#beHype Nr. 4/18 [August 2018, Egmont Ehapa Media]

Das heutige Review ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Sieht man einmal davon ab, dass ich das vorgestellte Magazin als Rezensionsexemplar erhalten habe, liegt die Besonderheit eher darin, dass ich dies auf Wunsch meiner Tochter tat, die auch ihren Teil zu diesem Review beitragen wird, indem sie einen eigenen Textabschnitt verfasst hat, worin sie ihre Meinung zu dem Heft niedergeschrieben hat. Inhaltlich hab eich daran nichts geändert, nur Rechtschreibfehler habe ich gemeinsam mit ihr korrigiert, damit sie noch etwas dabei lernt. Und somit kommt es zum zweiten Mal zu einem Vater/Tochter-Gemeinschaftsreview auf diesem Blog. Doch bevor ich mich zu Wort melde und mein väterliches Auge durch das Heft schweifen lasse, soll erst einmal meine Tochter (@Sily_Love) ihre Chance bekommen, die guten und schlechten Seiten des Heftes vorzustellen …

#beHype Nr. 4/18

Genre: Jugend/Lifeystyle/Social Media
Umfang: 44 Seiten
Extra: 3 Sticker Sheets, 3 Emoji Cards, Notepad im Smartphone-Design, 3 Pencils
Verlag: Egmont Ehapa Media
Preis: 3,99 Euro

Sily_Love-Meinung:
Die Zeitschrift #beHype gefällt mir äußerlich sehr gut! Die Überschrift an sich spricht mich auch gleich an, aber auf Anhieb würde ich sie mir nicht holen, da man nur die Hälfte der Zeitschrift sieht. Das Beste, was man sehen sollte, wird von den Extras verdeckt. Sie kostet um die 4€. Der Preis ist auch ganz okay. Die Extras sind: 3 Stickerbögen mit verschiedenen Emojis, 3 Postkarten auch mit jeweils verschieden Emojis, ein Notizblock in Handyform und Design, passend dazu auch 3 Stifte in verschieden Farben. Innerlich bietet die Zeitschrift auch sehr viel, z.B. Beautyhacks, Bastelhacks und vieles mehr. Was ich zuerst allerdings nicht mitbekommen habe, ist, dass da Netflix-Tipps drinne sind. Es gibt Infos über verschiedene Promis wie zum Beispiel Marcus und Martinus oder Bibisbeautypalace. Unteranderem gibt es auch viele Rätsel, die man lösen kann, wenn man Langeweile hat. Die Bastelhacks sind leicht nachzumachen und zu finden. Mein Idol z.B. ist Juliabeautyx. Es gibt 8 verschiedene Promi-Poster, wo für jeden bestimmt etwas dabei ist. FlufflySlime zum Selbermachen und noch vieles mehr. 12 Dinge über Mike Singer, die bestimmt keiner weiß oder Frisuren zum Nachmachen.

Mueli77-Meinung:
Nachdem das Heft nun aus der Sicht der Zielgruppe, nämliche weibliche Teenager, vorgestellt wurde, möchte ich auch meine Meinung als Vater kundtun.
Der erste Eindruck ist, dass es oberflächlich gesehen, mal wieder eines der „neuen“ Trendmagazine sein möchte, und dementsprechend ist auch die Optik gestaltet. Freche Girlyfarben, bekannte Youtube- und Musical.ly-“Stars“ auf dem Cover, das allerdings in mehr als der Hälfte von den Extras verdeckt wird. So wird nur ein Teil des Inhaltes wirklich angeteasert und das Heft wird neben den Extras nur zur Nebensache degradiert. Sicher möchte man mithilfe der Extras mehr Hefte verkaufen, aber so wirklich Interesse am Inhalt wird dadurch nicht geweckt. Allerdings könnte man auch unterstellen, dass dies eine bewusste Taktik ist.
Zum Inhalt selbst: Dieser gestaltet sich ebenfalls genretypisch und altersgerecht. Trends dominieren die Seiten, In & Out-Listen, Netflix-Tipps, Shoe-Trends, welche Social Media-Stars sind gerade wo angesagt, Shopping-Tipps und vieles mehr. Einzelne „Stars“ wie die Norweger Marcus und Martinus, oder Mike Singer werden dabei detaillierter vorgestellt. Außerdem gibt es haufenweise Stylingtipps, Bastelanleitungen, Rätsel und Persönlichkeitstests, passend zugeschnitten auf die Zielgruppe versteht sich. Die DIY-Hacks und Tipps werden dabei sehr ausführlich und leicht nachvollziehbar präsentiert.

Aus meiner Sicht ist das Heft durchaus gelungen, aber mit einem Preis von 4 Euro vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen. Zumal die Girls in dieser Altersgruppe ihr Taschengeld dann lieber für Styling ausgeben, als für die doch etwas zu kindlichen Extras. Dies funktioniert zwar gerade noch bei 12-Jährigen, aber nur ein Jahr älter und auch hier beginnen die Mädels, zu selektieren. Und ein 15-seitiger Notizblock im nachempfundenen Smartphone-Design lockt da keinen mehr hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor. Etwas weniger von den Extras, mehr Sicht auf den Inhalt und den Preis ein wenig gesenkt, und schön könnte das Ganze noch besser laufen. Denn auch, wenn meine Tochter an dem Heft gefallen findet, hat sie es im ersten Moment aufgeregt durchgeblättert, vorher noch die Extras ausgepackt und dann ist es erst einmal an die Seite gewandert, ohne die Artikel im Heft genauer zu studieren. Das kam erst einen Tag später beim zweiten Durchblättern. Allerdings liegt dies auch immer an den Interessen, und nicht jedes Heft trifft jeden Geschmack zu einhundert Prozent.

Ob man daher dieses Heft für seine Tochter kauft, oder nicht, sollte man immer gemeinsam entscheiden. Die Themen an sich sind gelungen aufbereitet, aber es gibt noch einiges, dass man verbessern kann. Vielleicht zeigt sich das auch bereits in der nächsten Ausgabe, die am 17. Oktober erscheinen soll. Wer also einen Blick in das Heft riskieren möchte, der sollte sich beim nächsten Zeitschriftenhändler, Bahnhofsbuchladen, Supermarkt, Kiosk, oder jedem anderem Zeitschriftenvertrieb umsehen.

Copyright aller verwendeten Fotos © 2018 Thomas „Mueli77“ Mülbradt / Dana „Sily_Love“ Mülbradt und des dargestellten Inhalts © 2018 Egmont Ehapa Media

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