaster wieder. Weil die Fahrt hinter dem Laster noch länger dauern würde, und somit der bevorstehende Termin gefährdet werden könnte, überholt er den Truck. Alles scheint in Ordnung, bis der Laster wieder hinter ihm auftaucht und den verstörten Reisenden lauthals überholt. Ab diesem Moment wird es für den Geschäftsmann gefährlich, denn der Trucker scheint es auf sein Leben abgesehen zu haben.
Im Grunde handelt es sich bei den beiden Stories um zweimal die mehr oder weniger gleiche Geschichte. Doch um das zu verstehen, muss ich etwas weiter ausholen. Die Basis für beide Stories bildet die Kurzgeschichte „Duell“ von Richard Matheson. In dieser wird ein ahnungsloser Handelsreisender von einem Truck grundlos belästigt und mehrfach in lebensgefährliche Situationen gebracht. Während es sich bei der zweiten Geschichte um eine direkte Adaption eben dieser Kurzgeschichte handelt, wurde die Erste von Stephen King und seinem Sohn Joe Hill neu arrangiert. Der Grundgedanke ist zwar noch immer der, dass ein Trucker eine Gefahr darstellt, aber das Opfer ist kein Handlungsreisender. Stattdessen wurde eine Gruppe von Motorradfahrern gewählt, von denen auch noch beide, wie King und Hill, eine familiäre Bindung aufweisen. Da ist es nur logisch, diese beiden Geschichten direkt gegenüberzustellen. Doch im direkten Vergleich zieht King mit seinem Sohn diesmal den Kürzeren. Das liegt aber nicht etwa daran, dass Kings Interpretation schlecht ist, sondern vielmehr daran, dass Mathesons Version einfach mehr Spannung und Tiefgang bietet. Während bei King vielmehr die Gewalt an sich im Vordergrund steht, und für jede Handlung eine Begründung gesucht wird, bleibt das Original von Richard Matheson psychopathischer und mysteriöser. Hier hat der Trucker keinen offensichtlichen Grund für sein Handeln, und auch explizite Gewaltdarstellungen sucht man hier vergebens. Die Angst und Dramatik spielt sich vielmehr im Kopf ab.
Visuell ist der Band auf ganzer Linie ein wahres Highlight. Sowohl die grafische Umsetzung der King-Adaption von Nelson Daniel als auch das von Rafa Garres visualisierte Original überzeugen mit vielen Details und stimmungsvollen Bildern. Bei der Version von King, „Vollgas“, bestimmen klar strukturierte Linien und große Flächen das Gesamtbild. Schatten und Abstufungen werden hierbei vor allem durch die Koloration erzeugt. Dem gegenüber steht „Duell“ von Matheson. Hier sind die Bilder wesentlich düsterer und zeugen von einer gewissen Verzweiflung, die den Hauptdarsteller David Mann von dem Moment an begleitet, an dem sich sein Weg mit dem des Truckers kreuzte. Und dies schafft Rafa Garres mit seinem kantigen Stil perfekt einzufangen. Das bewirkt er vor allem durch sehr viele Schraffuren, ungewöhnlich viele Linien in verschiedenen Strichstärken, und nur sehr wenig freien Flächen. So unterschiedlich, wie die Geschichten trotz der gemeinsamen Basis sind, so verschieden sind auch die Grafikstile.
FAZIT:
Auch wenn man streng genommen zweimal das Gleiche vorgesetzt bekommt, stellt sich keine Übersättigung ein. Dies liegt vor allem darin, das die erste Geschichte, die Version von Hill/King, eher eine Art Vorspeise darstellt. Duell hingegen ist dann das eigentliche Hauptgericht und das schmeckt vorzüglich. Wenn man dann noch Lust auf eine Nachspeise hat, kann man sich die zusätzlichen Texte von Stephen King, Joe Hill und Chris Ryall zu Gemüte führen, die den Band als Gesamtwerk sehr gelungen abrunden. Dieser Band ist eine Empfehlung für alle Fans des gepflegten Grusels. Vor allem wenn es darum geht, abseits der reinen Splatter und Gore-Genres, gut unterhalten zu werden.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 IDW Publishing/Panini
Danger Girl: Revolver [Dani Books, Februar 2013]
Heute möchte ich mich einem neuen Verlag und seiner ersten deutschsprachigen Publikation widmen. Der Verlag von Jano Rohleder hört auf den schönen Namen DaniBooks und hat sich doch glatt die Lizenz der Danger Girls von IDW Publishing geschnappt …
Danger Girl: Revolver
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 8) [Nickelodeon]
Wie schon in den letzten Wochen gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur neuesten Folge der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Serie. So viel Neues auf einem Haufen? Aber was bringt die Folge wirklich Neues? Diese Review wird es zeigen!
Mit den deutschen Sprechern der Schurkenriege endet diesmal die kleine Infotour zur neuen Serie. Was es dann ab nächster Woche gibt? Mal sehen. Vielleicht einen mehrteiligen Crashkurs zur Entstehung und Entwicklung der Pizza-Ninja-Kröten.
