Spider-Man Nr. 16 [Panini/Marvel, April 2020]

Ein Weg in den Untergang, was könnte uns das Cover nur damit andeuten? Mary Jane Watson und Peter Parker haben es nicht leicht. Die erste Story verdeutlicht dies zutiefst auf eine ruhige Art und Weise. So kann der Leser direkt nachempfinden, wie man sich fühlt und die Story sitzt, denn sie ist nicht nur melancholisch, sondern auch wegweisend für die Beziehung der Beiden.  Die zweite Geschichte ist ein cool in Szene gesetztes Tie-In zum aktuellen Absolute Carnage Event. Leicht und locker erzählt (die eine Story etwas melancholisch, die andere dafür brutaler und ernster, jedoch beide an sich im ruhigen Fahrwasser), machen mächtig Bock auf mehr von Spider-Man und seinen Abenteuern. Hier sollte man zugreifen.

Spider-Man

Spider-Man Nr. 16

Autor: Nick Spencer
Zeichner: Francesco Manna, Farben: Carlos Lopez, Lettering: Fabio Ciacci
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: US: Amazing Spider-Man (2018) 29-30
Verlag: Panini
Preis: 4,99 Euro

Die Liebe ist nicht leicht, dass haben Mary Jane Watson und Peter Parker nur zu gut kennengelernt. Da ist es keine Frage, dass Peter Parker um Rat und Unterstützung bei seiner Tante May vorbeischaut. Mary Jane wird für zwei Monate auf die andere Seite des Kontinents fliegen. Ihr Flug ist bereits für heute Abend gebucht. Wie das Leben nun mal so spielt, wiederholt sich die Geschichte. Spider-Man wird natürlich gebraucht, es ist wie immer ein wichtiger Fall und sein Privatleben muss darunter manchmal etwas leiden. So steht die Frage im Raum: Wird Spider-Man Mary Jane pünktlich zum Flughafen bringen können oder nicht?
Eine schöne Geschichte, welche die Gefühlswelt der beiden Charaktere näher beleuchtet und auch ihre Sorgen und Ängste. Ob Peter Parker seiner Freundin wohl in Zukunft einen Heiratsantrag machen wird? Werden die beiden sich wieder trennen? Ich bin sehr gespannt, wie die Weichen sich stellen werden. Diese Geschichte hat mich überzeugt, sie bewegt den Leser, nimmt ihn mit und behält die notwendige Ruhe bei. Ich wusste jedoch nicht, dass Peter Parker eine Schwester (Teresa) hat, das musste ich nach dem Comic doch erst einmal im Internet nachlesen.

Die Welt steht auf dem Kopf

In der zweiten Geschichte geht es um Kindred, Norman Osborn, Spider-Man und um den Serienkiller Cletus Kasady, der echte Carnage. In dieser Story gibt es also genug Symbionten Action zu lesen.
Dies ist so verpackt, dass auch der „Laie“ einfach nachvollziehen kann, was passiert und worum es geht. Erklärende Worte und Panels verdeutlichen den Hintergrund bzw. den Zusammenhang zwischen Spider-Man und dem echten Carnage bzw. Norman Osborn. Spider-Man fühlt sich für all das Geschehene schuldig und kämpft gegen die Symbionten und deren Symbionten an. In dieser Geschichte wird also ein Blick auf die Zusammenhänge zwischen Norman Osborn und Spider-Man geworfen. So kommt die Geschichte über den dämonischen Kindred auch langsam in Fahrt.
Die Zeichnungen und die Panelaufteilung sind hier eher etwas klassisch orientiert und angenehm ruhig gehalten. Die Farben sind wie gewohnt kräftig und bunt.
So gefällt mir das, ich bleibe definitiv am Ball. Die aktuelle Spider-Man Heftserie gefällt mir derzeit mitunter am Besten.
Hier sollte man ruhig zugreifen, die Mischung aus zwei Geschichten harmoniert in diesem Heft hervorragend.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2018 (-2020) Panini / Marvel / Nick Spencer, Francesco Manna, Carlos Lopez, Fabio Ciacci

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