Der internationale 24-Stunden Comictag 2013, diesmal nur 12 Stunden in Weimar.

Zum wiederholten Male fand am 5. Oktober auch in Weimar der 24-Stunden Comictag statt. Hier entstehen weltweit innerhalb von 24 Stunden tolle Comics mit dem vollen Seitenumfang von 24 Seiten. Der von Scott McCloud ins Leben gerufene Comictag erfreut sich wachsender Beliebtheit überall auf der Welt. Egal ob Amerika, Asien, Schweiz oder auch hierzulande. In Deutschland waren Künstler in Köln, Leipzig und eben auch hier in Weimar mit am Start.

24h CT 2013

In Weimar jedoch schrumpfte der 24 Stunden Comictag dieses Jahr auf nur noch 12 Stunden. Am 5. Oktober um 12 Uhr ging es los. In der Kreativ-Etage am Goetheplatz haben sich folgende Künstler zusammengefunden:

Sandra Bach, aus Weimar / http://www.sandruschka.de
Jörg Liebig, aus Weimar
Rober Roller, aus Weimar
Ulf Salzmann, aus Weimar / http://www.flausen.net
Olivia Vieweg, aus Weimar / http://www.olivia-vieweg.de
Bastian Baier, aus Landshut / http://www.lapinot.de
Johannes Kretzschmar, aus Jena / http://blog.beetlebum.de

Leider war ich dieses Jahr nicht vor Ort, da ich es einfach verpasst habe. Nächstes Jahr jedoch, werde ich versuchen, vor Ort zu sein. Der nächste 24-Stunden Comictag findet wieder am ersten Wochenende im Oktober statt.

Hier jetzt noch ein paar interessante Links.

Die 24. Stunden Comics bei MyComics (die aktuellen und vergangene)
Impressionen aus Winterthur
Die offizielle Seite aus Leipzig
Das Cöln Comic Haus
Die originale Seite des 24 Hour Comics Day
Das Tagboard zum 24HCD
Und der 24HCD auf Twitter

Bild- und Informationsquelle: Schwarzer Turm Blog

359. Zwiebelmarkt in Weimar, die Vorbereitungen

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Vor nunmehr fast einem Jahr habe ich diesen Blog gestartet, und zwar mit einem Bericht über den letzten Zwiebelmarkt. Auch dieses Jahr möchte ich ein klein wenig davon berichten. Beginnen werde ich heute mit einem kleinen Ausblick auf die Vorbereitungen der Standvergabe, den Bühneaufbau und dem Programm des 3-tägigen Volksfestes.

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Am Freitag, den 12. Oktober um 12:00 Uhr, ist es wieder so weit. Der diesjährige Zwiebelmarkt, der 359. um genau zu sein, wird eröffnet. Traditionell geschieht dies mit dem Anschnitt des Zwiebelkuchens durch die diesjährige Zwiebelmarktkönigin Eva I. und dem Oberbürgermeister Stefan Wolff.
Doch bis dahin ist noch einiges zu tun. Denn neben den sieben großen Bühnen auf denen das gesamt Wochenende Showacts aus aller Welt auftreten, müssen auch noch 570 Verkaufs- und Präsentationsstände aufgebaut werden. Damit auch jeder der 570 Stände seinen gerechten Platz erhält, gibt es einen strengen Belegungsplan, der bereits auf dem Pflaster der Stadt vermerkt wurde.

Copyright © 2012 Thomas Mülbradt

Neben den Ständen braucht es aber auch wieder Bühnen, auf denen Musiker, Schauspieler, Autoren und vieles mehr ihr Können preisgeben dürfen. Die Bühnen verteilen sich dabei diesmal wegen der Bauarbeiten auf dem Herderplatz geringfügig anders.
Bei der Bühne auf dem Theaterplatz sind die Bauarbeiten bereits in vollem Gange, denn schon am Freitag ab 10:00 Uhr wird von dort das Zwiebelmarktvorprogramm von Radio Lotte gesendet.

