Meine Comic Lieferung im Juli 2019

In diesem Monat habe ich sehr viele Comics bestellt. Ich habe mich etwas erschrocken, dass es so viele Comics geworden sind in diesem Monat. Ich freue mich sehr, neue Serien zu beginnen. Schaut mal rein, vielleicht ist ja auch was für euch mit dabei. Weiterhin wollte ich einfach mal loswerden, dass meine Freundin und ich jetzt einen Kurztrip nach London (geschenkt bekommen vom Anbieter) machen und später im September einen Kurztrip nach Paris. Wir fahren jeweils mit dem Bus über Nacht und haben ca. 15 Stunden Aufenthalt vor Ort (London/Paris). Ich muss ehrlich gestehen, diese Reiseangebote sind recht günstig, man sollte nur über Nacht im Bus schlafen können. In diesem Sinne, es fehlt mir nicht an guter Unterhaltung. Viel Spaß mit meinen neuen Comics wünscht euch

euer MysteriouslyBuddha

Comic Lieferung im Juli 2019

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Lootcrate Box Juni 2017 „Alter Ego“ (Fotospecial)

Es gibt so Momente, da entscheidet man einfach aus dem Bauch heraus. Dieses hier war so eine spontane Bauchentscheidung. Denn als ich auf Facebook die Werbung für die Lootcrate Box vom Juni 2017 gesehen habe, und mir da ganz frech eine exklusive und limitierte Spider-Man-Figur versprochen wurde, musste ich einfach einmal über meinen Schatten springen und mir zu ersten Mal eine solche Lootbox bestellen. Und was so alles in dieser Box drin war, soll euch dieses Fotospecial zeigen. Und wer zu faul zum Lesen ist, obwohl es ja gar nicht so viel Text ist, der kann sich auch gerne das Youtube-Video ansehen …

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Batman vs. Justice League (17) (Batman Sonderband Nr. 42, Batman Nr. 18 & Justice League Nr. 18)

Mit den Pausen ist das bei mir so eine Sache. Die fallen wegen der verschiedensten Gründe gerne mal etwas länger aus. Auch bei dieser Rubrik ist das leider der Fall, aber ich gebe mein Bestes um ein klein wenig aufzuholen. Dafür gibt es diesmal auch den Abschluss von Snyders „Der Tod der Familie“-Saga mit dem Batman Sonderband Nr. 42 und Batman Nr. 18. Dem gegenüber muss sich die Justice League ebenfalls mit der Ausgabe Nr. 18 stellen. Hat sie da überhaupt eine Chance?

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Batman vs. Justice League (16) (Batman Nr. 17 & Justice League Nr. 17)

Nach einiger Zeit geht es mal wieder mit dem Duell Batman gegen die Justice League weiter. Aktuell sieht es ziemlich gut für Batman aus, aber das muss auf dauer ja nicht so bleiben…

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Batman vs. Justice League (15)

Das eine Event beginnt und das andere findet langsam zum Ende. Aber wie fallen beide aus? Das entscheidet sich in diesem Review …

BMVSJL

Batman Nr. 16 [Panini, Oktober 2013]

Der Joker ist zurück, und dies macht er auch gleich unmissverständlich klar, als er mitten in das Polizeipräsidium einbricht, alle Polizisten bist auf Commissioner Gorden tötet und sich sein Gesicht zurückholt. Da bleibt auch Batman nicht viel anderes übrig, als den hinterlassenen Spuren nachzugehen. Doch plötzlich ist auch Bruce Wayne betroffen. Der verrückte Clownprinz des Verbrechens, der sich in dem Jahr seit seinem Verschwinden wesentlich veränderte, hat sich Alfred geschnappt, ohne zu wissen, wie eng seine Beziehung zu Batman ist. Oder etwa doch nicht …?

