Horrorschocker # 67 [Februar 2023]

Die hammerharte Horrorschocker Ausgabe 67 ist mittlerweile erschienen. Levin Kurio und seine Arbeitskollegen werden nicht müde, dem geneigten Leser weitere grauenvolle Geschichten in gewohnter Qualität zu liefern! So soll es sein, so wird es weitergehen! In diesem Sinne genießt die Zeit mit einem weiteren Heft dieser wunderbaren Anthologie-Reihe.
Wie immer gilt, es gibt mal etwas bessere und mal etwas schlechtere Geschichten, doch letztendlich bewegen wir uns konsequent auf einem sehr hohen Niveau! – Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack!
Viel Vergnügen!

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Horrorschocker # 67

In „Die Rache des Draugr“ geht es nach Norwegen. Irgendwie fühle ich einen leichten „Serien-Vibe ala Vikings“.
Die Draugr greifen das Dorf Jhorgad an. Viele Menschen verlieren in diesem Kampf ihr Leben. Letztendlich gelingt es den Dorfbewohnern, die Draugr zurückzuschlagen. Doch etwas scheint hier nicht zu stimmen. Hakkar, ein Wikinger, hat bei den Draugr scheinbar seinen verstorbenen Bruder Gunnar gesehen. Wie kann das sein? Ist Gunnars Geist auf Rache aus? Was steckt wirklich hinter diesen Angriffen der Draugr. Hakkar wird diesem Mysterium wohl auf den Grund gehen müssen …
Auf zwölf Seiten ist diese Geschichte spannend inszeniert und bringt eine gehörige Portion Wikinger-Feeling mit sich. Die räudigen Zeichnungen und kräftig, aber zurückhaltende Farbgebung harmonieren hervorragend. Definitiv ein erstes Highlight in diesem Heft!

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In der zweiten Geschichte geht es um ein „spinnenhaftes Netzwerk“. Verdeckte FBI Ermittlungen bringen Unheimliches ans Licht. Werden diese Informationen weise genutzt …
Ein interessanter Ansatz, eine interessante Idee, doch manchmal scheint es klug, einige Dinge besser unentdeckt zu lassen …
Die Story hat Potenzial. Sie ist kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Auf nur sechs Seiten kann die Handlung mich packen. Das liegt unter anderem daran, dass der Leser nicht weiß, ob die FBI-Agentin es lebend aus dem schaurigen Anwesen des Professors Arrachnow schafft. So geht es in dieser kurzen Story letztendlich um einen Überlebenskampf und die geheimen Informationen …
Düstere und dunkle Zeichnungen geben der Geschichte ihren perfekten Schliff. Ein guter und passender Kontrast zur vorherigen Geschichte.

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Die dritte und letzte Geschichte teilt sich meiner Meinung nach den zweiten Platz mit der vorherigen Geschichte.
Es ist sehr interessant zu erfahren, woher diese unheimlichen Geräusche unter dem Haus herkommen. Dazu gilt es einen Kammerjäger kommen zulassen und eigene Nachforschungen zu betreiben. Letztendlich entscheidet jeder selbst, ob man in so einem gruseligen Haus weiterhin wohnen möchte …
Ähnlich wie bei der ersten Geschichte sind die Zeichnungen etwas räudig, doch in dieser Story ist die Farbgebung etwas heller und kräftiger.
Mit „Die Rache des Draugr“ befindet sich direkt am Anfang dieses Heftes ein kleines Highlight, dicht gefolgt von zwei weiteren Geschichten, die mich ebenfalls hervorragend unterhalten haben. In diesem Heft gibt es für mich keinen Lückenfüller oder gar Platzhalter. Wie bereits erwähnt, bietet Horrorschocker gewohnt hohe Qualität, nicht nur in Sachen „Storytelling“, sondern auch auf zeichnerischer und farbtechnischer Ebene.
Ich freue mich auf viele weitere Hefte!

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Copyright aller verwendeten Bilder © 2023 Weissblech Comics / Levin Kurio, Andreas Butzbach, Mario Öller, Michael Musal, Kristina Jung

 

 

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