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Weiterhin gibt es noch Bühnen auf dem Goetheplatz, am Frauenplan, dem Platz der Demokratie, auf dem Schlossvorplatz, am Teichplatz auf dem historischen Markt und auf dem Weimarer Marktplatz. Dort haben ebenfalls heute die Aufbauarbeiten für die Bühne begonnen.

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Vielleicht ermuntert ja einige, die dies hier heute lesen, doch noch kurzfristig zu diesem besonderen Volksfest vorbeizukommen und ein wenig Livemusik und viel Spaß zu erleben. Getränke und Speisen aller Art gibt es wie immer in Massen und auch unterhaltungstechnisch dürfte für jeden etwas dabei sein. Ob nun diverse Coverbands, Independent-Artists oder bekannte Musiker und Bands. Es werden alle Bereiche der Musik abgedeckt. Beat, Jazz, Rock, Pop, Metal, Dance, Techno, House, Trance, Blues, Folk, Country, einfach alles ist vertreten.

Das vollständige Programm zum Download als PDF, findet Ihr hier.
Und eine Übersicht im Web für jeden einzelnen Tag hier: Freitag, Samstag, Sonntag.

Ich hoffe doch auch inständig, das sich dieses Jahr nicht, wie in den letzten beiden Jahren, wegen des dubiosen Glasflaschenverkaufsverbotes, die irrwitzigen Umbauten und Teilsperrungen in den angrenzenden Getränke- und Supermärkten wiederholen werden.

Gedenkstätte Mahnmal Buchenwald (Karfreitag 2012)

Am Karfreitag war ich mit meiner kleinen Familie, wieder einmal bei der Gedenkstätte Mahnmal Buchenwald. Wie so oft, zu dieser Zeit, ist das Weimarer Wetter sehr trüb und lässt nur wenig Aussicht auf die Stadt zu, aber dadurch wirkt die Gedenkstätte noch ein wenig melancholischer als es das emotionale Empfinden auf diesem Fleck Erde einem eh schon durch die Knochen zieht.

© 2012 Mueli77

Hier der Blick vom Parkplatz kommend an den großen Steinfresken vorbei auf die erste Erdsenke, in der mehr als 10.000 antifaschiste Widerstandskämpfer vergraben wurden.

© 2012 Mueli77

Die dritte Erdsenke und ein paar der Feuerschalen an dessen Sockel die verschiedenen Länder eingemeisselt sind.

© 2012 Mueli77

Am Fuße der Statue der befreiten Häftlinge befindet sich seit kurzem diese kleine Gedenktafel, dessen Herkunft ich leider nicht bestimmen kann. Dennoch ist es eine sehr schöne Handwerksarbeit.

© 2012 Mueli77

Der Buchenwaldturm in seiner ganzen „Pracht“. Auf Grund dessen für welches Schicksal dieses Bauwerk steht, kann man nur von architektonischer Schönheit sprechen.

© 2012 Mueli77

Auf dem Bild des Turmes sieht man an der Rückseite eine Tür, an dieser ist dieser Spruch angebracht der auch heute noch ein Leitmotiv sein sollte, damit sich diese Tragödie niemals wiederholt.

© 2012 Mueli77

Zum Schluss nochmal ein Bild mit Blick auf die Stadt. im Vordergrund die Statue der befreiten Häftline von der Rückseite.

Auch wenn es wieder sehr kalt war, so ist jeder Ausflug hier hinauf etwas besonderes. Erst recht mit den Kindern die unser aller Erbe und unsere Erfahrungen weiter in sich tragen sollten, damit keine von Menschen geschaffene Kraft mehr die Macht hat, eine solche Tragödie über die ganze Welt zu bringen. Das schlimmste was es geben kann ist diese Ereignisse zu verschweigen oder zu verleugnen.

Die Menschheit lernt aus ihren Fehler. So kann man es wenigsten nur hoffen.