Die Opalwälder #1 &#2 [Kult Editionen, 2005/2006]

Dominik_AVAIm Grunde genommen bin ich erst, nachdem ich die Reihe „Die Schiffbrüchigen von Ythaq“ angefangen habe, auf „Die Opalwälder“ aufmerksam geworden. Der französische Comicautor Christophe Peling (bekannt unter den Künstlernamen: Christophe oder Scotch Arleston) hat meine Neugierde, aufgrund seiner vielfältigen Veröffentlichungen geweckt. Ich habe ein wenig recherchiert und mich letztendlich für den Erwerb der Reihe „Die Opalwälder“ entschieden.
In diesem Bericht möchte ich den Lesern den ersten und den zweiten Band vorstellen:

Klappentext:
Opal ist ein Land der Wälder. Hier regiert die strenge Priesterschaft des Lichts mit der Macht der Magischen Steine. Doch es gibt die Weissagung, dass eines Tages die Titanen zurückkehren und die fünf Reiche befreien. Und Darko ist der verheißene Retter.
Mit Hilfe des Barden Urfold, der schönen Jongleuse Sleilo und des monströsen Ghörg begibt sich Darko auf eine Abenteuerreise, die das Schicksal seiner Welt entscheiden wird.

Manchmal bin ich im Internet auf Kritiken gestoßen, die besagen, dass „Die Opalwälder“ etwas an
„Lanfeust“ erinnern. Nun, dazu kann ich nicht viel sagen, ich habe bisweilen noch keine Abenteuer aus dem „Lanfeust“ Universum gelesen. Jedenfalls haben „Die Opalwälder“ und „Lanfeust“ mit Christophe Arleston denselben Szenaristen. In diesem Sinne habe ich kein Vergleich dazu, und wenn dem so wäre, ist es für diesen Bericht für mich nicht wirklich relevant.

 „Die Opalwälder“ kommen im schönen Hardcover Format (Maße: 22,9cm. mal 32,6 cm.) daher.
Beide Alben beinhalten mit rund 48 Seiten für 12.95 Euro einen absolut angemessenen Inhalt.
Verhältnismäßig habe ich recht lange an diesen Alben gelesen. Das liegt wahrscheinlich an dem etwas höheren Anteil der Texte. Beinahe jedes Panel enthält Text oder Soundwords, es gibt kaum ein Panel nur zum Verweilen und Anschauen. Bevor es mit dem jeweiligen Abenteuer losgeht, befindet sich auf der ersten und letzten Seite dieser Alben eine Landkarte. Diese zeigt angemessen verziert das Land Opal.

Auf der Flucht

Auf der Flucht

 Im Folgenden nun eine kurze Einleitung:
Opal ist ein Land der Wälder. Der Forst bedeckt alle erforschten Gebiete, von den Austral – Dschungeln des Reichs Mardos bis zu den frostigen Gefilden des Khanerats im Norden, vorbei an den vier Binnenmeeren und den fünf Königreichen. Die Völker leben im Einklang mit der Natur. Alles Notwendige gewinnen sie den Bäumen ab, ohne diese jedoch zu schädigen. In diese Welt, die sich seit Jahrhunderten im Gleichgewicht befand, stellte das Schicksal den jungen Darko, der ihre Grundfesten erschüttern sollte“.

Die Zeichnungen von Pellet und die Farbgestaltung von Goussale harmonieren hervorragend.
Kräftige Farben wissen mich zu faszinieren. Das Wasser in Blau, verschiedene Zauberformeln und deren Folgen in Gelb und Rot, die sehr schön anzusehende Natur des Waldes in Grün oder allein die blonden Haare (Gelb) von Darko Wissen zu gefallen. Die Natur ist in ihrer gesamten Vielfalt dargestellt. Verschiedene Rassen und Völker leben in Opal. Diese sind alle sehr detailreich ausgearbeitet. Ihre Andersartigkeit wird zeichnerisch sehr schön illustriert. Dämonen, Barden, Paladine, die Priesterschaft des Lichts, Menschen aus Mardos, die verschiedenen Tiere wie zum Beispiel Flugdrachen (genannt Waphan), die wilde reißende Bestie Anshü oder winzige Pelzlinge, welche als Nomadenvolk in den Baumwipfeln leben.

In beiden Bänden sind Charaktere, Tiere, Flora und Fauna aber auch die Hauptstadt äußerst detailliert dargestellt. Jeglicher Hintergrund ist mit viel Liebe zum Detail erarbeitet und gezeichnet. In nur wenigen Panels findet man einen einfarbigen Hintergrund. Dies kommt manchmal bei Explosionen oder einzelnen Szenen vor. Wahrscheinlich hat mich der erhöhte Anteil an Text in Kombination mit den kräftigen Farben und den detaillierten Zeichnungen länger als gewöhnlich in diesen Alben verweilen lassen.

 Da mir die Zeichnungen und die Farben so gut gefallen, kann denn da die Story wohl mithalten?

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