Kaum, dass Snyder mit Rat und Nacht der Eulen Gotham und Batman so richtig aufgemischt hat, geht es mit Der Tod der Familie schon weiter. Dass sich Snyder für diese Storyline ausgerechnet den Joker ausgesucht hat, zeigt auch eine gewisse Weitsicht. Betrachtet man die Nullnummer zu Batman und die Ereignisse der ersten Detective Comics-Ausgaben, dann merkt man, dass er bereits von Anfang an etwas aufgebaut und geplant hat, welches sich nun langsam aber sicher, und vor allem dramatisch offenbart.
Damit die Handlung auch visuell ansprechend umgesetzt wird, darf erneut Greg Capullo den dunklen Ritter gekonnt, sehr detailliert und actionreich in Szene setzen. Capullo scheut sich auch nicht, eine gewisse Skurrilität in seine Bilder einfließen zu lassen. Einziges Manko ist meiner persönlichen Meinung nach, dass sein Batman gelegentlich wie Superman aussieht.

FAZIT:

Nicht umsonst zählt der Joker als einer der faszinierendsten Gegner von Batman. Und genau das machen sich Snyder und Capullo hier zunutze. Sie zeigen einen verstören, geisteskranken und trotzdem irgendwie genialen Kriminellen, der mit allen Wassern gewaschen ist und dem jedes Mittel recht ist, um seine Ziele zu erreichen.

Justice League Nr. 16 [Panini, Oktober 2013]

Nicht nur, dass die Atlanter Boston, Metroplois und Gotham angegriffen und dadurch tausende Menschen getötet haben, auch die Justice League wird ein Opfer von Arturs Bruder Orm. Dieser nimmt Batman, Superman und Wonder Woman gemeinsam mit Aquaman gefangen und entführt sie auf den Grund des Ozeans. Nun liegt es an Cyborg, seine Freunde zu retten. Doch hierfür muss er leider einen weiteren teil seiner Menschlichkeit opfern …

So langsam, aber sicher dreht Geoff Johns so richtig auf und präsentiert fast schon nebenbei einige „Ersatzhelden“ für die Liga. Das diese über den Ersatzstatus nicht hinauskommen werden ist zwar von vorneherein klar, aber interessant ist die Auswahl trotzdem. Noch weitaus fesselnder sind aber die Entwicklungen um den Thron von Atlantis. Auch wenn ich gestehen muss, dass die Anzeichen mehr als deutlich sind und so keine wirkliche Überraschung.
Das Artwork von Ivan Paul Pelletier sieht zwar insgesamt sehr gut aus, weißt aber in meinen Augen zu wenig Eigenständigkeit auf. Oder um es anders zu sagen. Wenn man nicht in die Credits schaut, fällt es schwer zu erkennen, wer welche Geschichte bebildert hat.

FAZIT:

Visuell nicht schlecht, aber ohne besondere Merkmale überzeugt die Ausgabe eher durch rasante Action und spannende Elemente. Auch wirkt das Artwork an vielen Stellen für meinen Geschmack einfach zu bunt und grell. Schade auch, dass die Titans diesmal eine Auszeit nehmen. So fehlt mir schon ein bisschen was.

Trotzdem die Liga im direkten Vergleich nicht direkt gegen Batman ankommt hat das aktuelle Crossover durchaus seinen Reiz. Darum gibt es für beide Serien einen Punkt, also unentschieden in diesem Duell.

