100% Marvel #12: Captain America – Heimatland [Panini, Februar 2005]

Heute greife ich wieder einmal in meine Wühlkiste und beglücke euch mit einem weiteren 100% Marvel-Band mit Captain America. Viel Spaß…

100% Marvel #12: Captain America – Heimatland

Captain America ist das Symbol für America, der Held der Nation und somit auch ein Vorbild für alle Amerikaner. Genau aus diesem Grund soll er auch als „Positiver Punkt“ im Tribunal für einen mutmaßlichen Antikriegs-Aktivisten sitzen. Doch kurz bevor es zu eben jenem Tribunal kommen soll, flüchtet dieser Aktivist, Hedayat. Doch er ist nicht der einzige, und so macht sich Steve auf den Weg Hedayat zu finden und zurückzubringen. Aber nebenbei erhält er noch eine weitere Aufgabe die es zu erledigen gilt. Auch wenn es ihm nicht so ganz passt da Nick und Fidel Castro mit in die Hände zu spielen.
Als Bonus gibt es noch einen kleine Geschichte in der Cap an seine Zeit mit Bucky zurückerinnert wird. Wie die zwei zusammenkamen, gemeinsam Abenteuer erlebten, und auch leider jäh auseinandergerissen wurden.
FAZIT:
Obwohl die Story an sich schnell zusammengefasst ist, birgt sie dennoch eine unglaubliche Dichte, da viel nebenbei passiert und dies auch in sehr schönen Bildern von Chris Bachalo dargestellt wird. Besonders angetan hat es mir bei der Geschichte Caps Satz „Können sie schwimmen?“. Zuerst war es einfach nur amüsant, aber je öfter es vorkam und gegen Schluss sogar fast wortlos funktionierte umso mehr musste ich darüber lachen. Vor allem weil es ja eigentlich im Gegensatz zu seiner Vorbildfunktion steht.
Ansonsten ist Heimatland noch immer sehr aktuelles Material, wenn man sich so die Weltpolitik ansieht.
Buckys Rückblickgeschichte ist einfach nur schön. Eingebettet in eine Tragödie die Cap gewohnt souverän meistert, wird hier die doch sehr Enge Beziehung die Cap und Bucky einst hatten geschildert. Stellenweise scheint man Caps Trauer um seinen damaligen Freund fast zu spüren.

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100% Marvel #6: Captain America – Eis

Was wäre wenn Captain Americas Unfall, der ihn ins ewige Eis einschloss, kein Unfall gewesen wäre sonder ein von der US-Regierung inszenierter Vorfall. Diese Gedanken überkommen Steve zumindest als er ein Paket mit ominösen Bilder, Schriftstücken und Filmen erhält. Als er dann auch noch von ein paar Attentäterinnen aus Lemuria angegriffen wird beginnt er mit den „Ermittlungen“ und stellt dabei einige sehr interessante Tatsachen fest.
Dies und sein bisheriges Leben beruht somit möglicherweise auf einer Lüge und könnte ihn zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Captain America zum Mörder machen. Der Drahtzieher scheint nämlich ein alter Bekannter zu sein, den Captain America zum ersten Mal nach seinem ersten Auftauen, zusammen mit Namor begegnet ist.
Was jedoch noch schlimmer als alle diese Entwicklungen sind, ist die Tatsache, das Steve irgendwann nicht mehr weiß wem er trauen kann und was überhaupt noch die Wahrheit ist, und somit fängt er auch an, an sich selber und seinem Status zu zweifeln. Dabei hilft ihm auch seine ehemalige Gefährtin und Partnerin Sharon Carter nicht.
Am Ende bleibt neben den Zweifeln nur noch eine Frage…
Wie weit würde Captain America gehen?
FAZIT:
Eis ist eine faszinierende und zugleich auch dramatische Storyline, in der Captain America, Steve Rogers, an seine eigenen Grenzen geführt wird. Dabei zieht Chuck Austen alle möglichen Register. Sowohl Caps Vergangenheit, als auch seine Gegenwart, werden hierbei gegeneinander ausgespielt. Selbstzweifel und Ängste werden geschürt, und früher vertraute Personen könnten nun zu den ärgsten Feinden mutieren. Dabei wird nicht einmal vor seinen Rächerfreunden halt gemacht, die ja alle Mitwisser im Verrat an Steve sein könnten.
Zusammen mit den fantastischen Bildern von Jae Lee ist Austen hier ein Psychothriller der Extraklasse gelungen, der zwar den Übeltäter von Anfang an präsentiert, aber dennoch eine beängstigende Spannung aufbaut.

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