Beginnen möchte ich mit dem Oberfiesling schlechthin. Shredder! Dieser wird vom Allrounder Matti Klemm gesprochen der schon als B.A. Barracus im neuen „A-Team“-Kinofilm und in diversen Nebenrollen unter anderem bei „Supernatural“ und „Desperate Housewives“ überzeugen konnte. Der ebenfalls wieder in dieser Folge auftretende Chris Bradford, wird in der deutschen Fassung von Oliver Siebeck vertont. Siebeck dürfte vor allem als Vegeta aus „Dragonball Z“ bekannt sein, aber auch in „Prison Break“, „Two and a half Men“ und „Alias“ war er bereits zu hören. Sein Kontrahent Xever, der auch namensgebend für diese Episode war, hat Tobias Nath als Sprecher erhalten. Nath hatte diverse Nebenrollen, unter anderem in „Der Laden“ und „Alarm für Cobra 11“. Auch als Synchronsprecher konnte er bereits Erfahrungen sammeln. So war er schon als elfter Doctor in „Doctor Who“ zu hören und ist auch der Sprecher des gesamten Rahmenprogrammes von VIVA. Der oberböse Bösewicht Baxter Stockman, der irgendwie gar nicht so böse wirkt, hat Thomas-Nero Wolff als deutsche Stimme zugewiesen bekommen. Dieser ist vor allem als die Stimmen von Hugh Jackman, Jason Statham und Thomas Jane bekannt. Als Synchronsprecher hat er an unzähligen US-Serien mitarbeiten dürfen und im Animationsbereich war er die Stimme von Freezer in „Dragonball“ (Z und GT) sowie der Polizist Ninzaburo Shiratori in „Detektiv Conan“. Als Letzter ist Matthias Klages an der Reihe. Er spricht die Kraang. Er sprach bereits Walt Cummings in den Staffeln vier und fünf der Erfolgsserie „24“. Außerdem durfte er, wenn auch nur jeweils ein Mal, Wesley Snipes und Bill Murray vertonen.
Das war es dann auch schon mit den aktuellen Sprechrollen in der Originalfassung und der deutschen Synchronversion. Jetzt folgt die Review zur aktuellen Folge und für das nächste Mal lasse ich mir etwas einfallen. Oder Ihr schreibt Eure Vorschläge in die Kommentare.
Episode 8: Sag es nie
(Never Say Xever)
Irgendwie macht es nicht so richtig Spaß den ganzen Tag in der Kanalisation herumzulungern und Pizza zu essen. Manchmal muss man eben auch mal raus, und etwas erleben. Also entschließt sich April, die vier grünen Teenager-Ninjas schön auszuführen. Aber es kommt wie immer anders, denn Shredder will die Turtles gefangen haben. Und da Chris Bradford beim letzten Mal nicht wirklich erfolgreich war, darf diesmal Xever zeigen, was er kann. Das erste, was Xever anleiert, ist, dass seine Straßengangs permanent nach den Turtles Ausschau halten und Meldung machen, wenn diese irgendwo auftauchen. Und genau da setzt auch der kleine Ausflug mit April an. Von dem Moment an geht es im Leben von Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo so richtig rund …
Bei der letzten Episode habe ich noch bemängelt, dass der eigentliche Storybogen mit Shredder sich nicht weiterentwickelt. Dann kommt diese Episode und es scheint voranzugehen. Doch genau das ist der Haken. Es scheint eben nur so. Denn obwohl sich storytechnisch in der Folge einiges abspielt, kommt der Hintergrundhandlungsbogen nicht vorwärts. Die Turtles sind siegreich, die Bösen sind geschlagen, Shredder schimpft, und die Turtles haben einen neuen Freund. Nix Neues also, was die Geschichte voranbringt. Das ist schade, denn so dümpelt die Serie nur vor sich hin. Einzig ein paar der Charakterzüge, allen voran Leonardo und Raphael, entwickeln sich geringfügig weiter. Denn beide lernen voneinander den wohldosierten Einsatz von Gnade gegenüber den Gegnern. Das ist gelungen und sehr glaubhaft inszeniert.
Und dennoch hat mir die Episode insgesamt sehr gut gefallen, was aber wieder vorrangig an der Komik lag. Man merkt der Serie an, dass die Macher nicht nur einfach Macher sind, sondern im Herzen auch echte Fans der Ninjaschildkröten. Denn es gibt so viele Gags, die vor allem für Kenner der Serie so richtig schön herzerwärmend sind und ein wohliges Gefühl der Vertrautheit schaffen. Besonders eine Stelle, in der Michelangelo davon schwärmt sich eine Maske, von seinem eigenen Gesicht aufzusetzen, damit er sich hinter seinem Ich verstecken kann, ist einfach nur rundum gelungen und zaubert jedem Fan der Serie ein Schmunzeln auf das Gesicht.
Ein weiterer Punkt, der positiv auffällt, sind die wirklich dynamisch choreografierten Kampfszenen. Dank immer wechselnder Kameraperspektiven, rasanten Schnitten und actionreicher Posen sind diese einfach nur wunderschön anzusehen.
FAZIT:
Insgesamt ist diese Folge durchaus kurzweilig, hat aber im Mittelteil mit ein paar Längen zu kämpfen. Auch das sich storytechnisch nicht sehr viel weiterentwickelt fällt negativ auf. Dies wird leider nur minimal mit der gelungenen Gagdichte ausgeglichen, reicht aber insgesamt nicht, um vollständig zu überzeugen. Gerade die Storyline rund um Shredder und seine Verbindung zum Meister der Turtles weiß aktuell noch nicht so richtig zu überzeugen, was aber vor allem daran liegt, dass die Geschichte in diesem Punkt auf der Stelle tritt.



















