Ma-Co-Re-Mix (Vol. 83) [Spider-Man 2099 (2. Serie) Nr. 3 & Civil War II Nr. 9]

Mit diesem Review endet die Reihe zum Civil War II-Event. Heute gibt es das letzte Tie In (Wieso eigentlich Tie In?) und auch das letzte Heft mit dem finalen Abschlusskapitel. Doch egal, wie mein Fazit zum Event ausfällt, das lest ihr im Review selbst, so bin ich auf jeden Fall mit dieser Reihe jetzt auf ein Jahr Rückstand angekommen. Es wird also weniger, und mit der Klonverschwörung hole ich dann ja auch noch ein bisschen auf. Hoffe ich …

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Spider-Man & The Avengers (53) [Spider-Man Nr. 4 & Avengers Nr. 4]

Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch heute am Vatertag, den ich wie die letzten Jahre auch, lieber mit meiner Familie/Kindern verbracht habe, anstatt mich dem Alkohol und irgendwelchen Feiern hinzugeben, ein mehr oder weniger aktuelles Review hier online zu stellen. Weiter geht es mit den vierten Ausgaben der aktuellen Panini-Marvel-Serien „Spider-Man“ und „Avengers“ …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 63) [Secret Wars Nr. 3 & Secret Wars: Ultimate End]

Neben der dritten Ausgabe der Hauptserie, welche die Handlung rund um Battleweorld fortsetzt, gibt es den ersten Tie-In-Sonderband „Ultimate End“ mit den Figuren aus dem Ultimativen Universum und ihren teilweise letzten Auftritten. Beim nächsten Ma-Co-Re-Mix gibt es dann Teil 4 der Hauptserie und den zweiten Tie-In-Sonderband mit den Marvel Babys von Skottie Young …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 55) (Miles Morales: Ultimate Spider-Man Nr. 1 & 2)

Der heutige Ma-Co-Re-Mix ist ein weiterer Versuch meinen Lesestapel zu verkleinern und zielsicher auf eine Reviewreihe zuzusteuern, innerhalb derer ich euch bald das Spider-Verse-Event vorstellen möchte, welches viele der Spider-Serien in den USA und auch hier in Deutschland durchzogen hat. Doch um an diesen Punkt zu kommen, muss ich noch etwas chronologische Vorarbeit leisten, wie mit den heutigen „Miles Morales: Ultimate Spider-Man“-Bänden. Das Special wird sich dann übrigens auch bei mir durch mehrere Reviewreihen ziehen. Zum einen das „Spider-Man & Die Avengers“-Review und zum anderen den „Ma-Co-Re-Mix“.

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Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter [Panini Comics, April 2017]

Wer hätte gedacht, dass die Civil War II Sonderband Reihe so genial sein kann. Krieg der Götter fasziniert mit fünf US-Heften auf guten 120 Seiten. Dabei entfalten sich dem Leser zwei spannende und leicht nachvollziehbare Geschichten im seichten Fahrwasser der Hauptserien rund um den zweiten Civil War. Während die erste Story sich mit den alten Göttern rund um Herkules befasst, nehmen im weiteren Verlauf des Bandes die Helden auf ganz eigene Art und Weise Abschied des unglaublichen Hulk …

Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter

Göttliche Helden

Marvels antiker Held und Halbgott Hercules steht einer gewaltigen Bedrohung gegenüber! Brandgefährliche Götter der Neuzeit wollen ihn vernichten. Der ehemalige Avenger hat schon bessere Tage gesehen und weiß, dass er diese mächtigen Gegner nicht alleine besiegen kann. Also versammelt er eine Schar mythologischer Helden, die ihm in der entscheidenden Schlacht beistehen sollen! Doch der göttliche Konflikt im Schatten des zweiten Heldenkriegs ruft auch Captain America, Spider-Man, Captain Marvel und Medusa auf den Plan, die sich Herc in den Weg stellen. An anderer Stelle müssen der neue Hulk Amadeus Cho und andere den Tod und letzten Willen des ersten unglaublichen Hulk verarbeiten …

Enthält als deutsche Erstveröffentlichung die komplette Miniserie Civil War II: Gods of War und den One-Shot The Fallen, inszeniert von Dan Abnett (Guardians of the Galaxy: Krieger des Alls), Greg Pak (Hulk), Mark Bagley (Spider-Man) und anderen.