Batman 11: 7 Justice League

Batman vs. Justice League (14)

Ein kleines Bisschen bin ich ja schon wieder in Rückstand geraten. Zwar nicht so schlimm, wie Anfang des Jahres, aber dennoch. Zeit ist Geld und irgendwie habe ich aktuell weder das Eine noch das Andere. Aber was solls. Es kann ja nur noch besser werden. Und genauso ist es mit vielen Comicgeschichten ebenfalls. 😉

BMVSJL

Batman Nr. 15 [Panini, September 2013]

Bruce Wayne kann dem Anschlag der Ghost Dragons, die vom Pinguin anheuert wurden, gerade noch entgehen, als sich sein eigentlicher Gegner als Held des Tages entpuppt und den Attentäter erledigt. Aber die nächsten Probleme warten bereits auf Batman. Er muss Poison Ivy ausfindig machen, da es offenbar ihre Schuld ist, dass nein Großteil der Gebäude des Industrieviertels in Schutt und Asche liegt. Doch kaum am Ort des nächsten Anschlages angekommen erwartet ihn dort eine böse Überraschung. Zwar ist auch Ivy, die inzwischen zu den Birds of Prey gehört, vor Ort, doch beide werden Opfer eines hinterhältigen Anschlages. Als Batman wieder bei Bewusstsein ist, wartet auch schon Clayface auf ihn, weil er glaubt, dass Batman für das Verschwinden seiner Frau, Poison Ivy, verantwortlich ist …

Ein Cliffhanger, Zwei Seiten für die Auflösung und dann geht es mit der nächsten Handlung weiter. John Layman weiß schon, wie man die Leser bei der Stange hält und macht seine Arbeit um Längen besser, als sein Vorgänger Tony Daniel. Auch die Einbindung anderer Serien erzeugt etwas, dass ich persönlich bei DC des öfteren vermisse. Ein zusammenhängendes Universum. Die einzigen Helden, die regelmäßig aufeinandertreffen, sind Batman und Superman sowie Flash und Green Lantern. Der Rest scheint trotz gewisser Familienzusammengehörigkeiten immer für sich zu arbeiten. Ausnahme, bei Crossovern. Und auch, wenn es streng genommen hie rauch wieder der Beginn eines neuen Crossover-Arcs ist, gefällt mir die Idee bisher sehr gut.
Ebenfalls um Längen besser als sein Vorgänger, ist der Zeichner Jason Fabook. Wobei es in gewissen Punkten nicht so schwer ist, Tony Daniels Stil in den Schatten zu stellen. Sein detailliertes Artwork wirk trotz aller Feinheiten nie überladen und bringt zusätzlich noch eine Menge an Dynamik mit. Ein kleiner Nachteil ist die leicht statisch wirkende Panelanordnung. Hier wird die Geschichte an mehreren Punkten stark ausgebremst, was dem Lesespaß natürlich nicht gerade zugutekommt.

FAZIT:

Das neue Crossover „Der Tod der Familie beginnt ziemlich gemächlich. Das kommt dem aktuellen Handlungsverlauf sehr entgegen, ohne dabei jedoch die notwendige Dramatik vermissen zu lassen. Und auch um Gegner wie den Pinguin gibt es einige Wendungen, die ich persönlich so nicht erwartet habe und die noch einiges an Potenzial versprechen. Zusammen mit dem Artwork von Fabook ergibt sich ein solider Start, der noch etwas Luft nach oben hat, und den sicherlich auch noch benötigt.

Justice League Nr. 15 [Panini, September 2013]

Nach einem mysteriösen Fehler auf einem Flugzeugträger, bei dem ein paar Testraketen vom Kurs abkamen und scheinbar ohne größeren Schaden anzurichten im Meer detonierten gibt es Angriffe auf mehrere Küstenstädte. Das hierbei ein Zusammenhang besteht ist nicht nur Batman sofort klar, sondern auch Wonder Woman und Superman, die gerade inkognito bei einem Date unterwegs waren. Als sich Aquaman dann mit Batman zusammenschließt, offenbaren sich erst die wirklichen Beweggründe. Arthurs Bruder folgt alten Angriffsplänen der Atlanter gegen die Oberflächenbewohner. Doch wer will einen Krieg heraufbeschwören?
Aber auch bei den teen Titans ergeben sich neue Probleme. Zwar schaffen es Red Robin, Superboy und Cassie Sandsmark, alias Wonder Girl, den früheren Freund von Cassie, Diesel, der ebenfalls ein Träger der stillen Rüstung ist, zu besiegen, aber um welchen Preis. Cassie muss erneut die stille Rüstung tragen und sich nun damit abfinden für immer und ewig an sie gebunden zu sein. Kaum zu Hause angekommen verschwindet aber Red Robin und die Spur führt nach Gotham City zum Joker. Doch wie kann dies sein: Immerhin gilt der Clownprinz des Verbrechens als tot?

