Superman: Erde Eins [Panini, November 2012]

Nachdem es auf diesem Blog, mit Ausnahme der neuen Beiträge meines ebenfalls neuen Kollegen MysteriouslyBuddha, ein wenig marvellastig war, möchte ich Euch heute mit einer DC-Review beglücken.


Superman: Erde Eins

Viele Jahre ist es inzwischen her, dass Kal-El als Baby auf die Erde kam. Er wurde liebevoll von seinen „Eltern“ Jonathan und Martha Kent aufgezogen, doch jetzt ist es an der Zeit Smallville zu verlassen und in Metropolis ein neues Leben zu beginnen. Dank seiner überragenden Fähigkeiten im Vergleich zu normalen Menschen schafft es Clark, wie er inzwischen heißt, sich den am besten bezahlten Job aus den vielen Angeboten auszusuchen. Er könnte genug Geld verdienen um das Leben seiner Mutter, die inzwischen Witwe ist, und sein eigenes für immer abzusichern.
Aber es kommt wie immer alles anders als geplant. Plötzlich tauchen auf der ganzen Welt Raumschiffe auf, und ein Unbekannter droht die ganze Erde zu vernichten, falls sich der letzte Überlebende des Planeten Krypton, Kal-El, nicht zu erkennen gibt. Clark ist sich noch nicht sicher, welche Entscheidung er treffen soll. Als jedoch der Unbekannte damit beginnt ganze Städte zu verwüsten und Menschenleben auf das Spiel zu setzen, ist seine Entscheidung klar. Und nicht nur Clark steht inmitten des Chaos, auch zwei Reporter des Daily Planet sind im Zentrum des Kampfes und weichen nicht zurück …

Clark kommt in Metropolis an.

Clark kommt in Metropolis an.

Mit J. Michael Straczynski hat sich einer der besten Autoren Amerikas dem Stählernen angenommen. Und er schafft es auch mich, der Superman eigentlich nicht wirklich mag, mit einer spannenden und gefühlvollen Geschichte zu überzeugen. Der „alte“ Superman war mir immer zu glatt und perfekt. Er hatte seine unerschütterlichen Ideale und war von einer kindlichen Naivität, was die Erwartung an das Denken und Handeln seiner Mitmenschen betraf. Gepaart mit seiner unmenschlichen Kraft, seinen übernatürlich und fast unbegrenzten Fähigkeiten, war er einfach zu unangreifbar und unverwundbar, sowohl körperlich, als auch geistig. Zwar haben viele Autoren in der Vergangenheit versucht eben jenes zu ändern, indem durch verschiedene Kryptonitfarben Schwächen erzeugt wurden. Er heiratet Lois Lane und vieles andere sollte das Leben des Mannes aus Stahl realistischer gestalten. Doch nichts konnte mich persönlich bisher genug von einer Änderung oder auch Weiterentwicklung überzeugen. Aber genau hier setzt Superman: Erde Eins an. Es wird klargestellt, dass sein Handeln nicht alleine von einer inneren Überzeugung entstammt, sondern eine Entwicklung durchläuft. Ein inneres Hadern mit dem eigenen Schicksal und der Angst vor der Zukunft. Straczynski schafft es ideal diesen inneren Zwiespalt zwischen dem, was ihm sein Vater lehrte und dessen was die Welt von ihm erwarten würde, darzustellen.

Noch hat Clark die Qual der Wahl.

Noch hat Clark die Qual der Wahl.

Einen großen Teil trägt der Zeichner Shane Davis bei. Sein Superman, egal ob im Kostüm oder als Clark Kent, ist kein muskulöser Übermensch. Seine Darstellung ist vielmehr einfach nur echt. Clark sieht aus wie ein durchschnittlicher Teenager, der gerade die Highschool verlassen hat. Keine monströsen Muskeln, kein außergewöhnlich athletischer Sportlerkörper und erst recht keine ungewohnt auffällige Körpergröße. Bei Davis ist alles normal und durchschnittlich.
Gepaart mit den detailverliebten Zeichnungen ergibt dies eine frische und visuell sehr ansprechende neue Origin von Superman, die mich persönlich überzeugen kann. Hinzu kommt eine, immer der Situation angepasste Koloration. Barbara Ciardo überzeugt mit wohldurchdachten und angepassten Farben, die nur in Ausnahmesituationen das Bild dominieren. Die meiste Zeit jedoch sind gedeckte und sanfte Farbkompositionen vorherrschend.