Die Story um Hercules, die sich auf die ersten vier US-Hefte verteilt, ist richtig cool. Die Zeichnungen gefallen mir auf Anhieb sehr gut. Hier findet der Leser typisch amerikanischen Mainstream vor, jedoch glasklar und astrein gezeichnet.  Die Zeichnungen und die Farbgebung faszinieren, sie sind durchgehend kräftig in der Farbe und jedes Panel, selbst die actionreichsten, sind klar und deutlich strukturiert! Der Leser erkennt selbst im Getümmel des Kampfes, klar und deutlich, was vor sich geht auf den ersten Blick. Das hat man oftmals nicht im amerikanischen Mainstream, wenn es hektischer und wuseliger wird. Die genialen Zeichnungen sprechen für sich und sind definitiv neben der Story ein grandioser Pluspunkt.
Die Story ist einfach gestrickt, dennoch spannend, actiongeladen und vor allem rasant erzählt. Hercules sitzt frustriert in der Bar und unterhält sich mit Amadeus Cho, dem neuen Hulk. Es hat den Anschein, dass Hercules dem Alkohol verfallen ist, kann er dem Schnaps widerstehen? Der Leser erfährt ein wenig über Hercules seine depressive Verstimmung. Er wurde nie so wirklich von den Avengers und seinen Kollegen anerkannt. Plötzlich bricht das erste Chaos los, auf den Straßen erscheint Urprising Storm. Es sind die Götter der Neuzeit, die aus Hercules einen Chaos Gott machen wollen. Urprising Storm besteht aus Cryptomnesia dem Anführer und Datengott, aus Catastrophobia dem Kriegsgott und Horrorscope der toxischen Frau, die mit Selbstliebe und Narzismus umgehen kann.
Hercules scheint machtlos gegen diese Art von Bedrohung zu sein, so ruft er die alten Helden von damals wieder zusammen, die Gods of War.

Hercules und Amadeus Cho in der Bar.

Hercules und Amadeus Cho in der Bar.

Interessanterweise können nur sie Urprising Storm sehen, wahrnehmen und bekämpfen. Die Avengers können Urprising Storm leider nicht erkennen. Sie sind auch zu stark mit ihrem eigentlichen Heldenkrieg rund um die Visionen des Sehers Ulysses beschäftigt. Deswegen machen die Avengers sich auch eher nur Sorgen um das Auftauchen von Hercules und seinen Freunden. Sie können die Gefahr, die wirklich dahinter steht, nicht auf den ersten Blick erfassen. So geht es in dieser Story darum, welche auf die ersten vier US-Hefte verteilt ist, Urprising Storm zu vernichten. Ob das Hercules und seine Freunde wirklich alleine schaffen können? Vielleicht erhalten sie ja doch ein wenig Unterstützung der Avengers und deren Kollegen?!
Diese Story rockt den Band gewaltig. Leicht nachvollziehbare Story, nicht zu verzwickt und durcheinander erzählt. Der Leser kann von Anfang an auch ohne viele Vorkenntnisse des Civil War II Events sehr gut nachvollziehen, worum es geht und was es zu bewältigen gilt. Die genialen Zeichnungen sind wie beschrieben ein absolut weiterer Pluspunkt!

Urprising Storm ist im Anmarsch ...

Urprising Storm ist im Anmarsch …

Die zweite Story in diesem Band dreht sich um die Beerdigung des unglaublichen Hulk und der damit verbundenen Trauer von Freunden, Familie und Angehörigen. Hier fällt umgehend auf, dass die Zeichnungen und Farben nicht mehr so glasklar und lupenrein daherkommen. Eher etwas schroffer und mit weniger kräftigen Farben wird eine kurze emotionale Geschichte erzählt, welche die Trauer der einzelnen Protagonisten auf authentische Art und Weise einfängt. In dieser Story stehen die Charaktere im Vordergrund und der Umgang mit der Trauer um den unglaublichen Hulk. Action und Kämpfe finden sich in dieser Story nicht. Bei der Beerdigung gibt es aber dennoch einige Probleme, da viele Menschen aufgewühlt sind und den unglaublichen Hulk nicht als den beliebtesten Helden wahrgenommen haben.
Ich persönlich kannte bisher nicht die familiären Zusammenhänge rund um den unglaublichen Hulk. Der Leser erfährt auf einfache Art und Weise, wer Freunde und Familie des unglaublichen Hulk sind.

