JL8 Episode #35

Wie immer ist Diana die Stimme der Vernunft. Zum Teil zumindest …

Viel Spaß damit!

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© 2013 Copyright der Übersetzung by „Mueli77’s Feine Welt“. Jegliche Weiterverwendung ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt.

Swamp Thing Nr. 1: Die Auferstehung der Toten [Panini, Oktober 2012]

Auch heute gibt es wieder aus der DC-Ecke. Diesmal ist es das Sumpfmonster Swamp Thing …

Swamp Thing Nr. 1: Die Auferstehung der Toten

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Superman: Erde Eins [Panini, November 2012]

Nachdem es auf diesem Blog, mit Ausnahme der neuen Beiträge meines ebenfalls neuen Kollegen MysteriouslyBuddha, ein wenig marvellastig war, möchte ich Euch heute mit einer DC-Review beglücken.


Superman: Erde Eins

Viele Jahre ist es inzwischen her, dass Kal-El als Baby auf die Erde kam. Er wurde liebevoll von seinen „Eltern“ Jonathan und Martha Kent aufgezogen, doch jetzt ist es an der Zeit Smallville zu verlassen und in Metropolis ein neues Leben zu beginnen. Dank seiner überragenden Fähigkeiten im Vergleich zu normalen Menschen schafft es Clark, wie er inzwischen heißt, sich den am besten bezahlten Job aus den vielen Angeboten auszusuchen. Er könnte genug Geld verdienen um das Leben seiner Mutter, die inzwischen Witwe ist, und sein eigenes für immer abzusichern.
Aber es kommt wie immer alles anders als geplant. Plötzlich tauchen auf der ganzen Welt Raumschiffe auf, und ein Unbekannter droht die ganze Erde zu vernichten, falls sich der letzte Überlebende des Planeten Krypton, Kal-El, nicht zu erkennen gibt. Clark ist sich noch nicht sicher, welche Entscheidung er treffen soll. Als jedoch der Unbekannte damit beginnt ganze Städte zu verwüsten und Menschenleben auf das Spiel zu setzen, ist seine Entscheidung klar. Und nicht nur Clark steht inmitten des Chaos, auch zwei Reporter des Daily Planet sind im Zentrum des Kampfes und weichen nicht zurück …

Clark kommt in Metropolis an.

Clark kommt in Metropolis an.

Mit J. Michael Straczynski hat sich einer der besten Autoren Amerikas dem Stählernen angenommen. Und er schafft es auch mich, der Superman eigentlich nicht wirklich mag, mit einer spannenden und gefühlvollen Geschichte zu überzeugen. Der „alte“ Superman war mir immer zu glatt und perfekt. Er hatte seine unerschütterlichen Ideale und war von einer kindlichen Naivität, was die Erwartung an das Denken und Handeln seiner Mitmenschen betraf. Gepaart mit seiner unmenschlichen Kraft, seinen übernatürlich und fast unbegrenzten Fähigkeiten, war er einfach zu unangreifbar und unverwundbar, sowohl körperlich, als auch geistig. Zwar haben viele Autoren in der Vergangenheit versucht eben jenes zu ändern, indem durch verschiedene Kryptonitfarben Schwächen erzeugt wurden. Er heiratet Lois Lane und vieles andere sollte das Leben des Mannes aus Stahl realistischer gestalten. Doch nichts konnte mich persönlich bisher genug von einer Änderung oder auch Weiterentwicklung überzeugen. Aber genau hier setzt Superman: Erde Eins an. Es wird klargestellt, dass sein Handeln nicht alleine von einer inneren Überzeugung entstammt, sondern eine Entwicklung durchläuft. Ein inneres Hadern mit dem eigenen Schicksal und der Angst vor der Zukunft. Straczynski schafft es ideal diesen inneren Zwiespalt zwischen dem, was ihm sein Vater lehrte und dessen was die Welt von ihm erwarten würde, darzustellen.

Noch hat Clark die Qual der Wahl.

Noch hat Clark die Qual der Wahl.

Einen großen Teil trägt der Zeichner Shane Davis bei. Sein Superman, egal ob im Kostüm oder als Clark Kent, ist kein muskulöser Übermensch. Seine Darstellung ist vielmehr einfach nur echt. Clark sieht aus wie ein durchschnittlicher Teenager, der gerade die Highschool verlassen hat. Keine monströsen Muskeln, kein außergewöhnlich athletischer Sportlerkörper und erst recht keine ungewohnt auffällige Körpergröße. Bei Davis ist alles normal und durchschnittlich.
Gepaart mit den detailverliebten Zeichnungen ergibt dies eine frische und visuell sehr ansprechende neue Origin von Superman, die mich persönlich überzeugen kann. Hinzu kommt eine, immer der Situation angepasste Koloration. Barbara Ciardo überzeugt mit wohldurchdachten und angepassten Farben, die nur in Ausnahmesituationen das Bild dominieren. Die meiste Zeit jedoch sind gedeckte und sanfte Farbkompositionen vorherrschend.

Auch wenn er nicht so wirkt. Clark kann sich wehren.

Auch wenn er nicht so wirkt. Clark kann sich wehren.

FAZIT:

Mit Superman: Erde Eins präsentieren Straczynski und Davis eine überzeugende und emotionale Origin des neuen Mannes aus Stahl, der diesmal nicht so glatt und perfekt wie seine alte Inkarnation ist. So ist zumindest mein persönliches Empfinden. Wer also einen idealen Einstieg in die Welt von Superman sucht, der kommt an diesem Band einfach nicht vorbei. Zusammen mit den wunderbaren Zeichnungen ergibt sich Comicunterhaltung vom Feinsten. Besser als die letzte Neuorientierung in Filmform und auch besser als die Originalursprungsgeschichte. Daher kann ich diesmal ohne ein schlechtes Gewissen, einen Superman Comic bedenkenlos weiterempfehlen.

