YPS Nr. 1259 Gimmick-Test

Hierbei handelt es sich wieder einmal um einen meiner alten Comic Hive-Artikel. Da der Hive aber nicht mehr existiert und der Artikel aber trotzdem Zeit und Mühe gekostet hat, soll er nicht in der Versenkung verschwinden und erlebt nun hiermit seine Wiederauferstehung.

Wie gut ist die „Maschine die viereckige Eier macht“ wirklich?

Zu jedem YPS gehörte auch immer ein Gimmick. Manche davon haben inzwischen Kultstatus erreicht. Zu den wohl bekanntesten gehören die bereist in der ersten Ausgabe enthaltenen Urzeitkrebse. Doch fast ebenso bekannt und auch oft kopiert, ist „Die Maschine die viereckige Eier macht“. Selbst die Ducks haben in einer sehr bekannten Geschichte von Carl Barks Bekanntschaft mit eckigen Eiern gemacht. Eine Fortsetzung in der die Ducks ins Land der viereckigen Eier zurückkehren wurde später von Don Rosa umgesetzt.

Doch zurück zur Maschine. Im Gegensatz zu früheren YPS-Ausgaben ist die „Maschine“, welche gar keine ist, diesmal bereits zusammengebaut. Und sie kommt mit zwei zusätzlichen Platten daher, um die Vorrichtung an die Größe des verwendeten Eies anzupassen. Sieht man von dem Verschlussmechanismus ab, der ein wenig an eine billige Kinderbrotdose erinnert, machen die zwei mit Scharnieren verbundenen Plastikhälften einen sehr robusten Eindruck.

Die Vorrichtung mag moderner geworden sein, die Technik zur Umsetzung bleibt aber die Alte. Nach wie vor muss das zu bearbeitende Ei erst einmal in kochendes Wasser gelegt werden.

Dort muss es mindestens 8 Minuten verweilen, damit es auch wirklich hartgekocht ist. Am besten ist es, vorher das Wasser zum Kochen zu bringen und erst dann das Ei hineinzulegen.

Nach den 8 Minuten kann man das Ei wieder vorsichtig aus dem Wasser nehmen. Auch wenn es logisch ist, muss ich trotzdem nochmal erwähnen, dass kochendes Wasser heiß ist. Also nicht mit den Fingern hineinfassen, sondern einen Löffel nutzen.

Jetzt muss das Ei noch so heiß wie es ist geschält werden. Aber vorsicht! Denn dabei kann man sich ganz böse die Finger verbrennen. Am besten das Ei mit einem sauberen Küchenhandtuch festhalten. Dann klappt das auch sehr gut.

Dann muss das Ei nur noch vorsichtig in die „Maschine“ verfrachtet werden. Je nachdem wie groß euer zu verformendes Ei ist, könnt ihr noch die beigelegten Platten verwenden, um es anzupassen. Ich habe in diesem Fall ein L-Ei gehabt und dachte das dies groß genug sei. Nun ja. Das Ergebnis gibt es später.

Als nächstes die Maschine sorgfältig verschließen und mitsamt dem Ei über Nacht in den Kühlschrank stellen. Jetzt ist Geduld gefragt, damit das Ergebnis auch einigermaßen passabel aussieht.

Am Morgen danach kann das Ei aus seinem kühlen Gefängnis befreit werden. Auch wenn es eckig sein wird, kann ein Behältnis, welches es fasst, nicht schaden.

Also nichts wie Deckel auf und das Experiment begutachten. Schon der erste Blick offenbart, dass dieses Ei wohl trotzdem noch zu klein gewesen ist, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen.

Dennoch kommt das Ei auf den Eierbecher und man kann erkennen, dass es doch ein wenig funktioniert hat. Zwar sind nicht alle Seiten gleichmäßig glatt, aber es ist als eckig zu erkennen.

Zum Schluss das Ergebnis noch einmal im Querschnitt. Guten Appetit!

Copyright aller Fotos © 2013/2014 Thomas „Mueli77“ Mülbradt

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