Auch wenn er nicht so wirkt. Clark kann sich wehren.

Auch wenn er nicht so wirkt. Clark kann sich wehren.

FAZIT:

Mit Superman: Erde Eins präsentieren Straczynski und Davis eine überzeugende und emotionale Origin des neuen Mannes aus Stahl, der diesmal nicht so glatt und perfekt wie seine alte Inkarnation ist. So ist zumindest mein persönliches Empfinden. Wer also einen idealen Einstieg in die Welt von Superman sucht, der kommt an diesem Band einfach nicht vorbei. Zusammen mit den wunderbaren Zeichnungen ergibt sich Comicunterhaltung vom Feinsten. Besser als die letzte Neuorientierung in Filmform und auch besser als die Originalursprungsgeschichte. Daher kann ich diesmal ohne ein schlechtes Gewissen, einen Superman Comic bedenkenlos weiterempfehlen.

Mit dem Zug in die weite Welt.

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Copyright aller verwendeten Bilder  © 2012 DC Comics / Panini

DC Comic Klassiker (7): Superman vs. Muhammad Ali [Panini, Juli 2012]

Heute möchte ich mich einem Klassiker widmen. Supermans Kampf gegen Muhammad Ali um die Rettung der Erde. Damit ich euch dieses kleine Schmankerl präsentieren kann, möchte ich mich bei Panini bedanken, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt haben…

Superman vs. Muhammad Ali

Wenn die Erde von einer außerirdischen Invasion bedroht wird, gibt es nur eine Person, die das drohende Unheil noch abwenden kann …
… Muhammad Ali!

Doch Moment mal. Ist nicht Superman der stärkste Mann auf Erden? Um diese Frage zu klären und festzulegen, wer nun in einem Boxkampf um das Überleben der Erde kämpfen darf, treten sich die beiden Freunde im Ring gegenüber. Es kann nur einen geben der für die Erde seinen Kopf, oder besser seine Fäuste, herhalten darf …

Wem man dem Text auf der Rückseite glauben darf, dann war Superman vs. Muhammad Ali schon kurz nach seinem zum heiß und kontrovers diskutierten Klassiker avanciert. Doch weshalb? Ist es das Team, welches dieses Werk geschaffen hat? Sind es die Protagonisten, die hier aufeinandertreffen? Oder ist es die Botschaft, die hier vermittelt werden soll?

Wie Ihr merkt, ist das nicht so einfach festzulegen. Denn auch ich kann den wirklichen und einzigen Grund nicht festmachen. Wohl deshalb, weil es keinen alleinigen Grund dafür gibt. Mit Superman vs. Muhammad Ali legt Panini einen außergewöhnlichen Band neu auf. Doch man muss ganz ehrlich zugeben, dass es schon eines gewissen Nostalgiefaktors bedarf, um sich nicht sofort von dem Band abzuwenden. Die Geschichte an sich ist sehr einfach gestrickt. Sie dient wohl auch nur dazu um einen Grund zu finden die beiden Kontrahenten gegeneinander antreten zu lassen. Leider merkt man dies der Story auch an. Es ist nicht so das die Geschehnisse schlecht wäre, aber es fehlt die wirkliche Substanz.

Die Bilder sind zwar auch nicht mehr das, was viele junge Leser heute so erwarten oder als modern bezeichnen würden, aber sie sind meines Erachtens nach über jeden Zweifel erhaben und einfach nur wunderschön anzusehen. Neal Adams ist eine Legende, und dies zu Recht. Noch heute zählen seine Arbeiten an Batman zu den beeindruckendsten Werken. Dem zollt Panini durch das sehr große Format von 35,3 x 26.5 cm Respekt. In diesem Format sind die Zeichnungen mit all ihren Details besonders reizvoll. Es ist fast schon unglaublich, wie viel Adams in diesen Zeichnungen versteckt hat.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)

