Ma-Co-Re-Mix (Vol. 63) [Secret Wars Nr. 3 & Secret Wars: Ultimate End]

Neben der dritten Ausgabe der Hauptserie, welche die Handlung rund um Battleweorld fortsetzt, gibt es den ersten Tie-In-Sonderband „Ultimate End“ mit den Figuren aus dem Ultimativen Universum und ihren teilweise letzten Auftritten. Beim nächsten Ma-Co-Re-Mix gibt es dann Teil 4 der Hauptserie und den zweiten Tie-In-Sonderband mit den Marvel Babys von Skottie Young …

MaCoReMix

Secret Wars Nr. 3 [April 2016]

Autor: Jonathan Hickman, Matthew Rosenberg
Zeichner: Esad Ribic, Luca Pizzari
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Secret Wars (2015) 3 & Secret Wars Journal (2015) 1 (II)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Gottkönig Doom wacht über Battleworld und er sieht und erfährt einfach alles dank seiner Thor-Einsatzgruppe. Aber auch dank Doctor Strange trägt mit seinen täglichen Berichten dazu bei, dass Doom über alles informiert wird. Doch es gibt auch jene, die Geheimnisse vor Doom haben und diese sogar bewahren können. Selbst Doctor Strange hat ein Geheimnis, von dem Doom nichts weiß. Denn Strange versteckt eine „Arche“ aus der Zeit vor Battleworld, ohne zu wissen, was diese beherbergt …

Im Gegensatz zu den ersten beiden Ausgaben und dieser ganzen Vorgeschichte, gefällt mir diese Ausgabe recht gut, wenngleich nicht wirklich viel passiert, und das wenige, was passiert, könnte man auch gut auf einer Handvoll Seiten zusammenfassen. Hickman schafft es einfach nicht mehr wirklich mich zu reizen, da seine Handlungen oftmals zu verschachtelt und aufgeblasen wirken.
Wenigstens sehen die Zeichnungen von Esad Ribic wirklich sehr gut aus. Sein filigraner und skizzenhafter Zeichenstil, mit den wunderschönen Landschaften, den actionreichen Panels und anatomisch fast perfekten Figuren kann mich von der ersten Seite an überzeugen. Und dann wäre da noch die Kurzgeschichte aus der „Secret Wars Journal“-Reihe, die zwar recht nett, aber insgesamt leider auch ziemlich belanglos ist. So liefert sie zwar Hintergrundinfos zu einer der Battleworld-Welten, präsentiert das Ganze aber eher so, als wäre es nicht weiter von belang.

Nett zu lesen mit schönen Bildern und auf jeden Fall eine Steigerung zu den beiden vorangegangenen Ausgaben, oder auch den letzten Avengers-Heften vor dem Beginn dieses Events. Aber es gibt ja auch noch ein paar schöne Sonderbände zum Event.

Secret Wars: Ultimate End [Mai 2016]

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Mark Bagley
Format: Softcover
Umfang: 132 Seiten
Inhalt: Ultimate End (2015) 1-5
Verlag: Panini Comics
Preis: 14,99 Euro

Die letzten beiden überlebenden Welten und ihre Bewohner treffen aufeinander und beide wollen natürlich nicht kampflos aufgeben. Während jedoch einige rein auf den Kampf aus sind, versuchen andere, auch gemeinsam mit ihren jeweiligen Pendants aus der anderen Welt, eine Lösung zu finden, um die Verluste so gering wie möglich zu halten. Während Peter Parker die Chance nutzt und sowohl seine aus dem ultimativen Universum gehörende jüngere Tante und die hier noch lebende Gwen besucht, prügeln sich die diversen Hulks durch die Gegend und auch die Punisher sehen nur noch eine Lösung für das Problem …

Das Gründungsteam des ultimativen Universums hat sich noch ein letztes Mal zusammengefunden, um es ehrenvoll zu verabschieden. Brian Michael Bendis und Mark Bagley, die gemeinsam im Jahr 2000 das ultimative Universum mit „Ultimate Spider-Man“ aus der Taufe hoben und die bekannten Marvelhelden in neuen frischen Geschichten für ein jüngeres Publikum aufbereiteten, haben nun eine letzte Story geschaffen, die im Rahmen des Secret Wars das Ende des ultimativen Universums einläutet. Doch während Bendis mit Ultimate Spider-Man einen denkwürdigen Run an einer Comicserie schuf und Bagley dies eindrucksvoll bebilderte, wirkt diese Geschichte leider nicht mehr ganz so innovativ, frisch, oder auc nu ansatzweise interessant. Ehrlich gesagt ist sie sogar ziemlich verquer und voller Logiklöcher und Schwachstellen, die den Lesefluss ausbremsen. Bendis greift zwar ein paar interessante Aspekte auf, verliert diese aber viel zu schnell. Hier zeigt sich sein Problem bei Teamserien bzw. mehreren Figuren. Er schafft es einfach nicht genügend auf die einzelnen Charaktere einzugehen, was in Soloserien sehr gut funktioniert hat.
Optisch leistet Bagley gewohnt gute Arbeit, aber ich muss sagen, dass sein Stil langsam in die Jahre kommt. War er früher noch mein absoluter Lieblingszeichner, was auch damit zusammenhing, dass ich mit seinem Run an Amazing Spider-Man bei Marvel eingestiegen bin, Anfang der 90er Jahre, ist diese Bewunderung inzwischen etwas gesunken und einer gewissen Ernüchterung gewichen. Zwar gefallen mir seine actionreichen Bilder und diese dynamischen Szenen, die er nach wie vor gekonnt zu Papier zu bringen weiß, noch immer, dafür sind es inzwischen die Gesichter, die mich nicht mehr so recht überzeugen können, da sowohl Männer wie Frauen eine recht ähnliche Mimik haben.

Trotz über 120 Comicseiten bietet der Band nicht wirklich viel Inhalt. Zumindest wenn man es auf den reinen Storygehalt bezieht. Dafür gibt es schöne Bilder eine recht kurzweilige Geschichte, mit ein paar Stolperstellen und ja, das wohl wichtigste daran ist, dass hier Bendis und Bagley noch einmal zusammenarbeiten durften, um „ihr“ ultimatives Universum zu verabschieden.

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