Tank Nr. 2 [SD Comics, Mai 2016]

Weiter geht es am heutigen Mittwoch, so zwischen den Feiertagen, mit der zweiten Ausgabe von Sebastian Drewnioks Endzeitserie „Tank“. Mit dem Review der letzten Woche und dem hier vorliegenden, erwarten euch somit noch zwei weitere Reviews, bis ich auf dem aktuellen Stand der Serie sein werde …

Tank Nr. 2

Das war wirklich knapp. Die Wölfe hätten die Unbekannte mit der Tätowierung 208 beinahe erwischt. Doch zum Glück ist da Jerome, der die Unbekannte ohne Namen mal eben gerettet hat. Das ist zumindest seine Auffassung der Situation. Doch statt Freundschaft zu knüpfen, muss Jerome nun vor ein paar mordlustigen Angreifern beschützt werden …

Okay, noch immer hält sich Sebastian Drewniok mit Infos zu seiner Helding zurück und rückt erst langsam damit heraus, dass die Unbekannte keinen Namen hat und übermenschliche Fähigkeiten zu besitzen scheint. Auf jeden Fall verfügt sie über außergewöhnliche Kampffertigkeiten und ein gesundes Misstrauen. Die Handlung selbst kommt nru minimal voran und auch über die Hauptfigur gibt es erneut nur wenig zu erfahren. So konzentriert sich Drewniok weiterhin darauf seine postapokalyptische Welt etwas detaillierter vorzustellen. Wobei es noch immer ein Geheimnis ist, wo im früheren Deutschland sich die Geschichte bisher abspielt und mehr als ein paar Ruinen und Schrottplätze bekommt man auch diesmal nicht zu Gesicht.

Das ist auch gleich ein guter Stichpunkt, um sich den zeichnungen zu widmen, die insgesamt auf gleichem Niveau sind, wie die erste Ausgabe, aber auf einigen Seiten wirken die Zeichnungen im Gegensatz zu Heft 1 noch ein wenig unbeholfener. Woran dies liegt, weiß ich aber nicht. Womöglich hat sich Sebastian Drewniok auch nicht mit der Ruhe dem Heft widmen können, wie es noch in der ersten Ausgabe der Fall war, oder die Zeit hat gegen ihn gearbeitet. Aber das sind alles nur Mutmaßungen. Insgesamt fällt diese Ausgabe auch farbtechnisch etwas weniger imposant aus. Vorrangig dominieren braun, grau und grün, sprich Erdfarben und wirkt dadurch eher trüb und melancholisch.

Im Großen und Ganzen scheint das Heft eher eine Art Füllstory zu sein. So macht es zumindest nach meiner Auffassung den Anschein. Daher hoffe ich auf die dritte Ausgabe und dass es dort dann ein wenig mehr zu sehen und zu erfahren gibt. Diese ist dann auch schon bereits in der nächsten Woche an der Reihe. Oder anders gesagt, nächstes Jahr. 😉 Und falls ihr noch unsicher seid schaut einfach mal auf www.sdcomics.com vorbei. Dort könnt ihr die Ausgaben nicht nur bestellen, sondern auch vorab schon einmal hineinschnuppern.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2017 Sebastian Drewniok

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