Spider-Man & The Avengers (19) (Spider-Man Nr. 6 & Avengers Nr. 6)

Weiter geht es mit den Abenteuern von Spider-Man und den Avengers. Und keine Sorge, den Witz mit Einzelheftserien mache ich diesmal nicht schon wieder …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 6 [Panini, Januar 2014]

Kaum hat sich Sp-Ock von Peter Parker befreit droht auch schon die nächste Gefahr. Die Hinrichtung von Alistair Smythe steht bevor, und damit auch wirklich nichts schiefgehen kann, bittet Jameson Spider-Man darum sicherzugehen, dass Smythe keine Fluchtmöglichkeiten hat. Doch Smythe hat schon einen Plan. Leider hat er aber nicht mit der Intelligenz von Otto Octavius alias Spider-Man gerechnet. Doch auch Smythe hat ein paar Tricks auf Lager und holt sich Verstärkung von Boomerang, dem Geier und dem Skorpion, die Spider-Man erst kurz zuvor ziemlich heftig zusammengeschlagen hat …

Alistair Smythe hat sich in sehr kurzer Zeit zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner entwickelt. Doch auch wenn er Spider-Man schon des Öfteren wirklich gefährlich geworden ist, so fehlt ihm dennoch eine gewisse Raffinesse und echte Gefährlichkeit, wie sie vom alten Doc Ock und dem ersten Grünen Kobold ausging. So ist Smythe zwar kein Fliegengewicht unter Spider-Mans Gegnern, aber leider auch keiner derjenigen, die man wirklich lange im Gedächtnis hat. Erst recht nicht seit seiner „Weiterentwicklung“.
An den Zeichnungen von Giuseppe Camuncoli gibt es kaum etwas auszusetzen. Das Einzige, was man dem talentierten Künstler ankreiden könnte, ist das sein Spidey hin und wieder etwas fett aussieht. Fast so, als hätte er wirklich versucht Doc Ock zu zeichnen und dann einfach nur das Spidey-Kostüm draufgesetzt. Doch davon abgesehen bin ich mit seinen Zeichnungen rundum zufrieden.

FAZIT:

Spider-Man ist und bleibt eine der besten Serien unter Marvel NOW! Sowohl die Handlung als auch die Zeichnungen sind Oberklasse-Niveu im Superheldenbereich. Auf jeder Seite spürt man, dass die Macher auch echte Fans sind und es sich nicht einfach nur um simple Auftragsarbeiten handelt.

Avengers Nr. 6 [Panini, Januar 2014]

Captain Marvel, Sunspot, Cannonball, Spider-Woman, Black Widow und Shang Chi sind in Hongkong unterwegs in geheimer Mission. Sie sollen undercover etwas herausfinden und mischen sich daher in die Welt des Glücksspiels. Dabei treffen sie nicht nur auf ihr Ziel sondern auch ein paar vergnügsame AIM-Agenten …
Währenddessen kümmern sich die Rächer, Iron Man, Thor, Spider-Man, Hyperion und andere um die neue Spezies im Wilden Land. Die Kinder, welche durch Ex Nihilos Terraformingkapseln entstanden, sollen wichtige Werte des Lebens kennenlernen …

Jonathan Hickman und Nick Spencer kreieren zwei ganz passable Abenteuer, bei denen Ersters jedoch hinter den persönlichen Erwartungen zurückbleibt. Das Setting an sich klingt spannend, doch es krankt an der Umsetzung. Die Story ist holprig und wirkt unausgegoren. Lediglich Mike Deodatos Zeichnungen trösten ein wenig darüber hinweg. Anders ist es da schon mit dem zweiten Teil des Heftes. Hier ist es sehr faszinierend zu erleben, wie unterschiedlich die Werte der einzelnen Rächer im Bezug auf die Lektionen des Lebens ausfallen. Das hat Charme und Witz und mit den Bildern von Deodato sieht das Wilde Land auch noch wunderschön aus.

FAZIT:

Nicht rundum gelungen, aber auch keine schlechte Ausgabe. Der erste Teil fällt eher unter gelesen und schnell wieder vergessen, der Zweite jedoch kann sehr wohl begeistern. Es bleibt somit die Hoffnung, dass, obwohl für die Handlung wichtig, der erste Teil eher ein Fill-In darstellt und kein Gradmesser für die weitere Qualität der Serie ist.

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