Die Schlacht um den Thron von Atlantis legt ziemlich große Schritte vor. Statt ruhig in Fahrt zu kommen, werden gleich mehrere Städte attackiert und Leben zerstört. Massiv und weltumspannend sollen die Auswirkungen sein, die sich Autor Geoff Johns da ausgedacht hat. Und persönlich schafft er es damit, mich in seinen Bann zu ziehen. Sowohl die Hauptserie der Justice League als auch die Gastserie Aquaman harmonieren hier sehr gut und auch die zwischenmenschlichen Aspekte treten ein wenig in den Vordergrund. Auch wenn sie hier lediglich Mittel zum Zweck sind. Gleiches gitl für die Teen Titans, die meiner Meinung nach immer noch besser sind, als die landläufige Meinung es darstellt. In meinen Augen, und das hat zwar ein klein wenig mit Nostalgie zu tun, aber nicht grundsätzlich, sind die Titans eine würdige Zweitserie für die monatlichen Liga-Ausgaben.
Auch visuell wissen alle drei Serien mich zu überzeugen. Sowohl Ivan Reis und Paul Pelletier am Atlantis Crossover gefallen mir sehr gut, als auch der leicht Manga-eske Stil der Teen Titans von Ale Garza. Alle drei Zeichner leisten sehr gute Arbeit, die in jedem Fall ideal zur Geschichte und den dargestellten Figuren passt.

FAZIT:

Das Crossover macht Spaß und auch die Titans gefallen mir immer wieder. So kann es eigentlich gerne weitergehen. Aber leider wird ab der nächsten Ausgabe der Umfang wieder reduziert, da die Titans nach Gotham aufbrechen, um ihrem Teamkollegen Red Robin unter die Arme zu greifen. Somit wandern die jungen Helden für die nächsten zwei Monate in den Batman Sonderband aus. Zumindest inhaltlich gesehen. Denn auch wenn in der übernächsten Ausgabe (Nummer 17) bereits wieder ein Titans-Heft vertreten ist, so handelt es sich da lediglich um die Nullnummer mit der Origin von Red Robin. Aber wenn die inhaltlich und vom Artwork her in Ordnung ist, bin ich zufrieden.

Durch die spannenden Geschichten und die guten Zeichnungen schafft es die Liga, wieder ein wenig Boden zum dunklen Ritter gutzumachen. Dieser ist zwar nicht schlecht, aber bleibt dennoch ein wenig hinter der Liga und den Titans zurück. Wenn auch nur minimal.

Batman 10 : 6 Justice League

Batman vs. Justice League (13)

So lange ist es diesmal noch nicht her, dass ich die beiden Heftserien gegeneinander habe antreten lassen, und ehrlich gesagt, werde ich versuchen, dies in Zukunft auch regelmäßiger zu gestalten. Die Einzigen, die mich davon abhalten können, seid ihr, wenn es euch nicht gefällt und mangelnde Gesundheit …

BMVSJL

Batman Nr. 14 [Panini, August 2013]