Auf in die Schlacht ...

Auf in die Schlacht …

Bruce Banners große und oft schwierige Liebe Betty Ross, ihr Vater Thunderbolt Ross, der den großen Grünen jahrelang jagte und selbst zum Roten Hulk wurde, Hulks Alien-Gefährten, die mit ihm damals auf die Erde kamen und der Silver Surfer sowie Dr. Strange sind auch mit dabei. Mit Silver Surfer und Dr. Strange kämpfte der unglaubliche Hulk damals bei den Defenders. Interessant ist, wie der neue Hulk Amadeus Cho mit der Trauer umgeht, denn nicht alle Wissen die Küchenuhr mit der Bruce Banner einst seine Wut zu kontrollieren versuchte, in Ehren zu halten …

Wie immer finden sich am Anfang des Bandes einleitende Worte zu den Geschichten und am Ende des Bandes die dazugehörigen Hintergrundinformationen, welche den Leser an die Hand nehmen für ein besseres Verständnis im gesamten Marvel Universum.
Von mir ein klarer Pflichtkauf, auch wenn man nicht unbedingt die aktuellen Civil War II Hefte ließt.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2017 Panini Comics

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Jessica Jones Megaband Nr. 2: Alias (2) [Panini, Oktober 2016]

Inzwischen ist es fast ein Jahr her, dass ich euch den ersten Band der hochgelobten Soloserie von Jessica Jones aus der Feder von Brian Michael Bendis vorgestellt habe. Daher dachte ich mir, dass es ruhig an der Zeit wäre, den zweiten Band, der auch gleich den Abschlussband darstellt, zu reviewen …

Jessica Jones Megaband Nr. 2: Alias (2)

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Michael Gaydos, Mark Bagley, Rick Mays
Format: Softcover
Umfang: 348 Seiten
Inhalt: Alias 16-28, Marvels 75th Anniversary Celebration (IV) & What if Jessica Jones had joined the Avengers?
Verlag: Panini Comics
Preis: 29 Euro Weiterlesen

Ma-Co-Re-Mix (Vol. 48) (Spider-Man: Maximum Carnage Nr. 1 & 2)

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit einem bekannten Story-Arc aus den Neunziger Jahren weiter und auch gleichzeitig einem sehr umstrittenen Arc. Denn für viele Comicfans von heute, war Maximum Carnage ein prägendes Ereignis. Woran es lag, kann vielleicht dieses Review klären …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 46) (Galactus: Hunger, Cataclysm Nr. 1 & 2)

Auch heute versuche ich wieder ein wenig meinen Comic-Lesestapel abzuarbeiten und präsentiere euch drei zusammenhängende Paperbacks, die auf die Ereignisse des ersten Events der Marvel Now-Ära aufbauen. Gemeint ist natürlich Age of Ultron, welches ich euch hier auf dem Blog bereits vorgestellt habe …

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Jessica Jones – Alias Megaband Nr. 1 [Panini, Juli 2016]

Es gibt Serien, die haben es in Deutschland wirklich nicht leicht. Nicht etwa, weil sie schlecht sind, bei Weitem nicht, sondern vielmehr, weil der deutsche Comicmarkt ein vollkommen anderer, als der amerikanische ist, wo Verkaufszahlen einen anderen Rahmen haben und Serien dadurch auch bessere Chancen. In Deutschland braucht es schon einen zugkräftigen Namen, oder noch besser gleich mehrere. Am besten ist es dann natürlich auch noch, wenn zeitgleich ein Film oder eine Serie der jeweiligen Hauptfiguren anlaufen und dementsprechende Erfolge feiern. Noch besser ist es dann natürlich, wenn man noch mit bekannten Künstlern glänzen kann.
Genauso eine Serie ist „Alias“ von Brian Michael Bendis und Michael Gaydos mit ihrer Protagonistin Jessica Jones. Immer wieder wurde sie von den Fans gefordert und immer wieder musste Panini ablehnen, dass sie, trotz durchaus zugesprochenen Qualitäten, kaum Chancen hierfür auf dem deutschen Markt sehen. Bis Netflix mit ihrer Serie „Jessica Jones“ kamen …

Jessica Jones – Alias Band 1

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Fear Itself – Nackte Angst #7 [Panini, Mai 2012]

Das große Finale von Fear Itself. Aber ist dieser Band und seine Geschichte einer finalen Ausgabe würdig?