Neben diesem großformatigen Hardcover von Panini, hat es diese Geschichte bereits bei Ehapa in die deutschen Landen geschafft. Doch welche der beiden Versionen ist die Bessere?
Wenn man mal den Preis außen vor lässt, der bei beiden Versionen derzeit fast gleichauf liegt, dann entscheidet es sich genaugenommen nur noch an der Aufmachung und der Übersetzung. Was die Aufmachung betrifft, hat Panini durch das wunderschöne Hardcover, ganz klar die Nase vorn. Ehapa Softcover kommt leider nicht ganz so edel daher. Die Farben wirken auf Paninis Papier auch wesentlich kraftvoller. Klar liegt dies aber auch an der überarbeiteten Kolorierung, das muss man ganz klar anerkennen. Die neue Kolorierung versprüht mehr Leben, und mehr Dynamik als Ehapas flache „Ausmalbildchen“. Ganz klarer Punkt für Panini. Das Lettering ist im Falle Panini meines Erachtens nach besser gelungen. Auch wenn Panini noch immer kein Handlettering nutzt, sondern nur eine der menschlichen Schrift nachempfundene Schriftart, so sieht dies besser aus und lässt sich flüssiger lesen als Ehapas alte Druckschrift. Vor allem wenn es um die Platzierung innerhalb der Sprechblasen geht, wirkt es mehr wie aus einem Guss.

(links: US-Originalausgabe von 1978 / rechts: US-Deluxe Ausgabe von 2010)

Auch zwischen den beiden US-Veröffentlichungen gibt es große Unterschiede. Neben der neuen Kolorierung gab es offensichtlich auch kleinere Korrekturen. Oder sollte man es vielleicht Zensuren nennen? Wie man auf dem Bild mit dem verletzten Superman erkennen kann, wurden einige Blutspritzer entfernt. Auch die Haare des lautstarken Mannes an Supermans Seite wurden dank Computerkolorierung kräftig aufgepeppt.

(links: US-Originalausgabe von 1978 / rechts: US-Deluxe Ausgabe von 2010)

Zusammenfassend hat Paninis neue Hardcoverausgabe ganz klar die besseren Karten. Mehr Extras, bessere Aufmachung, schöneres Lettering und die meiner Meinung nach bessere Farbgebung. Allerdings muss man hierbei auch sagen, dass man die neue Kolorierung mögen muss, denn der Computer hat schon kräftig mitgeholfen. Für Liebhaber der alten klassischen Farbgebung bleibt Ehapas Band die bessere Alternative.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)

FAZIT:

Alles in allem bleibt ein sehr gelungener Band mit einer einfachen aber dennoch unterhaltsamen Geschichte, von der man allerdings nicht zu viel erwarten darf. Durch die gelungenen Zeichnungen von Neal Adams wird der Band in diesem Format zusätzlich aufgewertet. Zusammen mit dem Bonusmaterial, welches aus Bleistiftzeichnungen und Entwürfen, einem neuen Vorwort von Neal Adams sowie dem Originalumschlagcover samt Coverschlüssel, der alle enthaltenen Figuren und Prominente aufschlüsselt, besteht wird der Band für Fans und Nostalgiker perfekt abgerundet.

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Copyright aller verwendeten Bilder © 1978-2012 DC Comics / Ehapa Verlag / Panini

Justic League #1 [Panini, Juni 2012]

Den Abschluss der DC New 52 Heftserien-Nummer 1-Review-Woche bildet die Startausgabe der neuen Justice League…

Justice League #1

Variant Cover A

Die Justice League gibt es noch nicht. Statt dessen sind jegliche Art von Superhelden neu für die Gesellschaft und wie so vieles was neu ist, erregt es den Unmut und die Angst der Gesellschaft. So kommt es das Batman, Green Lantern, Superman und Co. zwar Gutes tun, aber dafür keinerlei Anerkennung erhalten, sondern statt dessen Geächtete und Gejagte sind…
Ähnlich geht es auch den zukünftigen Teen Titans. Nachdem immer mehr jugendliche mit Fähigkeiten auftauchen und diese auch in der Öffentlichkeit ausleben, wobei einige mehr und andere weniger Kamerapräsent sind und sein wollen, regt sich Widerstand gegen diese jungen Helden. Doch irgendjemand scheint sehr starkes Interesse an den Kids zu haben…

FAZIT:

Variant Cover B

Die neuen Anfänge der neuen Justice League zu erleben ist schon etwas besonderes. Besonders auch deshalb weil DC diese Serie ca. 5 Jahre in der Vergangenheit angesiedelt hat. Auch die Tatsache das die Helden zuallererst noch nicht mal Helden sind, von einem Team ganz zu schweigen, macht die Sache sehr interessant. Ähnlich gelagert ist dies bei der Zweitserie der Teen Titans. Da werden schon fast Erinnerungen an meine Jugend wach, als die JLA noch bei Dino zusammen mit den Titans in Heftform erschienen sind.
Grafisch sind beide Storys sehr gelungen, auch wenn Jim Lees Zeichenstil kaum noch eine Weiterentwicklung erkennen lässt. Sein Stil ist gefestigt und bekannt was an sich nicht schlecht ist, aber auf mich langsam schon fast ein wenig langweilig wirkt. Dennoch sind es solide und Actionreiche Bilder, mit sehr viel Detailreichtum auch im Hintergrund. Bei den Titans weiß Brett Booth was es heißt die jungen (fast)Helden ins rechte Blickfeld zu rücken. Die Zeichnungen sind ebenfalls sehr detailliert und dynamisch.
Insgesamt also ein tolles Rundumpaket das mir sehr viel Spaß gemacht hat und weiterverfolgt wird.

