Heute bin ich mal wieder ein wenige später dran, aber vergessen habe ich es nicht. Manchmal dauert es eben nur ein wenig länger, aber wie heißt es so schön: „Besser spät, als nie“ oder „Was lange wärt, wird endlich gut“. Aber nun genug der abgedroschenen Phrasen …
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Cheers, Staffel 3, Episode 11 [CBS Studios / Paramount Pictures, 13. 12. 1984 (US)]
Träume sind Schäume und manchmal ist es besser, ihnen auch nicht nachzujagen. Doch es gibt auch Momente, in denen es Sinn macht, seine Träume auszuleben. Doch da gibt es oft Hindernisse. Seinen es die Finanzen oder die eigenen Freunde. Auch Norm muss das diesmal feststellen …
„Südseeträume“
(Peterson Crusoe)
Cheers, Staffel 3, Episode 10 [CBS Studios / Paramount Pictures, 06. 12. 1984 (US)]
Heute wird es im aktuellen Cheers-Episodenreview wirklich witzig. Zumindest für Sam. Denn der bekommt unzählige Steilvorlagen für die Beziehung zwischen Diane und Frasier geliefert und die meisten nutzt er auch schamlos aus. Aber ich greife, wie so oft, vor …
„Allergisch gegen wen?“
(Diane’s Allergy)
Cheers, Staffel 3, Episode 9 [CBS Studios / Paramount Pictures, 29. 11. 1984 (US)]
Die heutige Folge ist jene, welche in der deutschen Auflistung bereits weiter vorne hätte kommen sollen, ich aber ausgelassen hatte, weil sie auf der DVD und in der amerikanischen Auflistung genau an dieser, eben der heutigen, Stelle an der Reihe ist. Aber das nur ganz nebenbei ..
„Der betörende Widerling“
(An American Family)
Cheers, Staffel 3, Episode 8 [CBS Studios / Paramount Pictures, 22. 11. 1984 (US)]
TV-Comedy CHEERS geht auf DVD endlich weiter!
Wenn es schon gute Nachrichten gibt, dann kann man diese auch verbreiten. Erst recht dann, wenn es eine meiner Lieblingsserien betrifft.
Es handelt sich hierbei um die Comedy-Serie Cheers mit Ted Danson und Woody Harrelson. In 11 Jahren (von 1982 bis 1993) und 274 Folgen inklusive eines Abschiedsspecials gab es viele turbulente Abenteuer in und rund um Sam Malones Bostoner Bar, das Cheers. Diese Kneipe gibt es sogar wirklich und sie hat sogar einen eigenen Internetauftritt. Sämtliche Außendrehs wurden am Originalschauplatz aufgenommen und auch im Studio wurde das Innenleben der Bar originalgetreu nachgebildet.
Besitzer und Betreiber der Bar, ist und war immer wieder, der Ex-Baseballspieler Sam Malone, verkörpert von Ted Danson. Zu seiner Stammbesetzung gehörte von der ersten Folge an die Barkellnerin Carla Maria Victoria Angelina Teresa Apollonia Lozupone Tortelli, später LeBec, welche von Rhea Perlman gespielt wurde. Sie erhielt schon in Folge Eins Unterstützung von der Langzeitstudentin und Geliebten ihres eigenen Professors, Diana Chambers, die von Shelley Long in Szene gesetzt wurde. Und auch die beiden Gäste Clifford C „Cliff“ Clavin Jr. (dargestellt von John Ratzenberger) und Hilary Norman „Norm“ Peterson (für den George Wendt sein Talent spielen ließ) waren Figuren der ersten Stunde. Ebenfalls in der Anfangszeit dabei war Sam Malones alter Trainer Ernie „Coach“ Pantusso der von dem leider während der Laufzeit der Serie verstorbenen Nicholas Colasanto gespielt wurde. An seine Stelle trat nach einiger Zeit der naive und charmante Bauernjunge Woodrow Tiberius „Woody“ Boyd, mit dem Woody Harrelson seine Schauspielkarriere begann.

Das ursprüngliche Team von Cheers.
Sam (oben) Diane (oben links), Cliff (links) Norm (rechts), Coach (unten rechts) Carla (unten links).
Und noch jemand nutzte das Cheers als Karrieresprungbrett. Ab etwa der Mitte der Serie, nachdem Sam zum wiederholten Male seine Bar verloren hatte, trat die von Kirstie Alley dargestellte Rebecca Howe in Sam Malones Leben. Wie bei so ziemlich jeder erfolgreichen Serie, so gab es auch bei Cheers nach einiger Zeit Spin-Offs. Die eine widmete sich der Familie Tortelli und war nicht ganz so erfolgreich wie die Zweite. Denn diese war dem Psychiater Dr. Frasier Winslow Crane (gespielt von Kelsey Grammer) und seiner Frau Dr. Lilith Sternin-Crane (Bebe Neuwirth) gewidmet und brachte es ebenfalls auf 11. Staffeln und 264 Episoden. Doch das Original ist zumindest für mich, unangefochten auf Platz 1. der besten Comedyserien. Leider, so muss ich sagen, fristet Cheers in Deutschland eher ein Nischendasein. Schlechte Sendeplätze und ein noch schwierigerer Start, taten der Serie nicht gut. Die Erstausstrahlung erfolgte am 17. Januar 1985 beim ZDF unter dem Titel „Prost, Helmut“. Und dies war nicht die einzige Frechheit, die man der Serie antat. Sämtliche Charaktere wurden umbenannt und alles wurde eingedeutscht. Das Cheers hieß in den glücklicherweise nur 13 Episoden „Zum fröhlichen Feierabend“ aus Sam Malone, wurde Hubert Milbe, Diane Chamber war fortan unter dem Namen Diana Zimmerlinde unterwegs. Coach wurde zu Rudi, Norman zu Helmut und Cliff zu Uwe. Einzig Carla durfte ihren Namen behalten. Es dauerte dann über 10 Jahre, bis sich RTL der Serie annahm und sie im Nachtprogramm um 0:30 Uhr endlich in angemessener Synchronisation und vollständig sendete.
Und warum schreibe ich all das hier? Aus einem ganz einfachen Grund. Bereits 2008 begann Paramount hierzulande mit der Veröffentlichung der Serie in schönen Staffelboxen. Doch leider war aufgrund der mangelnden Verkäufe schon nach der 4. Staffel wieder Schluß. Nun wurde aber endlich die 5. Staffel für den Oktober diesen Jahres als neue DVD-Veröffentlichung angekündigt. Und was hat das mit euch zu tun? Noch viel einfacher. Geht und kauft euch die Serie. Ihr bekommt für aktuell relativ wenig Geld die ersten vier Staffeln und dazu noch eine der besten Serien überhaupt. Einen Klassiker. Und alle, die sowieso um die Qualität der Serie wissen, brauche ich ja nichts weiter zu sagen. Denn die haben sie sich spätestens jetzt bereits vorbestellt. Und wer noch unsicher ist, für den habe ich unten noch eine kleine Auswahl an Videos verlinkt. Zum Appetit machen, sozusagen. Und ganz am Schluss gibt es der Einfachheit halber auch gleich die Links zu den DVD-Boxen bei Amazon.
Cheers Intro in HD
Cheers Season 1 Promo Trailer (deutsch)
Prost Helmut Intro (ZDF)
Cheers Intro zur 200. Episode
Cheers 30th Reunion Dinner (englisch)
Cheers at 2006 Land Awards (englisch)
Cheers Intro kompletter Song von Gary Portnoy
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