Gratis Comic Tag 2019-Review (13): Ghost Money

Nach den zwei Manga der letzten beiden Tage gibt es heute wieder etwas aus dem frankobelgischen Raum und dem zweiten Beitrag des Schreiber & Leser Verlags, diesmal allerdings unter dem Verlagslabel „Alles Gute!“ und nicht dem eigenen Verlagsnamen. Wie viele andere Verlage auch, hat Schreiber & Leser mehrere Imprints unter denen sich verschiedene Sparten bündeln. Und deshalb gibt es heute das Gratis Comic Tag-Review zu Thierry Smolderen und Dominique Bertails „Ghost Money“ …

Ghost Money: Die Dame aus Dubai [Mai 2019]

Autor: Thierry Smolderen
Zeichner: Dominique Bertail
Format: Heft
Umfang: 68 Seiten
Inhalt: Ghost Money (Tome 1) La Dame de Dubaï
Verlag: Schreiber & Leser
Preis: 0,00 Euro

London im Jahre 2024. Die Lebenswege der jungen Lindsey und der geheimnisvollen Chamza kreuzen sich während eines Anschlags, als Chamza Lindseys Leben rettet. Fortan sind die junge Studentin und die reiche Chamza gute Freunde. Chamza lässt Lindsey immer öfter an ihrem geheimnisvollen Leben teilhaben, jettet mit ihr um die ganze Welt, lädt sie zu exklusiven Feiern ein und stellt ihr mächtige Menschen vor. Doch kommt Lindsey mit diesem Leben zurecht und wer ist Chamza. Woher hat sie ihr Geld und welche Geheimnisse verbirgt sie noch …

Was Autor Thierry Smolderen hier abliefert lässt sich nur schwer wirklich kategorisieren. Eine Mischung aus Freundschaftsdrama, Politthriller, Wirtschaftsthriller und ein wenig Action-Abenteuer ist auch noch mit drin. Einige der Ereignisse die Smolderen hier darstellt haben sich seitdem sogar wirklich ereignet, wodurch schon fast ein wenig Prophetisches in der Luft liegt. Auch die Charakterisierung der beiden Hauptdarstellerinnen ist Smolderen sehr gut gelungen, wobei Chamza ein wenig hinter Lindsey liegt, was aber auch an ihren Geheimnissen liegt.
Für die Zeichnungen zeigt sich Dominique Bertail verantwortlich, der unter anderem auch das Artwork zu „Mondo Reverso“ und Paris 2119“ beisteuerte. Sein Stil ist sehr realistisch angelegt und zieht sich von den Hintergründen bis hin zu den Figuren, wobei ein leichter Comiceinschlag dennoch vorhanden ist und kein Superrealismus. Dennoch wirkt das gesamte Artwork sehr real und glaubhaft, auch weil es teilweise die Wirklichkeit abbildet und ein wenig Science Fiction mit einfliessen lässt.

„Ghost Money“ hat gute Ansätze reizt mich aber leider nicht soweit, dass ich es weiterverfolgen würde. Chamza ist mir zu uninteressant angelegt, trotz ihrer Geheimnisse und Lindsey wirkt oftmals zu naiv und kindisch. Die Ereignisse drumherum, die auf Chamza und ihre Hintergründe abzielen sind einfach auch nicht spannend genug. So ist das Heft an sich zwar nicht schlecht, schafft es aber nicht mich zu begeistern.

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