Variant Cover C

Neben der regulären Ausgabe, gab es noch drei Variantcover. Variantcover A (limitiert auf 1500 Exemplare) für 4,95€, war zuerst auf dem Comic-Salon in Erlangen erhältlich, Variantcover B (limitiert auf 333 Exemplare) für ca. 30€ gab es in Online- und Comicshops und Variantcover C (limitiert auf 99 Exemplare und nummeriert) konnte und kann man evtl. auch noch bei einigen Onlinehändlern erwerben. Einen festen (oder empfohlenen) Preis gab es dafür aber nicht.

  • Format: Heft
  • Umfang: 60 Seiten
  • Preis: 4,95€
  • Erscheint: monatlich
  • Beinhaltet: US-Justice League & US-Teen Titans

Superman #1 [Panini, Juni 2012]

Diese Woche stehen die Comicreviews ganz im Zeichen von Paninis Neustart, denn von heute bis Freitag werde ich die 5 Nummer 1-Ausgaben der Heftserien vorstellen…

Superman #1

Variant Cover A

Ein neuer Mann taucht in Metropolis auf um für Ordnung zu sorgen. Dabei ist er auch nicht gerade zimperlich wenn es darum geht seine Ziele durchzusetzen. Aber diese Handlungen sorgen nicht nur für Freude unter den Bewohnern von Metropolis. Neben den Bewunderern seiner Taten gibt es auch jene die statt dessen lieber seine Macht für sich alleine hätten, und einer dieser Leute ist ein gewisser Lex Luthor…
Ganz anders ergeht es einer jungen Frau die sich plötzlich mitten in Amerika in der Nähe von Kansas wiederfindet, und sich einer Armee aus Hightech-Kämpfern gegenübersieht. Überrascht über ihre eigenen Kräfte versucht sie sich der Angreifer zu erwehren, bis eine bekannte Sprache an ihr Ohr dringt…

FAZIT:

Variant Cover B

Ich war noch nie ein großer Fan von Superman. Leider ändert auch der Neustart nicht viel daran, bis auf den Punkt das dieser junge Superman nicht so viele Skrupel hat, wie der alte „immer perfekte“ Clark Kent/Superman. Daher kann mich Action Comics, abgesehen von den tollen Zeichnungen von rags Morales leider nicht wirklich packen.
Anders ist es da mit Supergirl. Diese weiß von der ersten Seite an zu gefallen. Auch wenn storytechnisch noch nicht wirklich viel passiert, macht es trotzdem neugierig. Besonders die Zeichnungen vom Mahmud Asrar, der mich stellenweise an Mark Bagley erinnert, gefallen mir besonders gut.
Wenn es die Zweitserie irgendwann als Trade gesammelt gibt, schlage ich zu. So bleibt die Serie leider aussen vor.

Variant Cover C

Neben der regulären Ausgabe, gab es noch drei Variantcover. Variantcover A (limitiert auf 1500 Exemplare) für 4,95€, war zuerst auf dem Comic-Salon in Erlangen erhältlich, Variantcover B (limitiert auf 333 Exemplare) für ca. 30€ gab es in Online- und Comicshops und Variantcover C (limitiert auf 333 Exemplare) für 9€ gab es wieder auf dem Comicsalon in Erlangen.

