I Want You For US Comics (8) [Futurama Comics Nr. 62 & 63]

Heute gibt es mal wieder ein paar US-Comics und ja, es sind wieder zwei Futurama-Ausgaben- Passend zum letzten Review geht es heute mit Nummer 62 und 63 der regulären Heftserie weiter. Mal schauen, wie regelmäßig ich das schaffe, und ob ich zwischendurch nicht vielleicht sogar andere US-Ausgaben anderer Verlage einstreue, damit es nicht zu langweilig wird.

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Futurama Comics Nr. 62 [Juli 2012]

Autor: Jesse Leon McCann
Zeichner: John Delaney
Format: Heft
Umfang: 32 Seiten
Inhalt: Bongo Comics Presents Futurama Comics 62
Verlag: Bongo Entertainment Inc.
Preis: 2,99 Euro

Leela ist gerade dabei einen wertvollen und extrem gefährlichen Edelstein einzusammeln, der ganz nebenbei auch noch einen ganzen Planeten auslöschen könnte, als durch ein Missgeschick Zoidbergs ihre Rettungsleine gekappt wird. Kurz darauf wird sie, unter Amnesie leidend aufgefunden. Dies macht sich Zapp Brannigan zunutze, indem er ihr vorlügt, dass die beiden verheiratet wären und Kinder hätten …

So banal, wie es hier klingt, so einfach und ideenlos kommt die Story leider auch im Heft herüber. Die Grundidee, Leela in eine Mutterrolle zu stecken, gab es bereits in der TV-Serie und wird ja auch fortlaufend mit dem kleinen Nibbler abgedeckt. Daher ist diese kurze und lieblose Handlung in meinen Augen auch vollständig nutzlos, zumal sie auch noch langweilig präsentiert wird. Alles, was Jesse Leon McCann hier erzählt, wirkt einfach nur künstlich und wie ein notwendiger Arbeitsauftrag, um die Rechnungen zu bezahlen. Es gibt nur ganz wenige Momente, in denen ein leichtes Schmunzeln über meine Lippen kam, die dann aber auch vorrangig an eingebauten Anspielungen lagen.
Auch optisch ist das Heft wieder nur Durchschnitt und kann mit keinerlei Individualität aufwarten, sodass es letztendlich alles in allem nur ein Heft unter vielen ist. Aber wenn ich ehrlich bin, ist John Delaney ja auch kein Künstler, der durch Eigenständigkeit überzeugt, sondern eher mit einem hohen Wiedererkennungswert für alle Fans der TV-Serie.

Wie bereits erwähnt überzeugt dieses Heft weder durch Handlung noch durch die Zeichnungen und hat auch redaktionell nicht das zu bieten, was die deutschen Hefte immer ausgemacht hat. Daher ist es auch eine Ausgabe, die nicht wirklich in meinem Gedächtnis bleiben wird.

Futurama Comics Nr. 63 [Oktober 2012]

Autor: Ian Boothby
Zeichner: Tone Rodriguez
Format: Heft
Umfang: 32 Seiten
Inhalt: Bongo Comics presents Futurama Comics #63
Verlag: Bongo Entertainment Inc.
Preis: 2,99 Euro

Um eine Lieferung auf einem für Menschen unwirklichen Planeten durchführen zu können, transferiert der Professor die Gehirne von Fry, Leela und Zoidberg in Roboter. Doch der Planet, der sich als Roboter-Lust-und-Spiel-Oase entpuppt, hat noch ein weiteres dunkles Geheimnis. Dumm nur, dass es Fry, Zoidberg und Leela ausnehmend gut hier gefällt, sodass sie nicht mehr zurück möchten …

Ian Boothby kreiert eine unterhaltsame Körpertauschgeschichte, die letztendlich aber ohne Überraschungen und mit nur allzu vorhersehbaren Ende daherkommt. Zwar sagt man oft, das der Weg das Ziel ist, doch auch wenn dieser Weg mit ansehnlichen Aussichten links und rechts gesäumt ist, bleibt er dennoch steinig und steil, und somit mehr als mühsam. Hier und da eingestreute Gags wirken nur kurzzeitig als Motivationsschub und am Ende ist man als Leser wirklich froh, dass es endlich ein Ende gefunden hat, wobei Boothby hier noch einmal einen kleinen Klassiker mit verbaut hat.
Zu den ansehnlichen Ausblicken am Wegesrand sei nur gesagt, dass diese, wie so oft, zwar technisch sauber, doch wenig eigenständig sind. So gibt es keine wirklichen Enttäuschungen und auch die Roboterkörper der drei Planet-Express-Mitglieder sehen ganz witzig aus, aber es bleibt nur durchschnittliche Zeichenkost, auch wenn mir bewusst ist, dass es gar nicht so einfach ist, einheitlich zu zeichnen.

Etwas besser als die vorangegangene Ausgabe, aber noch meilenweit weg von früheren Glanzstücken. So einfach und lapidar kann ich das hier ruhig zusammenfassen und hoffe, dass diese, zwar nur minimale Steigerung, einen kleinen Richtungswechsel andeutet, der sich in den nächsten Ausgaben fortsetzt.

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