Mit dem Zug in die weite Welt.

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Copyright aller verwendeten Bilder  © 2012 DC Comics / Panini

JL8 Episode #34

Lex ist mal wieder auf Streitereien aus, und ist da bei Bruce genau an der richtigen Stelle …

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JL8 Episode #33

Bruce hat zwar einen Plan, aber der dauert noch und deshalb heißt es „Den Ball flach halten“ …

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JL8 Episode #32

Als ob es nicht mehr schlimmer kommen kann, macht sich Clark nur Sorgen, ob Diana die Aussage von Barry gehört haben könnte …

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JL8 Episode #31

So schnell kann es sich rumsprechen. Vor allem dann, wenn jemand wie Barry sein Mundwerk nicht halten kann …

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JL8 Episode #30

Natürlich lassen sich Bruce, Clark und Hal das nicht so einfach gefallen und gehen in die Offensive …

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JL8 Episode #29

Eine Woche ist das neue Jahr jetzt schon wieder alt. Und auch die JL8 hat letzte Woche schon so einiges erlebt. Denn der Rettungsversuch der alten Dame hat Schlagzeilen geschrieben, aber leider nicht die Besten für unsere kleinen Helden …

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Animal Man #1: Die Jagd [Panini, Juli 2012]

Zur Abwechslung gibt es heute einmal einen Band, der schon ein gutes Weilchen ungelesen hier bei mir herumlag. Nach der Lektüre frage ich mich nur noch …
… warum er dort so lange lag?

Animal Man #1: Die Jagd

Buddy Baker ist nicht nur Schauspieler, sondern auch der Superheld Animal Man. Als dieser hat er aber seiner Frau versprochen, weniger in Aktion zu treten. Doch als ein verwirrter Mann auf der Kinderstation eines Krankenhauses mit einer Waffe herumfuchtelt, muss Buddy doch wieder los. Bei diesem Einsatz kommt es zum ersten Mal zu einem Zwischenfall, der Buddy und insbesondere seine Tochter in ein Abenteuer hineinzieht, das weitaus größere Auswirkungen haben kann, als es Buddy zuerst ahnen lässt.
Denn mit ihr zusammen begibt er sich auf die Suche in das Rot und trifft dort einige seiner „Vorfahren“, die ebenfalls Animal Men waren. Diese Totem möchten das Buddys Tochter der neue Avatar der Tiere wird, und für diese in einen epischen Krieg zieht. Aber nicht nur die Totem sind auf der Jagd nach Buddys kleiner Tochter …

Buddys Tochter entwickelt beängstigende Fähigkeiten.

Buddys Tochter entwickelt beängstigende Fähigkeiten.

Animal Man wird als eine der besten Serien von DCs New 52 Relaunch gehandelt, und dies auch mit Recht. Denn diese gekonnte Mischung aus Horror, Superheldenaction und Drama macht alleine schon eine große Faszination der Reihe aus. Jeff Lemire schafft einen zerbrechlichen, sympathischen und verängstigten Helden, der dennoch niemals aufgeben will, vor allem wenn es um seine Familie geht. Aber Lemire deutet auch eine Staffelstabweitergabe an, indem er Buddys Tochter weiter ins Scheinwerferlicht rückt, wohl wissend, dass die vierjährige als Hauptdarstellerin einer Horror-Action-Superheldenserie eher ungeeignet ist.

Wird die kleine Maxine in Buddys Fussstapfen treten?

Wird die kleine Maxine in Buddys Fussstapfen treten?

Grafisch unterstützt wird Lemire von Travel Foreman, der besonders die Szenen im Rot und die mystischen Fabelwesen und Monster in Szene setzen kann. Dafür sehen seine Menschen ein wenig seltsam und deformiert aus, und ich meine nicht die, welche von den drei Jägern übernommen wurden. Denn sowohl die Gesichter als auch die Körper weißen oftmals unfreiwillig komische Deformierungen auf, die für den Storyablauf störend wirken. Aber in den Szenen im Rot glänzt Foreman wieder mit seiner vollen Bandbreite an künstlerischem Können. Die Figuren sehen abschreckend und trotzdem faszinierend aus und zwingen den Leser trotz eines gewissen Ekels weiter hinzuschauen.

Bei solchen Monstern, kann man nur die Flucht ergreifen.

Bei solchen Monstern, kann man nur die Flucht ergreifen.

FAZIT:

Jeff Lemires und Travel Foremans Animal Man wird seinem guten Ruf wirklich gerecht. Die Story ist dicht und dramatisch und die Bilder wissen zumindest in den surrealen Passagen zu überzeugen, bauen aber dagegen in den reellen Abschnitten stark ab. Wenn man aber von diesem Kritikpunkt absieht, ergibt sich ein faszinierender Band, mit eindrucksvollen Horrorelementen und einem bewegenden Familiendrama, das man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man einmal ein wenig abseits des normalen und einfachen Superhelden-Mainstreams unterhalten werden möchte. Am besten entfaltet sich der Band, wenn man ihn zusammen mit der „Schwester“-Serie „Swamp Thing“ genießt.

Wie wird es mit Buddy und Maxine weitergehen?

Wie wird es mit Buddy und Maxine weitergehen?

„Animal Man #1: Die Jagd“ bei Panini Comics bestellen.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 DC Comics / Panini