  • Format: Heft
  • Umfang: 60 Seiten
  • Preis: 4,95€
  • Erscheint: monatlich
  • Beinhaltet: US-Action Comics & US-Supergirl

DC Comic Klassiker (6): Batman & Superman: Generations – Band #4: 1999-1929 [Carlsen, Dezember 1999]

Mit der heutigen Vorstellung des vierten Bandes von „Batman & Superman: Generations“ beschließe ich die erste Miniserie mit dem Zeitlinienversuch von John Byrne…

Batman & Superman: Generations #4

1999. Zehn Jahre sind seit der Inhaftierung von Superman in die Phantomzone vergangen. Batman (Bruce Wayne Jr.) ist inzwischen bei Ra´s Al Ghul angekommen um seinen verlorenen Vater zu suchen. Doch was er dort findet überrascht selbst ihn. Ra´s Al Ghul ist kein geringerer als sein Vater, der vor einem Jahrzehnt sein Leben gegen das von Ra´s aufs Spiel setzte und dafür Unsterblichkeit gewann. Eine weitere Überraschung für Superman als er aus der Phantomzone zurückkehrt, als er seinen Enkel Clark Wayne kennenlernt, den Knightwing. Bruce Jr. hatte ihn nach dem Tod von Supermans Familie adoptiert und aufgezogen.
2919. Fast tausend Jahre später trifft Batman (Bruce Wayne) auf einem einsamen Planeten ein der Supermans neues Rückzugsgebiet darstellt. Dort schwelgen die beiden dann wieder in Erinnerungen und müssen feststellen, das 1939 gar nicht ihr erstes Aufeinandertreffen war, sondern schon 10 Jahre zuvor ein erstes Treffen stattfand. Damals zwar noch als Superboy und Robin, dennoch ist bei Clark der Groschen schon etwas später gefallen, als Batman ebenfalls einen Robin als Partner hatte. Doch so einfach wie es scheint ist Superman auf dem Planten gar nicht…
FAZIT:
Das Finale von Generations ist gelungen. Die abschließende positive Energie die das Epos zum Ausklang bringt, lässt einen fast die Tragödien der vergangen Jahrhunderte vergessen welche die beiden haben durchleben müssen. Alles in allem ist diese Serie durchaus eine empfehlenswerte Abwechslung.

Wie auch schon für die ersten Bände gilt auch für diesen das der beste Fundort Ebay und die diversen Comicmarktplätze und Foren sind. Oder ihr folgt wie immer meinen Tipps. 😉

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DC Comic Klassiker (5): Batman & Superman: Generations – Band #3: 1979-1989 [Carlsen, November 1999]

Heute begeben wir uns mit dem dritten Band bereits in die zweite Hälfte der ersten Miniserie. John Byrne hat schon eine Menge an Geschichte für die beiden Titelhelden des DC-Universums geschaffen und er hat noch immer einiges an Ideen in sich schlummern…

Batman & Superman: Generations #3

1979. Es beginnt mit einer Tragödie. Lois Lane hat Krebs. Und die Hochzeit von Supergirl (Kara) und Batman (Bruce Wayne Jr.) steht kurz bevor. Superman (Clark Kent) ist inzwischen Chefredakteur des und auch Jimmy denkt daran beim Globe Planet aufzuhören und in Rente zu gehen. Bruce Wayne sucht derzeit seinen Widersacher Ra´s Al Ghul auf. Doch die Hochzeit von Bruce Jr. und Kara wird kein freudiges Ereignis…
1989. Nachdem Lex Clarks gesamte Familie getötet hat stürzt dieser in eine tiefe Depression, die darin gipfelt das er Lex vor den Augen der gesamten Welt tötet. Doch so einfach wie es auf den Monitoren aussieht ist die Situation leider nicht. Vielmehr führt seine Tat zu einem Prozess der nicht ganz einfach abläuft und auch dessen Ergebnis, alles andere als normal ist.
FAZIT:
Nachdem schon der letzte Band überwiedend Tragik und Trauer bot, können sich auch hier beide Familien nicht wirklich erholen. Erneut katapultiert Byrne hier seine 2 Protagonisten von einem Gefühlschaos ins nächste. Dies macht Byrne auch noch ohne eine Atempause, wodurch das ganze leider leicht gehetzt wirkt. Dennoch ist es zu jeder Zeit spannend und leider auch tragisch.

Wie schon auch die Bände 1 & 2 der Reihe ist auch dieser 3. Band bereits ein Klassiker. Also die üblichen Märkte abklappern oder meinen Tipps folgen. 😉

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DC Comic Klassiker (4): Batman & Superman: Generations – Band #2: 1959-1969 [Carlsen, Oktober 1999]

Da die letzten beiden Tage etwas Marvel-lastig waren ist heute wieder einmal DC dran. Weiter geht es mit der zweiten Ausgabe der ersten Generations-Miniserie von John Byrne…