Fear Itself – Nackte Angst #7

Es kommt zum alles entscheidenden Finalkampf zwischen der Schlange und Thor. Es wird Zeit die Prophezeiung zu erfüllen. Doch nicht nur Thor sieht seinem Schicksal entgegen. Jeder Rächer will dem Albtraum endlich ein Ende bereiten. Aber neben den Helden tun auch die Menschen ohne besondere Kräfte ihr Bestes, um die Erde zu retten. Auch alltägliche Helden, wie Du und ich geben der gebeutelten Menschheit wieder Hoffnung. Wie lange können die Helden standhalten, und wird es Thor schaffen, sich gegen den Bruder von Odin, die Schlange, zu behaupten? Die alles entscheidende Frage ist jedoch, welchen Preis Thor hierfür bereit ist zu zahlen!
Wie geht es nach der Angst weiter? Wie schaffen es die Bewohner von Broxton wieder ein normales Leben zu führen, ohne die seit The Siege ansässigen Götter aus Asgard. Was wird aus Sin, und wer ist der geheimnisvolle Mann im Rollstuhl mit den mysteriösen Plänen? Und wie hat es der Hulk geschafft, sich von seinem Alter Ego Bruce Banner zu lösen?

Wer ist der geheimnisvolle Fremde und was sind seine Pläne?

Das Finale von Fear Itself kommt in Überlänge daher. Doch wenn man einmal von den Nachwehen, die hier bereits angedeutet werden, absieht, passiert außer einem weiteren Heldentot nicht wirklich viel. Die Guten siegen über die Bösen, die Menschheit kehrt zur Normalität zurück, oder versucht es wenigstens. Das sind Dinge, wie sie nach jedem Event stattfinden und da hätte ich mir persönlich einen tieferen Einblick in den Wiederaufbau und das Leben der ganz normalen Menschen gewünscht. Nur zu oft wird eben dieser Punkt ausgeklammert und irgendwie hatte ich nach dem Start und der Einbindung von Broxton gehofft, dass es diesmal anders sein würde.

Hulk ab sofort ohne Bruce Banner?

Ansonsten finde ich gerade die Ausblicke auf die zukünftigen Ereignisse sehr interessant, aber ich denke das sind genau die Fragen, welche mich persönlich am meisten reizen würden. Wie eben die Frage, wie sich der Hulk des Bruce Banners entledigen könnte, und wenn es denn so einfach ist, weshalb er es nicht schon früher getan hat.
Der Hauptteil des Heftes, das Finale sozusagen, ist leider nur üblicher Durchschnitt. Da hat sich Marvel-Architekt Fraction nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Da wäre durchaus mehr Finesse möglich gewesen, um dem Event ein würdiges und vor allem nicht alltägliches Ende zu gewähren.

Sin in den Fängen von mysteriösen Wissenschaftlern …

Zeichnerisch wird in diesem Band eigentlich nur feinste Kost aufgefahren. Stuart Immonen leistet wie immer tadellose Arbeit und auch die weiteren Künstler, wie Mark Bagley, Terry Dodson oder Pablo Raimondi, um nur Einige zu nennen, können mit sehr guten Leistungen glänzen. Einzig Howard Chaykin ist in dieser Ausgabe wieder ein visueller Totalausfall. So wie er hier Jameson und Parker zeichnet, muss man fast an übernatürliche Mutation glauben.

FAZIT:

Fear Itself ist vorbei und es war nicht ganz so schlimm, wie man es stellenweise hätte erwarten können. Ja es gab Reinfälle, aber auch echte Highlights. Diese Finalausgabe liegt irgendwo in der Mitte. Wie ein wirkliches Finale fühlt sich der Band jedenfalls nicht an. Vielleicht auch deshalb, weil es danach noch den Sonderband Nummer 4 gab, der sich den drei 7.1-Ausgaben widmet und so vielleicht noch ein etwas runderes Ende bietet als dieser hauptstorytechnische halbgare Finalband.

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