Spider-Man Nr. 20 [Panini/Marvel, August 2020]

Spider-Man hat wie immer allerhand zu tun. Jetzt trifft er auch noch auf den Spider-Man Miguel O’Hara aus dem Jahr 2099. Lest selbst, wie Autor Nick Spencer die Fäden zusammen spinnt. Dieses Heft enthält zu dieser Geschichte noch zwei weitere Storys, welche vor dem Event von Absolute Carnage einsetzen. Diese beiden Geschichten zeigen, wie Norman Osborn mit der Hilfe des Carnage-Symbionten Unheil stiftet …

 

Spider-Man Nr. 20

Autor: Nick Spencer, Rob Fee, Sean Ryan
Zeichner: Oscar Bazaldua, Pete Woods, Steve Firchow (Farben), Fabio Ciacci (Lettering)
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: US: Amazing Spider-Man (2018) 36, Red Goblin: Red Death (2019) 1
Verlag: Panini
Preis: 4,99 Euro

In letzter Zeit hatten es Spider-Man und seine Schwester (Teresa ist eine Geheimagentin) mit Schurken wie Silver Sable, dem Foreigner, Chameleon oder gar Dr. Doom zu tun.
Peter Parker sein Studienkollege Jamie hat derweil ein Gerät entwickelt, welches in die Zukunft schauen kann und entsprechende Realitäten vorherbestimmt. So kam es auch, dass Peter Parker auf den Spider-Man aus dem Jahr 2099 trifft. Dort scheint die Realität in der Zukunft in Gefahr zu sein. Die digitale Assistentin Lyla hilft Peter Parker dabei, ihn durch die verschiedenen Möglichkeiten der Realitäten des Multiverse zu manövrieren.
Der Cliffhanger der letzten Ausgabe war schon enorm. Dr. Doom hat mit einem mächtigen Feuerstoß Peter Parker und seine Schwester gegrillt (getötet).
Lest selbst, wie Nick Spencer die Story weiterspinnt. Zum Hintergrund lässt sich schreiben, dass derweil die Gräfin Karkov aus Symkaria Chameleon angeheuert hat, um ein Attentat auf Dr. Doom zu organisieren. Ihr Ziel ist wohl ein Krieg zwischen ihrem Land Symkaria und Latveria. Leider war es nicht Dr. Doom selbst, der getötet wurde, sondern nur ein „Doombot“. Dennoch ist Dr. Doom außer sich vor Rache und will unbedingt den Attentäter finden. Spider-Man (Peter Parker) und seine Schwester Teresa geraten in dieses Chaos hinein und versuchen es zu lösen, doch der eigentliche Attentäter ist scheinbar nicht Chameleon, sondern Hitman …

Spider-Man stirbt ...

Spider-Man stirbt …

Die Zeichnungen und die Farben gefallen mir für eine amerikanische Mainstream-Produktion. Ich mag es, wenn die Handlung nicht nur auf sinnlose Action hinausläuft. Hier leisten die Autoren und die Zeichner hervorragende Arbeit. Die Zeichnungen wuseln nicht, diese sind gekonnt und fokussiert in Szene gesetzt.
Die zwei weiteren Geschichten um Norman Osborne und den Carnage-Symbionten gehen durchaus unter die Haut.
In der ersten Geschichte erfahren wir mehr über die abgespaltene Persönlichkeit von Norman Osborne und dem Carnage-Symbionten. Norman Osborne will eigentlich nicht sinnlos töten, doch der Carnage-Symbiont hat offensichtlich mächtig Freude an Gewalt und Leid! So wird dieser Zwiespalt intensiv thematisiert. Der Verlauf der Story ist dem Leser umgehend klar, irgendjemand muss sterben, wer wird es wohl sein? Norman Osborne lässt sich darauf ein, doch es soll nur ein Mensch gejagt werden. Ob es wirklich nur bei einem Menschen bleibt, dies erfährt der Leser in dieser Geschichte. Für mich ist diese kleine Story ein intensives Highlight in diesem Heft.

Verschiedene Realitäten ...

Verschiedene Realitäten …

In der zweiten Geschichte um Norman Osborne geht es um ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Normen Osborne wird auf der Straße von einem alten Bekannten angesprochen. Das Gespräch entwickelt sich und schnell wird deutlich, dass sein damaliger Kollege wohl nicht mehr lange leben wird …
Ein Besuch bei J. Jonah Jamesons wird Norman Osborne wohl weitere Informationen bezüglich Spider-Man geben können …
J. Jonah Jamesons hat eindeutig keine andere Wahl …
Dieses Heft verknüpft auf eine Art die Welten von Peter Parker und dem Spider-Man aus dem Jahre 2099. Weiterhin erfährt man hier mehr über Norman Osborne und dem Carnage-Symbionten.
Eine gelungene Mischung, welche definitiv kurzweilige Unterhaltung auf amerikanischem Mainstream-Boden gewährt.
Dazu ist Nick Spencer wohl der Motor hinter dem derzeitigen 2099 Event, welches Panini aktuell in zwei Bänden veröffentlicht. Die Spider-Man Heftserie hat parallelen geschlagen, um eben eine Verbindung zwischen Peter Parker und Miguel O’Hara herzustellen. Ich bin selbst neugierig geworden, was in dem Jahr 2099 noch so alles geschehen wird und wie die Helden sich diese Zukunft vorstellen.
Vielleicht bin ich nicht alleine aufmerksam und neugierig auf die da kommende Zukunft geworden …

Copyright aller verwendeten Bilder © 2018-2020 Marvel Characters B.V. / Panini Comics

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