Batman hat bei seinem letzten Treffen mit Mr. Toxic eine geheimnisvolle Substanz erbeuten können. Doch als er diese in der Bat-Höhle genauer untersucht kommt es zu einem Zwischenfall. Aber Batman kann das Schlimmste verhindern, und er erhält wichtige Informationen zu dieser Substanz. Auch der Datenstick, den Batman von dem vermeintlich toten Professor Smart erhalten hat löst viele Fragen. Nun muss Batman nur noch Hugh Marder an seinen Plänen hindern, die auch die Einwohner von Gotham gefährden könnten …
Kaum das der Fall Marder gelöst ist, tauchen für Batman und auch für Bruce Wayne neue Probleme auf. Der Pinguin will Bruce Wayne den Rang ablaufen und sich als Philanthrop der Stadt etablieren. Um dies zu erreichen, hat er die Ghost Dragons, eine mystische Gruppe von Söldnern, beauftragt Bruce Wayne zu töten, während wiederum andere damit zu tun haben, Batman zu beschäftigen …

Das große Finale von Tony Daniels Run an Detective Comics ist …

… eher ein Reinfall. Das Ende ist nichtssagend, und eher unbefriedigend, weil man das Gefühl hat, dass etwas fehlt. Auch wenn die Story bisher schon nicht wirklich glänzen konnte, ist das richtig herb. Nur leider nicht positiv herb. Einzig mit den Zeichnungen kann Daniel hier noch punkten, aber auch diese befinden sich „nur“ auf typischem DC-Niveau, und hätten so auch von jedem x-beliebigen Zeichner stammen können.
Anders sieht es da schon mit der zweiten Story von John Layman aus. Der hier enthaltene Start macht auf jeden Fall schon einmal Lust auf mehr. Wieso will der Pinguin Wayne aus dem Weg haben und wie kann Bruce Wayne sich gegen die Ghost Dragons und den Pinguin zur Wehr setzen. Die Zutaten stimmen schon einmal und für das Artwork konnte Jason Fabook gewonnen werden. Sein Stil ist sehr schön düster, dynamisch und detailliert. Man spürt in fast jedem Panel eine immense Energie und dennoch eine innere Ruhe. Der Seitenaufbau und die Panelanordnung sind durchdacht und die Bilder bleiben jederzeit übersichtlich.

FAZIT:

Es mag fast schon bösartig klingen, aber ich bin ehrlich gesagt ein wenig froh, dass Daniel seine Arbeit an Detective Comics beendet hat. Nicht etwa weil er im Schatten von Scott Snyder die schlechteren Geschichten abgeliefert hätte, sondern eher, weil sie inhaltlich und visuell zu austauschbar sind und waren. Doch mit Layman und Fabook scheint eine bessere Zeit bevorzustehen. Doch wie gut, oder schlecht, das neue Team wirklich ist, werden erst die nächsten Ausgaben zeigen. Aber erstmal steht mit „Der Tod der Familie“ ein neues Batman-Event an, welches unter der Schirmherrschaft von Scott Snyder entstanden ist und in der nächsten Ausgabe startet.

Justice League Nr. 14 [Panini, August 2013]

Die Liga sieht sich noch immer der Gefahr und Willkür von Cheetah ausgesetzt. Nicht nur, dass sie Superman infiziert hat, der inzwischen ebenfalls seine tierische Seite beginnt auszuleben, auch die restlichen Mitglieder der Liga haben kaum eine Chance gegen Dianas ehemalige Freundin …
Währenddessen zeichnen sich auch in Atlantis weitere Gefahren ab. Black Manta hat kürzlich ein mächtiges Artefakt entwendet und Aquaman glaubt, dass sein Bruder, der König von Atlantis hierfür verantwortlich ist. Deshalb bittet er ihn zu einem Gespräch. Doch dieser beschwichtigt seinen Bruder und erklärt ihm stattdessen, wie gut er für Atlantis sorgt und was Aquaman für ihn als Bruder bedeutet. Dennoch scheint dies nicht alles zu sein …
Auch die Teen Titans habe ihre Probleme. Red Robin und Superboy sind mit Wonder Girl auf dem Weg nach Kambodscha, um dort den Ursprüngen von Cassandras stiller Rüstung auf die Spur zu kommen. Hier hatte damals die Karriere des jungen Mädchens aus Verzweiflung und Liebe begonnen …

