Gratis Comic Tag 2019-Review (19): Renjoh Desperado

Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder einen Manga. Diesmal wieder aus dem Kazé Manga-Verlag, der in Deutschland zu VIZ Media Switzerland gehört, die übrigens auch die Kazé Anime-DVDs und Blu-rays veröffentlichen. Witzigerweise nannte sich die Anime-Schiene früher „AV – Anime Virtual“, bevor es passend zur Manga-Schiene umbenannt wurde. Soviel zur Vorrede und nun geht es zum Review von Renjoh Desperado …

Renjoh Desperado [Mai 2019]

Autor: Ahndongshik
Zeichner: Ahndongshik
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Renjoh Desperadoh Ch. 1
Verlag: Kazé Manga
Preis: 0,00 Euro

Monko ist eine Heimatlose. Ein Nobody. Auf der Suche nach dem richtigen Mann durchstreift sie den Wilden Westen und hilft, wo sie gebraucht wird. Neben ihren fast schon übermenschlichen Kampfkräften hat Monko aber noch weitere Geheimnisse, die sie nur nach und nach lüftet. Eine ihrer Reisen führt sie dabei nach Ibukuro, wo sie einen angeblich entführten kleinen Jungen befreien soll. Doch wie so oft ist die Wahrheit eine andere, als es zunächst den Anschein hat …

Mit „Renjoh Desperado“ erscheint neben „Lindbergh“ bereits Ahndongshiks zweites Werk in Deutschland. Doch anders als bei Lindbergh geht es diesmal nicht um Drachen und fantastische Flugmaschinen, sondern ist eine Mischung aus Wester, Eastern und Science Fiction. Und ebenfalls untypisch ist, dass dieses Gratis Comic Tag-Heft für einen Manga sogar eine abgeschlossene Geschichte enthält. Meist ist es der Teil eines ersten Kapitels, den man vorgesetzt bekommt, hier kann man wirklich eine komplette Geschichte genießen und die kann sich wirklich sehen lassen. Das will bei mir schon etwas bedeuten, da ich, wie einige vielleicht wissen, absolut kein Freund von Science Fiction bin und für Western gilt das Gleiche. Aber diese Story war wirklich spannend und hat mich vom ersten, zugegebenermaßen recht blutrünstigen Kampf an, fasziniert.
Wo wir gerade bei „blutrünstig“ sind. Ahndongshik geizt natürlich nicht mit den passenden Gore-Effekten, wenn seine knallharte Heldin mit Schusswaffen und Schwertern auf ihre Opfer losgeht, egal ob Mensch oder Dämon. Das Artwork ist zwar, wie zu erwarten war, Manga-typisch, hat aber dennoch ein paar Feinheiten, die es aus der sonst üblichen Masse hervorhebt. Und dabei meine ich weder den nicht vorhandenen Fan-Service, noch den Gore-Faktor, sondern etwas anderes, nur schwer zu beschreibendes.

Auch wenn ich die Grundgenres dieses Manga in ihren Ursprungsformen nicht mag, überzeugt mich Renjoh Desperado aus einem nicht näher beschreibbaren Grund. Und ja, manchmal ist das auch der einzig notwendige Grund für mich.

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