Batman & Superman: Generations #2

1959. Superman ist inzwischen Vater von Sohn Joel (leider ohne Kräfte, und Tochter Kara (zumindest mit halben Superkräften). Auch Batman hat Nachwuchs erhalten Bruce Wayne Jr., der inzwischen gerne in die Fussstapfen seines großen Vorbildes Robin (Dick Grayson) treten möchte. Dieser hat das Kostüm an den Nagel gehängt um erfolgreich Jura zu studieren. Doch die Tatsache das MXYZPTLK und Bat-Laus den jeweils anderen Helden auf die Prüfung stellen sollen um den mächtigsten zu ermitteln, welcher dann einer Rasse von Ausserirdischen gegen eine Invasion zur Seite stehen soll, wirbelt das Leben von Superman und Batman erneut durcheinander.
1969. Joel ist erwachsen und in den Vietnamkrieg gezogen und Kara nutzt ihre Kräfte um als Supergirl gutes zu tun. Währedndessen hat sich Bruce Wayne Jr. den Dress des Robins übergezogen um Seite an Seite mit Batman (Dick Grayson) gegen das Verbrechen zu kämpfen. Bruce Wayne selber hat sich zur Ruhe gesetzt und besucht regelmäßig Alfreds Grab, vor allem wenn er Hilfe und Trost sucht. Doch werden beide Familien im Verlaufe der Jagd auf einen neuen jüngeren Joker, mehr verlieren als ihnen lieb ist…
FAZIT:
In diesem Band überwiegt vor allem die Tragik. Wenige dennoch schöne Momente werden durch zwei Schicksalschläge getrübt. Doch muss man anerkennen, dass gerade solche Erlebnisse das „wahre Leben“ prägen. John Byrne ist es gelungen hier eine Saga zu konstruieren die schon fast einer Drama-Serie wie Dallas gleichkommt. Sogar an familieninterne Zwistigkeiten hat er dabei gedacht.

Wie auch Band 1 der Reihe ist auch dieser wieder bereits ein Klassiker. Also die üblichen Märkte abklappern oder meinen Tipps folgen. 😉

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DC Comic Klassiker (3): Batman & Superman: Generations – Band #1: 1939-1949 [Carlsen, September 1999]

Dieses mal befasse ich mich mit einem sehr ergeizigen Projekt, eines sehr begabten Künstlers, der u.a. auch schon für Marvels First Family einen hervorragenden Run hingelegt hat. Die Rede ist von John Byrne und seinem Generations Projekt. Zwei jeweils vierteilige Miniserien sind in den USA erschienen und eine zwölfteilige. Zwei davon haben es nach Deutschland geschafft. Leider waren beide nicht sonderlich erfolgreich, so das vermutlich nicht mehr damit zu rechnen ist das es die dritte Miniserie (oder bei 12 Ausgaben eher Maxiserie) zu einer deutschen Lokalisierung bringen wird.
Dennoch möchte ich euch diese wunderschönen Bände nicht vorenthalten…

Batman & Superman: Generations #1

1939. Bruce Wayne fliegt seiner liebsten Julie nach Metropolis zur Weltausstellung. Dort greift jedoch gerade ein Roboter des Ultra-Humanite das Ausstellungsgebäude an. Schon mit wenigen Handgriffen kann Superman aber das Monstrum aus Stahl besiegen. So beginnt das erste Aufeinandertreffen von Batman und Superman. Doch dies war noch nicht alles vom Ultra-Humanite. Er entführt Lois und will Metropolis mit einer Bombe dem Erdboden gleich machen…
1949. Zehn Jahre sind vergangen und wieder führt ein großes Ereignis zu einem Team Up von Superman und Batman. Der Joker hat die schwangere Lois entführt und versucht so Superman in eine Falle zu locken, nur um ihn mit Kryptonit zu schwächen und dann zu töten. Doch dank der Hilfe von Batman (Bruce Wayne) und Robin (Dick Grayson) kann dieser Plan vereitelt werden. Jedoch wird dabei Supermans ungeborenes Kind goldenem Kryptonit ausgesetzt, was dazu führt das sein Sohn keine Superkräfte bekommen wird…
FAZIT:
Generation ist ein ehrgeiziges Projekt von John Byrne. Er versucht hier ohne große Beachtung der Kontinuität den Verlauf der Leben zweier Helden über einen großen Zeitraum zu erzählen. Das dabei, neben den üblichen Freudenmomenten, auch tragische Ereignisse auftauchen ist zwangsläufig ganz normal.

Da auch dieser Band wieder bereits ein Klassiker ist, ist ein Rankommen nicht mehr ganz so einfach. Also die üblichen Märkte abklappern oder meinen Tipps folgen. 😉

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