Ma-Co-Re-Mix (Vol. 104) [Venom & X-Men: Poison X & Venom (2. Serie) Nr. 4]

Der heutige Ma-Co-Re-Mix bringt die doppelte Dosis Venom mit. Zum einen das Crossover mit den X-Men, welches direkt an den zweiten Venomverse-Band anschließt und seinen Abschluss im dritten Venomverse-Band findet, den ich euch demnächst ebenfalls präsentieren werde, sowie den Abschlußband der zweiten Venom-Serie …

MaCoReMix

Venom & X-Men: Poison X [November 2018]

Autor: Cullen Bunn
Zeichner: Ario Anindito, Jacopo Camagni, Edga Salazar
Format: Softcover/ Softcover (Variant, limitiert auf 222 Exemplare)
Umfang: 124 Seiten
Inhalt: X-Men: Blue (2017) 21-22, X-Men: Blue Annual (2018) 1 & Venom (2017) 162-163
Verlag: Panini Comics
Preis: 14,99 Euro (SC) / 18,00 Euro (SC Variant)

Cyclops Vater Corsair, wird mit seinem Team, den Starjammers entführt. Und alles was Cyclops, der vor der Entführung noch mit seinem Vater ein Videotelefonat führte, mitbekommen hat ist, dass offenbar die außerirdische Spezies der Klyntar damit zu tun hat. Deshalb suchen sich die X-Men jemanden, der sich mit dieser Symbiontenrasse auskennt und dieser jemand ist Venom. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg um Cyclops‘ Vater und sein Team zu retten …

Es ist fast schon unglaublich, dass Venom und die X-Men bisher nie gemeinsam aufgetreten sind, geschweige denn ein gemeinsames Abenteuer erlebt haben. Da musste schon Cullen Bunn daherkommen und ein actionreiches Abenteuer verfassen, damit diese beiden „Welten“ endlich aufeinandertrafen. Und das Ergebnis kann sich durch aus sehen und lesen lassen. Zwar wirken einige der X-Men hier ein wenig Out of Character, sprich sie verhalten sich nicht so, wie ich es bisher gewohnt war, allerdings handelt es sich auch im die X-Men Blue-Serie, die ich nicht regelmäßig verfolgt habe.
Das Zeichnertrio hat ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet und dieses Symbiontenabenteuer spannend bebildert. Die Symbionten und deren Gegner, wer Venomverse verfolgt hat kennt die Poisons, sehen einfach unglaublich gut aus. Das einzige verwirrende ist die Figur der Killer Thrills, einer verrückten Kopfgeldjägerin, die ursprünglich eine Gegnerin von Drax dem Zerstörer war. Sie bekam für diese Abenteuer eine Frisur, die eher an Son Goku aus Dragon Ball erinnert.

Letztendlich bleibt ein unterhaltsamer und sehr kurzweiliger Symbionten-Actionthriller, der die Handlung aus Venomverse gut fortsetzt und Lust auf das Finale in Venomverse Nr. 3 macht. Mal schauen, wann ich es schaffe den zu lesen und danach zu reviewen.

Venom (2. Serie) Nr. 4: Held mit Hindernissen [Januar 2019]

Autor: Mike Costa, Rick Remender
Zeichner: Mark Bagley, Javier Garrón, Shawn Moll
Format: Softcover
Umfang: 100 Seiten
Inhalt: Venom (2017) 161, 164-165 & Venom/Deadpool: What If? (2011)
Verlag: Panini Comics
Preis: 12,99 Euro

Nach den letzten Ereignissen sind sich Eddie und der Symbiont wieder viel näher gekommen und versuchen ihre alte Rolle las Beschützer der Unschuldigen wiederaufzunehmen. Leider wollen das nicht alle glaube, so auch Spider-Woman, die zu beginn Jagd auf Venom macht. Als dann auch noch Eddies alte Bekannte Claire Dixon auftaucht, mit der er gemeinsam Jagd auf Carnage gemacht hatte, wird es so richtig kompliziert …

Mike Costa verabschiedet sich gemeinsam mit Spidey-Veteran Mark Bagley von seinem Antihelden Venom mit den letzten Ausgaben der 2017er Venom-Serie. Schade ist dabei allerdings, dass die letzte Storyline, ein Zweiteiler, relativ durchschnittlich ausfällt. Zwar bedient sich Costa einer Figur aus der jüngeren Vergangenheit Venoms, verliert dabei jedoch die Glaubwürdigkeit. Und so wirkt die letzte Story eher wie schnell und lieblos dahingeklatscht, um die letzten Ausgaben wenigstens einigermaßen zu füllen. Bagleys Zeichnungen sehen noch immer grandios aus, auch wenn es kaum noch eine Entwicklung bei Bagleys Zeichnungen erkennen gibt.
Den eigentlichen Abschluss des Bandes bildet ein What If … in dem Deadpool von Venoms Wirt übernommen wird. Allerdings ist dies im Grunde recht interessant aufgebaute Idee sehr schnell ausgelutscht und dann eigentlich nur noch bedingt witzig und lesbar. Es gab sogar Momente, in denen ich mich regelrecht durch die verbliebenen Seiten durchkämpfen musste. Da haben auch die ganzen Anspielungen auf die Marvel Historie nichts genützt.

Diese Ausgabe ist eines Abschlussbandes bei Weitem nicht würdig, leider. Zwar sind mit Bagley als Zeichner und Spider-Woman als Gastheld durchaus nennenswerte Komponenten vertreten, aber die Umsetzung verliert leider mit jeder Seite ein Stück mehr. Das Finale, mit Deadpool, ist sogar die größte Enttäuschung des Bandes. Als Komplettist kommt man aber dennoch nicht an der Ausgaben vorbei und die erste gute Hälfte macht ja sogar noch Spaß.

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