Diesmal trumpft das Ligaheft gleich mit drei US-Heften auf, was vor allem an dem bevorstehenden Crossover Der Thron von Atlantis mit der Serie Aquaman liegt. Denn statt die Titans auszulagern und das Heft im gewohnten Umfang von 52 Seiten in den Handel zu bringen, hat man sich bei Panini entschlossen, einfach Aquaman dazuzupacken und den Preis dennoch beizubehalten. Auch eine solche Politik sollte einmal lobend erwähnt werden.
Inhaltlich gibt es in diesem Heft so gut wie alles. Romantik, Drama, Action, Thrill und Humor. Die Geschichten sind gut, wenngleich auch hier noch einiges an Luft nach oben ist. Was wie eine abgedroschene Floskel klingt, habe ich aber beim Lesen genauso empfunden. Immer wieder tauchten Momente auf, wo eine kleine Stimme im Hinterkopf meinte: „Da geht noch was.“
Zeichnerisch hingegen gibt es kaum etwas auszusetzen. Während Tony Daniel an der Justice League noch gute, solide Arbeit abliefert, gefallen mir die aufgrund ihrer Einfachheit klar strukturierten Zeichnungen von Pete Woods und Pere Perez an Aquaman schon ein Stück mehr. Auch die Teen Titans haben mit Ale Garza einen sehr guten Penciler abbekommen, der einen ähnlichen Strich wie Brett Booth hat, aber dennoch einen eigenen Stil mit einbringt.

FAZIT:

Das Liga-Problem scheint gelöst, das Crossover mit Aquaman steht vor der Tür und auch das Finale um die Stille Rüstung von Wonder Girl wird in der nächsten Ausgabe präsentiert. Unter diesen Gesichtspunkten könnte man denken, dass diese Ausgabe inhaltlich eher dünn ausfällt, aber weit gefehlt. Nicht nur der Seitenumfang kann sich sehen lassen, sondern auch die Stories. Selten habe ich 76 Comicseiten so verschlungen und das bei drei unterschiedlichen US-Serien. Für gewöhnlich hat man es nämlich fast immer, dass mindestens eine der Serien schwächelt. Sei es bei der Story oder dem Artwork. Hier stimmt aber diesmal das Gesamtpaket. Und von mir aus kann es in der nächsten Ausgabe gerne so weitergehen. Einzig, dass mangelhafte Lettering, insbesondere bei den schwarzen Textkästen der Teen Titans-Ausgabe mit dem gelben Text ist zu bemängeln. Hier wird das Lesen stark erschwert, da die schwarze Farbe die filigranen gelben Buchstaben fast vom Antlitz des Papiers tilgt.

Wegen der eher schwachen ersten Hälfte und dem in allen Bereichen massiven Umfang der Justice League geht der Punkt diesmal an die Liga. Nicht etwa weil die Ausgabe mit mehr Umfang glänzt, sondern vor allem, weil es mich einfach besser unterhalten hat, als die Batman-Ausgabe. Daher der neue Punktestand von:

Batman 10 : 5 Justice League

Swamp Thing Nr. 1: Die Auferstehung der Toten [Panini, Oktober 2012]

Auch heute gibt es wieder aus der DC-Ecke. Diesmal ist es das Sumpfmonster Swamp Thing …

Swamp Thing Nr. 1: Die Auferstehung der Toten

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Umfrage zum DC New 52 Relaunch bei Panini

Nach dem gestrigen Artikel, würde ich gerne von Euch wissen welche Ausgaben/Serien Ihr Euch voraussichtlich kaufen werdet? Ihr könnt auch mehrere Sachen auswählen und in den Kommentaren auch gerne Eure Meinung oder Prognosen zu den Serien loswerden.

Die Umfrage endet am 16. April 2012.